04.07.2001:
Erklärung der Bürgerinitiative Linden-Ihmezentrum (BLIZ) Die Bewohner des Ihmezentrums würden es mit Sicherheit begrüßen, wenn auf der Fläche ein Bürgerpark entsteht. Ein Ankauf des Geländes durch die Wohnungseigentümer, wie Herr Jobst es angeblich schon geklärt hat, ist nicht möglich, da die Gilde-Brauerei über einen Kaufpreis von
15 - 17 Millionen verhandelt. Wenn die rund 800 Wohnungseigentümer des Ihmezentrums diesen Preis zahlen sollten, würde das für jede Wohnung eine Summe von etwa 22.000,-- DM bedeuten, dazu kämen die Erschließungs- und Unterhaltungskosten. Darüber brauchen wir sicher nicht weiter diskutieren. Die Gewerbeeigentümer des Ihmezentrums beschäftigen sich im Moment damit, die nötige dreistellige Millionensumme für die Revitalisierung des Ihmezentrums aufzubringen und vorher noch die
gemeinsame Kostentragung und Kostenverteilung zu regeln. Von dieser Seite ist wohl ebenfalls kein weiterer finanzieller Einsatz zu erwarten. Einer gemischten Wohnbebauung, wie sie in den Plänen des Bezirksrates von 1997/98 vorgeschlagen wurde, stehen die Bewohner hier übrigens ebenfalls sehr aufgeschlossen gegenüber. Was allerdings auf keinen Fall passieren darf, wäre eine Bebauung mit Geschäften, denn davon gibt schon jetzt reichlich: Ihmezentrum, Limmerstr., Calenberger Esplanade.
Eine Wohnbebauung würde die Belange des Ihmezentrums nicht tangieren, da es im Ihmezentrum keinen Wohnungsleerstand gibt. Es handelt sich um Eigentumswohnungen und Penthäuser, die überwiegend selbstbewohnt sind. Bei den vermieteten Wohnungen gibt es höchstens kurzfristige Leerstände bei einigen Wohnungen, die einem Fonds gehören. Hier handelt es sich aber nicht um fehlende Mieter sondern eher um finanzielle Probleme.
Ich hoffe, dass dies einiges zur Klärung beiträgt.
Freundliche Grüße von Bürgerinitiative zu Bürgerinitiative Monika Großmann im Auftrag der Bürgerinitiative Linden-Ihmezentrum |