Geschichte mit Daten von
Gunnar Werner letzte Aktualisierung: 07.10.2006 Jahrhunderte 20 19 18 17 16 15 14 13+früher Stadtplan Linden von 1913 Stadtplan Linden von 1876 2006: Dreharbeiten Limmerstraße, Baubeginn „Linden-Park” In der Limmerstraße / Ecke Kötnerholzweg finden Dreharbeiten für den Film „Mein alter Freund Fritz” statt. Die Umbauarbeiten am Ihmezentrum zum
„Linden-Park” beginnen. 2003: Baubeginn Gilde-Carré und Bennostraße Auf dem Gelände der ehemaligen Gilde Brauerei zwischen Blumenauerstraße und Stephanusstraße beginnen die Baumaßnahmen für das so genannte „Gilde-Carré”. In der Bennostraße lässt der katholische Orden „Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von
Paul” die Häuser 5 und 7 abreißen, um einen Neubau für Senioren/-innen zu errichten. Küchengartenpavillon am Lindener Berg in 20032000: Gründung „Quartier e. V.” „Quartier e. V.” wird gegründet mit dem Ziel, sich in der historischen Forschungs-, Vermittlungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Stadtteilkultur und Stadtteilgeschichtsarbeit zu engagieren. 20. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1997 bis 2001 Bau Ahrberg-Viertel Das Ahrberg-Viertel in Linden-Süd entsteht. 1997: Start „Radio Flora” „Radio Flora” beginnt zu senden.
1991: Gründung „Faust e. V.” Das soziokulturelle Stadtteilzentrum Faust e. V. (Trägerverein FAbrikUmnutzung und STadteilkultur) wird von einer im Herbst 1989 gegründeten Bürgerinitiative (Interessensgemeinschaft Werner & Ehlers ) aus der Taufe gehoben. Das heutige Faust-Gelände befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers, die 1890 von Hannover nach Linden an die Ihme zog und 1990 in Konkurs ging. 1983: Start Fährmannsfest Das erste Fährmannsfest wird veranstaltet und findet seither jährlich am Ufer von Ihme und Leine bei der Justus-Garten-Brücke statt. 1981: Brand Apollo-Kino
Das Apollo-Kino brennt aus und wird wieder aufgebaut. 1978: Gründung Stadtteilforum und Sanierungskommission Linden-Nord Ein Stadtteilforum bildet sich und eine Sanierungskommission wird eingerichtet.
1976: Start Sanierungsgebiet Linden-Nord und Gründung Frauenzentrum Linden-Nord wird mit Hilfe des Städtebauförderungsgesetzes und auf Inititiative der Lindener zum Sanierungsgebiet erklärt. Hannover erhält in der Wittekindstraße sein erstes Frauenzentrum mit Buchladen. 1975: Gründung „Aktion Limmerstraße”
Geschäftsleute der Limmerstraße rufen die „Aktion Limmerstraße” ins Leben. 1973: Start Flächensanierung Linden-Nord Die alte Arbeitersiedlung wird abgerissen. Die Fannystraße verschwindet. In Folge entstehen das Hochhaus bei der Mathildenstraße und das Altenzentrum „Werner-Blumenberg-Haus” bei der Velvetstraße. 1972: Start Sanierung Linden-Süd Die Stadt erklärt sich zur Sanierungsträgerschaft bereit und erkennt das Mitspracherecht einer Bürgerinitiative an. 1971: Gründung IGS Linden
Die Integrierte Gesamtschule Linden wird als erste ihrer Art in Hannover und als eine von sieben in Niedersachsen eröffnet. 1971 – 1976: Bau Ihmezentrum Das Ihmezentrum wird gebaut. Postkarte ca. 1980 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1969: Explosion am Bahnhof Linden und Gründung Jugendzentrum Freizeitheim Ein mit Munition beladener Güterwagen fängt Feuer und explodiert. Dabei kommen vier Bahnmitarbeiter und 8 Feuerwehrleute ums Leben und 40 Personen werden verletzt. Im Freizeitheim Linden wird ein Jugendzentrum eingeweiht.
1968: Gründung Volkssternwarte, Brauerei-Fusion und Start Butjerfest Auf dem Lindener Berg gründet Prof. Dr. Rudolf Hase mit der „Astronomischen Arbeitsgemeinschaft”, die sich 1947 bildete, eine Volkssternwarte, die seit 1986 „Sternwarte Geschwister Herschel Hannover e.V .” heißt. Lindener Aktien Brauerei und Gilde Brauerei fusionieren zur Lindener Gilde Bräu AG. Das erste Butjerfest wird ausgerichtet. Butjer sind die, die von buten (= außen)
kommen, weswegen früher aus Sicht der Hannoveraner die Lindener Butjer waren, weil Linden damals nicht Teil Hannovers war und draußen vor der Stadt lag. 1966: Gründung Kindertagesstätte Im von-Alten-Garten wird eine neu gebaute Kindertagesstätte eröffnet. 1965: Gründung Jugendzentrum Lindener Berg Der Neubau eines evangelischen Jugendzentrums am Lindener Berg kommt zum Abschluss. 1963: Bau Heizkraftwerk 1963 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei und -weberei das von Architekt Rudolf Christfreund geplante Heizkraftwerk.
1962: Brand Kino am Schwarzen Bär Das Kino am Schwarzen Bär, mit 900 Plätzen eines der größten in Hannover, wird durch einen Brand vernichtet. 1961: Bau Freizeitheim Linden und Ende Limmerbrunnenbad
Das Freizeitheim Linden wird eröffnet. Am „Limmer Brunnen” wird der Badebetrieb eingestellt. 1959: neues Fössebad und Bau Dornröschenbrücke Das von Architekt Heinz Goesmann entworfene Fössebad wird eingeweiht. Es ist das erste kombinierte Hallen- und Freibad der Bundesrepublik Deutschland. Die Jahre
zuvor war der Badebetrieb an der Fösse wegen Flussverschmutzung eingestellt worden. Die hölzerne Leinaubrücke wird durch die Dornröschenbrücke in Massivbauweise ersetzt. Postkarte 1958 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1957: neue Martinskirche
Die nach Kriegszerstörung unter Architekt Dieter Oesterlen neu aufgebaute Martinskirche wird eingeweiht. 1956: Dreharbeiten Stärkestraße In der Stärkestraße finden Filmaufnahmen für den Film „Carl Zeiss” statt.
1955: Gründung Stadtbücherei Linden, Neubau „Schwarzer Bär” und Gerhard-Uhlhorn-Kirche Im wieder aufgebauten Rathaus wird eine Stadt- und Jugendbücherei als Freihandbücherei eingerichtet. Das von den Architekten Paul und Rudolf Brandes geplante Büro-, Geschäfts- und Gasthaus „Schwarzer Bär” wird eingeweiht. Die Gerhard-Uhlhorn-Kirche wird in der Salzmannstraße am Leineufer nahe der Ihmemündung errichtet. Postkarte 1964 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1948: Gründung Selbsthilfe-Kindergarten Im Lindener Volkspark wird ein durch Selbsthilfe errichteter Kindergarten eröffnet. 1946: Hochwasser
Weniger als ein Jahr nach Kriegsende, in der Nacht von Samstag 09. Februar zu Sonntag 10. Februar, also im Winter, erreicht der Pegel der Leine, der sonst bei 1,20 m liegt, nach 10 Tagen Regen einen Pegelstand von 7,88 m. Das Hochwasser überschwemmt weite Teile von Linden, Limmer, Ricklingen und der Glocksee. In Linden stehen manche Straßen bis zu 1,65 m unter Wasser, nahe dem Dornröschen ertrinken zwei Personen, außerdem werden Lebensmittel, Brennholz und
Baumaterialien unbrauchbar. 1933 - 1938: politischer Widerstand und Verfolgung -> mehr im Anhang 1939 – 1945: 2. Weltkrieg
In der Jacobsstraße 10 richtet Kurt Schumacher 1945 für die SPD ein Büro ein; im selben Haus befindet sich in der Wohnung von Maxim Bosse ein Büro der KPD. Am 10. April 1945 marschieren die Amerikaner über die Limmerstraße ein. 1944 gibt es eine Verhaftung von 19 Hanomag-Arbeitern wegen Zugehörigkeit zu einer Widerstandsgruppe. 1943 wird die Zionskirche wegen des jüdischen Bezugs im Namen in Erlöserkirche
umbenannt. Es gab während der Nazidiktatur in einigen Gemeinden, darunter Linden, einen regelrechten Glaubenskampf zwischen den zwei Gruppierungen Bekenntnischristen und den der NSDAP nahe stehenden Deutschen Christen (DC). In der Gemeinde der Erlöserkirche verlief die Auseinandersetzung relativ ruhig, bei der Martinskirche gab es schon mehr Konflikte und bei der Bethlehemkirche verlief der Streit relativ intensiv: Bekenntnispfarrer Brüdern und DC-Pfarrer Wiebe, unterstützt vom
NSDAP-Ortsgruppenleiter in Limmer, führten eine Art Kleinkrieg. 1942 wird der Lindener Widerstandskämpfer Wilhelm Bluhm im KZ ermordet. Den ersten Fliegeralarm gibt es in der Nacht 03./04. Sept. 1939.
Die Kriegsschäden in Linden sind geringer als in anderen Teilen Hannovers. Die Martinskirche ist stark beschädigt und wird wieder aufgebaut werden. Das Neue Rathaus am Lindener Markt ist stark beschädigt und wird 1954/1955 wieder aufgebaut werden.
Das Postgebäude am Lindener Markt/Posthornstraße wird zerstört und in den 1960er Jahren von einem Neubau ersetzt werden. Das von-Platen-Schloss im von-Alten-Garten und der Saalbau Sander (ehemals Volksheim des Arbeiterbildungsvereins von 1895 zu Linden) in der Jacobsstraße sind zerstört. 1937: Bau Legionsbrücke
Zwischen ehemaliger Ohe bzw. Lavesallee und der Auestraße wird eine Brücke über die Ihme gebaut. 1933: Flucht Hannah Arendt Die deutsch-jüdische Historikerin und politische Philosophin Hannah Arendt, deren Geburtshaus sich am Lindener Marktplatz 2 befindet, flüchtet aus Deutschland.
1932: Wahlen Bei den Wahlen stimmen in Linden im Vergleich zu Hannover etwa 20% mehr für Hindenburg, 50% weniger für Hitler und 140% mehr für Thälmann. Widerstand gegen die Nazis leistet später u. a. die Sozialistische Front, zu denen auch Fritz Nause und Werner Blumenberg, nach denen Straßen in Hannover benannt sind, gehören.
1930: Bau Capitol-Hochhaus An der Ihmebrücke (später Benno-Ohnesorg-Brücke) wird das Capitol-Hochhaus mit Architekt Friedrich Hartjenstein errichtet. 1929: toter Polizist Bei Tumulten beim Restaurant „Posthorn” wird ein Polizist getötet. 1927: Bau Badehaus am Küchengarten Die „Städtischen Bäder” am Küchengarten werden gebaut, damit Familien, die keine Badezimmer in der Wohnung haben, Dusch- und Wannenbäder nutzen können. 1938 kostete ein Duschbad 20 Pfennige, ein Wannenbad 70 Pfennige. 1925: Küchengarten-Pavillon-Umsetzung
Der vom Küchengarten auf den Lindener Berg umgesetzte Pavillon wird als Krieger-Gedächtnis-Stätte eingeweiht. Im Obergeschoss liegt das Goldene Buch von Linden aus, bis es später ebenso wie andere Exponate gestohlen wird. 1922: Gründung Weltliche Schule Fröbelstraße In der Fröbelstraße wird von freigeistigen Anhängern der Arbeiterbewegung die erste
Weltliche Schule (inoffiziell Pestalozzischule, später Albert-Schweitzer-Schule) für Schüler/-innen, die vom Religionsunterricht befreit sind, eingerichtet. 1920: Eingemeindung Lindens nach Hannover Der erste Eingemeindungsversuch Lindens im Jahr 1865 wurde vom Magistrat
Hannover abgelehnt, ebenso ein Antrag aus dem Jahr 1867 sowie ein Antrag von 1880; nun endlich ist Linden ein Teil von Hannover. 1919: Gründung Volkshochschule, Kleingartenverein Linden und Arbeiterrat Eine Volkshochschule (VHS) wird eingerichtet. Der Kleingartenverein Linden wird gegründet.
Linden und Hannover bilden einen gemeinsamen, 138 Mitglieder zählenden Arbeiterrat. 1917: Eröffnung Lindener Hafen Der Lindener Hafen wird nach dreijähriger Bauzeit eröffnet. 1914 – 1918: 1. Weltkrieg
Nach Kriegsende hat Linden mehr als 2000 Kriegsopfer zum Leidwesen der Angehörigen und zum Verdruss der Fabrikanten, denen Arbeitskräfte fehlen, zu verzeichnen. Im Lindenhof wird ein Reserve-Lazarett eingerichtet. 1914 unterstützen Teile der SPD und der Gewerkschaften Antikriegskundgebungen 1913: Stadterweiterung und Gründung Wassersportverein
Im Jahr 1913 erfolgt die Eingemeindung Ricklingens nach Linden. Ein Wassersportverein „Welle”, der später „Freier Wassersport-Verein Hannover-Linden” heißt und 1919 bereits über 1000 Mitglieder zählt, wird im Fössepark gegründet und zieht 1925 nach Limmer um. Stadtplan Linden von 1913, -> große Version1912: Gründung Kleingartenkolonie am Ihlpohl Die Kleingartenkolonie „Eintracht” wird am Ihlpohl ins Leben gerufen. 1911: Gründung Ruderverein Der „Ruderverein Linden”, der sich am Ende der Limmerstraße nahe Limmer befindet,
wird als Arbeitersportverein gegründet, aber vom Deutschen Ruder-Verband nicht aufgenommen wegen der Art der Erwerbstätigkeit (Hände-Arbeit) der Lindener Mitglieder. Küchengartenpavillon (hinten links) am Küchengarten ca. 1911 Danksagung an Herrn Stephanus für die Bereitstellung dieses Bildes.1909: Stadterweiterung Im Jahr 1909 werden Limmer, Bornum, Davenstedt und Badenstedt nach Linden eingemeindet. 1908: Gründung Apollo-Kino Das Apollo-Kino wird an der Stelle des ehemaligen Tanzsaals Sander eröffnet. Es gilt als ältestes Vorstadtkino Deutschlands. Hans-Joachim Flebbe arbeitete hier, bevor er
mit Cinemaxx-Kinos bekannt wurde. 1907: Gründung Sportverein Linden Der SV Linden 07, der sich am Lindener Berg befindet, wird gegründet. 1906: Bau Bethlehemkirche
Die Fertigstellung der Bethlehemkirche erfolgt nach einem Entwurf von Karl Mohrmann. 1904: Bau Josephstift Ein katholisches Krankenhaus, das Josephstift, wird in Nähe St.-Benno-Kirche in Betrieb genommen.
1902: Bau St. Bennokirche Die katholische St. Bennokirche wird errichtet. 1900: Gründung Victoria Linden Der TSV Victoria Linden, der sich im Fösseweg befindet, wird gegründet. 19. Jahrhundert
oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1899: Gründung Humboldtschule In Linden wird die Humboldtschule eröffnet. 1898: Bau Rathaus Lindener Markt Am Lindener Markt entsteht ein neues Rathaus von Emil Seydel. 1897: Bau E-Werk Linden errichtet ein eigenes Elektrizitätswerk. 1896: Gründung Wurstfabrik und Poliklinik, Einweihung Nachtwächterbrunnen Fritz Ahrberg gründet an der Deisterstraße eine Wurstfabrik. In der Falkenstraße wird mit Errichtung einer Poliklinik die Basis für das spätere Siloah-Krankenhaus geschaffen. Der Nachtwächter-Brunnen von Hans Dammann, der ursprünglich für den hannoverschen Holzmarkt gedacht war, wird von Lindener Bürgern für den Lindener Marktplatz gestiftet und im September eingeweiht. 1894: Gründung Marktplatz Im Kernbereich des alten Dorfes Linden wird gegen den Widerstand der dort ansässigen Bauern mittels Enteignung und nach dem Abriss vieler alter Gebäude ein
Marktplatz eingerichtet, der später „Lindener Marktplatz” benannt wird. 1894: Start Straßenbahn Zwischen Linden und Körtingsdorf (Nähe Bornumer Holz) wird eine Straßenbahnlinie eröffnet. 1892: Gründung Theater
Ein Volkstheater wird gegründet. 1891: Gründung Gewerbegerichte Es werden Gewerbegerichte eingerichtet. 1890: Bau Spinnereibrücke
Die Spinnereibrücke (später Leinertbrücke) zwischen Glocksee und Küchengarten wird in Betrieb genommen. 1889: Stadt-Wappen Linden erhält durch königlichen Erlass die Erlaubnis für das Wappen mit dem roten Löwen vor der Linde auf einem Schild mit je 4 blauen und silbernen Querstreifen und mit einer dreitürmigen Mauerkrone.
1888: neue Brauerei Die Gründung der Kaiser-Brauerei erfolgt. 1887: Gründung Fabrikanten-Verein und Königliches Gymnasium Der Fabrikanten-Verein Hannover-Linden, aus dem der spätere Industrie-Club hervorgeht, wird gegründet. Mit dem Bau eines königlichen Gymnasiums wird begonnen.
1886: Gründung Brotfabrik Eine Brotfabrik, aus der später Harry’s Brotfabrik hervorgeht, wird gegründet. 1884: Stadt Linden, Gründung Schrebergärten und Gymnasium
Linden, bis dahin als das größte Dorf Preußens geltend, wird Stadt: Die Gemeinde Linden ändert nach fehlgeschlagenen Eingemeindungsversuchen bei Hannover ihr Verfassungsstatut, um durch königliche Verordnung eine städtische Verfassung zu erhalten. Die ersten Schrebergärten werden im Fössefeld angelegt. Das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, das einmal Helene-Lange-Gymnasium heißen wird, wird in Betrieb genommen. 1883: Bau Rathaus, Gründung Bürgerverein und Start Wochenmarkt An der Deisterstraße bei der Ricklinger Straße lässt man durch den Architekten Christop Hehl ein Rathaus für Linden bauen, das das Gemeindehaus in der Posthornstraße ablösen soll. Ein Bürgerverein wird gegründet. Der erste Lindener Wochenmarkt findet am 18. August 1883 statt. Postkarte 1917 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de
1880: Hochwasser, Stellenabbau und Bau Erlöserkirche Große Teile Lindens, der Calenberger Neustadt, der Glocksee und Ricklingens werden bei einem Hochwasser überschwemmt. „Hanomag” muss 3000 Stellen von 3500 abbauen. Die durch Conrad Wilhelm Hase errichtete lutherische Zionskirche, deren Bau 1878
begann und die 1943 in Erlöserkirche umbenannt werden wird, wird eingeweiht, auch wenn ihr Turm erst 1882 bei Gesamtbaukosten von 120000 Mark fertiggestellt werden wird. Die Lindener Dorfkirche erhält nun die Bezeichnung „St. Martin”. 1878: Bau Wasserbehälter auf dem Lindener Berg
Ein Wasserbehälter wird anstelle des Lindener Berggasthauses auf dem Lindener Berg errichtet und dient zusammen mit dem neuen Grundwassergewinnungsbecken in Ricklingen der Wasserversorgung. 1876: Gründung Freiwillige Feuerwehr Eine Freiwillige Feuerwehr wird gegründet.
Stadtplan Linden von 1876, -> große Version1875: steigende Einwohner- und Gebäudezahlen Die Bevölkerungszahl beträgt 22899, die Anzahl der Häuser 1147; im Jahr 1862 waren es noch 10000 Einwohner/-innen und 537 Häuser. 1874: Bau Sankt-Godehardi-Kirche Der Bau der katholischen Sankt-Godehardi-Kirche an der Posthornstraße wird abgeschlossen, sodass Linden eine eigene katholische Kirche erhält. 1872: Start Eisenbahnverbindung, Busse Linden wird durch die neue Eisenbahnverbindung der Privatbahn Hannover-Hameln
-Altenbeken an das Eisenbahnnetz angeschlossen und hat nun zwei Bahnhöfe: Güterbahnhof Küchengarten sowie Personen- und Güterbahnhof Fischerhof (später Bahnhof Linden). Zwischen Staatsbahnhof Hannover und Schwarzem Bär verkehren Omnibusse - tagsüber halbstündlich. 1870 – 1872: weitere Fabriken
1870 werden die Lindener Eisen- und Stahlwerke sowie die Schlosserei Louis Eilers in Betrieb genommen. 1871 entsteht die Hanomag (Hannoversche Maschinenbau AG), als ein Bankenkonsortium die Lindener Maschinenfabrik von Henry Bethel Strousberg, der 1868 die Maschinenfabrik Egestorff für 750000 Taler erworben und dann erweitert hatte, für 3 Mio. Taler kauft. Auf dem Fabrikgelände existierte inzwischen auch eine Arbeitersiedlung „Rumänien” mit ca. 150 Häusern für etwa 200 Familien.
1871 wird aus der Brauerei Brande und Meyer die Lindener Aktienbrauerei. 1872 wird die Werkzeugmaschinenfabrik Wohlenberg & Riggert sowie von Andreas Georg Dickert eine Eisengießerei gegründet. Postkarte 1924 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1869: Gründung Amerikanische Dampfziegelei
Am Lindener Berg errichtet Ferdinand Wallbrecht eine Amerikanische Dampfziegelei. 1868: Gründung Gewerkschaft Arbeiter gründen in Linden die Metallarbeitergewerkschaft „Vulkan-Union”.
1865: Gründung Wanderbibiliothek Amtsassessor Merkel, Georg Egestorff und Karl Karmasch initiieren eine Wanderbibliothek. 1863: neues Gemeindehaus In der Posthornstraße wird ein neues Gemeindehaus für Linden eröffnet. 1862: neuer Friedhof am Lindener Berg Am Lindener Berg wird wegen der gestiegenen Bevölkerungszahl ein Friedhof eingerichtet. 1861: steigende Einwohnerzahl Linden hat 9884 Einwohner/-innen, 1855 waren es noch 6424 und 1850 waren es 3371. 1859: neuer Polizeibezirk Linden wird mit der Glocksee und Hannover zu einem Polizeibezirk zusammengefasst. Im Jahr 1861 gibt es auch einen einheitlichen Straßenverkehrserlass. 1856: vereintes Linden Die Dörfer Alt-Linden und Neu-Linden werden zur Landgemeinde Linden zusammengeschlossen. Die Gemeinde erhält statt der bisherigen Bauermeister einen Gemeindevorstand. 1854: Start Gasbeleuchtung Die bis dahin spärlich vorhandenen Öllampen werden durch 40 Gaslaternen ersetzt. Ein Hauptgasrohr führt von der neuen Gasanstalt in Hannover über die Ihmebrücke nach Linden. 1853 - 1861: weitere Fabriken 1853 entstehen die Ziegeleien von Stephanus.
1853 entsteht auch die Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und -Weberei, die für ihre Arbeiterfamilien 1872 die Fannystraße und die Mathildenstraße mit ca. 25 Häusern bauen lässt. 1853 / 1854 lässt Albert Knoevenagel eine Maschinenfabrik, Eisengießerei und Kesselschmiede errichten. 1856 nimmt Georg Egestorff eine Ultramarinfabrik in Betrieb. 1857 entsteht das Nordmannsche Eisenwerk. 1860 werden die Wagenfabrik von Jacobi, die Mineralwasserfabrik von Hurtzig &
Feldmann sowie die Asphaltfabrik von August Egestorff gegründet. 1861gründet Georg Egestorff eine Zündhütchenfabrik. 1852: Neuordnung Gerichtsbezirk Linden Ein Königliches Amt Linden wird gebildet und löst die Patrimonialgerichtsbarkeit der Familie von Alten ab. Zum neuen Amt gehören Alt-Linden, Neu-Linden, Glocksee,
Limmer, Ahlem, Velber, Benthe, Badenstedt, Davenstedt, Bornum und Ricklingen. 1851: Beitritt zum deutschen Zollverein Als das Königreich Hannover, zu dem Linden gehört, dem 1837 gegründeten und unter preußischer Führung stehenden Deutschen Zollverein beitritt, begünstigt dies die Entwicklung der Großindustrie in Linden. 1849: Gründung Arbeiterverein In Linden wird ein Arbeiterverein ins Leben gerufen. 1848: Streik, Bürgerwehr und Bauordnung Die Arbeiter der Maschinenfabrik Egestorff streiken 3 Tage lang für kürzere
Arbeitszeiten, aber können sich nicht durchsetzen. Eine Bürgerwehr wird gegründet, sodass jede militärpflichtige Person die Pflicht hat, der Wehr beizutreten, und wie beim Militär das Recht hat, einen Stellvertreter zu benennen. Die Bürgerwehr besteht aus ca. 100 Wehrpflichtigen und hat ihr Wachlokal im „Schwarzen Bären”. Im Jahr 1853 wird die Bürgerwehr wieder aufgelöst. Eine Bauordnung wird eingeführt und eine Königliche Baukommission wird eingerichtet. 1847: neue Schule Posthornstraße und neue Gewerbeordnung In der Posthornstraße wird eine neue Schule gebaut. Eine neue Gewerbeordnung beendet das Bannrecht der hannoverschen Innungen und Zünfte und erleichtert die Handwerksausübung auf dem Lande; Lindener dürfen jedoch Zunfthandwerk weiterhin nicht in Hannover ausüben, Hannoveraner in Linden dagegen
immer noch. Hannover erhält Eisenbahnverbindungen nach Harburg (bei Hamburg), nach Minden und nach Bremen, wodurch die Leineschifffahrt verkümmert. 1846: erste Lindener Lokomotive Die Maschinenfabrik von Egestorff stellt ihre erste Lokomotive, die den Namen „Ernst August” erhält, fertig. 1843: gemeinsames Schützenfest Die beiden Schützengesellschaften von Alt-Linden und Neu-Linden vereinigen sich zu einer Lindener Schützengesellschaft. Im Jahr 1866 löst sich die Schützengesellschaft auf. 1839: Gemeindebackofen
Die Hannoversche Bäckerzunft untersagt mittels Bannrecht weiterhin zusätzliche Bäckerniederlassungen in Linden, sodass ein Gemeindebackofen gebaut und ein Gemeindebäcker beschäftigt wird, der gegen festgelegte Vergütung das von den Bewohner/-innen Lindens selbst zubereitete Brot backen soll. Der Bäcker backt alsbald unerlaubt eigenes Brot zum Verkauf, weswegen der Betrieb der Gemeindebäckerei verboten wird. 1838: Gründung Fössebad Dem Forstmeister von Alten wird eine Konzession für eine Badeanstalt in Linden an der Fösse erteilt. Postkarte 1898 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1835 - 1840: neue Fabriken
1835 lässt Georg Egestorff, ältester Sohn von Johann Egestorff (Gründer einer Zuckerfabrik in der Blumenauer Straße), eine Eisengießerei und Maschinenfabrik, aus der später die „Hanomag” hervorgehen wird, bauen. Die 1837 von den Bankiers Adolph Meyer und Alexander Cohen gegründete Baumwollweberei, auch Mechanische Weberei genannt, wird einmal den bekannten „Lindener Samt” fertigen. Etwa 35 Jahre später werden von der Gesellschaft für eine
Arbeitersiedlung die Pfarrlandstraße und die Velvetstraße (Velvet = Baumwollsamt) mit ca. 100 Wohnungen in etwa 30 Häusern geschaffen werden. 1839 gründet Georg Egestorff eine chemische Fabrik. 1940 wird die Teppichfabrik Roskamp & Dehmann gegründet. 1835: Gründung Spinnschule Der 1834 gegründete Armenverein eröffnet 1835 ein Jahr nach seiner Entstehung mit Unterstützung der Königlichen Landdrostei eine Spinnschule. 1831 / 1833: Bau Krankenhaus Im Jahr 1831 findet die erste Dampfmaschine in Hannover, gebaut vom Mechaniker
Carl August Clindworth, ihre Bestimmung beim Wasserpumpen für die Wasserversorgung des Lindener Krankenhauses. Im Jahr 1833 wird als Nachfolger des alten Stadtlazaretts am Hohen Ufer an der Ihme das unter Leitung von Stadtbaumeister August Heinrich Andreae errichtete städtische
Krankenhaus eröffnet. Die heutige Spezialklinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten hatte damals eine Chirurgie, eine Syphilisstation für Frauen, eine Abteilung für Geisteskranke und 122 Betten. 1830 – 1840: Ablösung des Zehnten, Verkoppelung und Teilung der Feldmark Durch Ablösezahlungen können die bis dahin durch Zehntrecht und dergleichen
Regelungen fälligen Abgaben an die Gutsherren (z. B. von Alten, von Reden, von Limburg) beendet werden. Halbmeier (z. B. Niemeyer, Lampe), Vollmeier (z. B. Hartmann, Lampe, Nettemann, Nieschlag, Plinke, Schilling, Struckmeyer), Kötner (= Besitzer einer Kate mit einem kleinen Stück Land vorwiegend für die Selbstversorgung), Beibauern usw. können unabhängige Eigentümer werden. Ackerland, Wiesen und Weiden in der Größenordnung von 1909 Morgen (ca. 487
Hektar entspricht 4870000 qm) werden verkoppelt und danach für 81 Interessenten aufgeteilt. Im Jahr 1839 wurde die Generalteilung der so genannten Gemeinheit von Linden amtlich, wonach Eichbrink und Bartkuhle an die Realgemeinden Linden, Limmer und Davenstedt sowie an das Gut von Alten gingen und die Limmer Weide an die Realgemeinden Linden und Limmer, an das Amt Blumenau sowie an das Gut von Alten. 1830: Gründung Tapetenfabrik und Lederfabrik Die Tapetenfabrik Schütz & Brackebusch sowie die Söhlmannsche Lederfabrik werden gegründet. 1829: Linden ohne Glocksee und Ohe Die Glocksee und die Ohe, bis dahin zu Linden gehörend, werden selbstständige Orte
mit eigener Verwaltung, aber bleiben bezüglich Kirche und Schule weiterhin Linden zugehörig. 1826: Neuordnung Alt-Linden und Neu-Linden Mit Erlass verfügt die Königliche Landdrostei Hannover für die Gerichtszuständigkeit eine Grenzlinie zwischen Alt-Linden und Neu-Linden. (Drost ist eine andere
Bezeichnung für Truchsess, Amtmann oder Landrat. Die hannoverschen Regierungspräsidenten wurden noch bis 1885 als Landdroste bezeichnet.) Nach dem Erlass hat Alt-Linden einen Bauermeister und 3 Vorsteher, Neu-Linden einen Vorsteher und 2 Nebenvorsteher (sozusagen Beigeordnete). Zu Alt-Linden gehören von nun an Lindener Berg, Kirchstraße, Lindener Straße, Hohestraße, Posthornstraße, Blumenauerstraße, das Gut von Alten einschließlich
Gerichtshof, der Bereich westlich der nördlichen Deisterstraße von der Allee (heute von-Alten-Allee) bis zur Ihmebrücke. Zu Neu-Linden gehören von nun an der Bereich östlich der nördlichen Deisterstraße von der Allee (heute von-Alten-Allee) bis zur Ihmebrücke, der südliche Rest der Deisterstraße und die Weberstraße. 1825: Gründung Feuerwehr
Die erste Feuerspritze wird für 150 Taler von der Neustadt gebraucht gekauft und in einem neu errichteten Spritzenhaus untergebracht. Im Jahr 1827wird das Feuerlöschwesen neu geordnet: 5 Feuerherren sollen 4 Revisionen pro Jahr an den Feuerstellen durchführen. Feuerherren, Spritzenleute, Bauermeister, Vorsteher und Gerichtsschreiber erhalten weiße Hüte, die sie bei Feuer aufzusetzen haben, um erkannt zu werden. 1823: Gründung Zuckerfabrik Egestorff und Bau Berggasthaus Johann Egestorff, Sohn eines Fischers aus Lohnde bei Blumenau, und sein Schwiegersohn Hurtzig gründen in der Blumenauer Straße eine Zuckerfabrik. Johann Egestorff lässt auf dem Lindener Berg durch G. L. F. Laves ein Berggasthaus errichten. 1822: Standortwechsel Schützenfest Das bis dahin in der Lindener Ohe zelebrierte Schützenfest Alt-Lindens, das Johannisschießen, wird ab diesem Jahr auf dem Lindener Berge ausgerichtet, wo auch Neu-Linden sein Schützenfest begeht. 1821: steigende Einwohnerzahl
Linden hat 1617 Einwohner/-innen, im Vorjahr waren es noch ca. 1300. 1820: steigende Wohngebäudezahl In Linden stehen ca. 200 Wohngebäude, im Jahr 1818 waren es noch 150. 1816: von Alten statt von Platen
Nach dem Rückkauf des Gutes Linden durch die Familie von Alten verlässt die Familie von Platen Linden. 1803 – 1815: Napoleonische Eroberungskriege / Befreiungskriege In den 10 Jahren von 1803 bis 1813 ziehen viele Truppen durch Linden oder quartieren sich ein: Franzosen, Holländer, Italiener, Spanier, russische Kosaken, Rheinbündler und Preußen.
Zwischenzeitlich gehört Linden zum Königreich Westfalen. 1800: Rekord Leineschifffahrt Aus Bremen bringen 60 Schiffe (30 Schiffszüge) insgesamt knapp 2000 Tonnen Ladung über Weser, Aller und Leine bis nach Linden an der Ihme. 18. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1796: Gründung Schule für Neu-Linden
In einem Haus in der Weberstraße, das im Besitz des Grafen von Platen ist, wird eine Schule für Neu-Linden eingerichtet. 1774: Gründung Freimaurerloge Die Freimaurerloge „Zum Schwarzen Bär“ wird gegründet. Sie wird 1935 aufgelöst werden und nach der Wiederherstellung 1946 dann im Jahr 1949 wieder die Rechtsfähigkeit erhalten.
1770: steigende Einwohnerzahl Linden hat 1224 Einwohner/-innen. 1766: steigende Einwohnerzahl Linden hat 1177 Einwohner/-innen. 1756 – 1763: Siebenjähriger Krieg Preußen verbündet sich mit England, aber unterliegt vorübergehend im Kampf gegen Frankreich, sodass als Folge Linden ebenso wie Hannover die französischen Truppen, zeitweise 50000 bis 60000 Personen, verpflegen und versorgen muss. Im Jahr 1758 ziehen sich die Franzosen zurück und preußische Soldaten ziehen ein. Im Jahr 1761 lässt Prinz Friedrich August von Braunschweig auf dem strategisch
wichtigen Lindener Berg bei der Windmühle die Stern- bzw. Georgenschanze als Befestigungsanlage errichten. 1746: Gewerbe und Handwerk in Linden in Zahlen Es gibt zu der Zeit 2 Bäcker, 1 Zimmermann, 2 Dachdecker, 1 Tischler, 1 Grobschmied, 1 Kleinschmied, 2 Nagelschmiede, 1 Töpfer, 1 Böttcher, 2 Rademacher,
3 Schuster, 3 Schuhflicker, 3 Schneider, 1 Handschuhmacher, 1 Pergamentmacher und die Weber der von Platenschen Kolonie. Die alten Wirtshäuser „Bauernkrug”, „Posthof”, „Schwarzer Bär” und „Falkonierkrug” haben Konkurrenz erhalten durch die Gasthäuser „Tubbenhaus”, „Fortune”, „Zur Krone von England” und „Zum Stern”. Eine größere Entfaltung des Gewerbes und des Handwerks in Linden wird durch die
Innungen und Zünfte in Hannover mittels Bannrecht unterbunden. 1741: Bau Küchengartenpavillon Der Küchengartenpavillon wird als Blickpunkt für die neue Hauptachse des Küchengartens gebaut und erhält 1749 ein Kuppeldach.
Postkarte 1925 aus der Sammlung Bornemann / www.luchssecurity.de 1740: Leineschifffahrt Bremen - Hannover Die Leineschifffahrt von Linden bis zur Aller erhält Auftrieb, nachdem ein Schiff aus Bremen Wein und Butter nach Hannover gebracht hat, sodass schließlich 1753 ein fünfgeschossiger Speicher der königlichen Bergwarenhandlung an der Ihme entsteht. 1730: Ölfund
Zwischen Badenstedter Weg und Davenstedter Weg wird eine Ölquelle gefunden, aber noch nicht gewerblich genutzt. 1727: Grundsteinlegung für barocken Kirchenneubau Die baufällige Dorfkirche wird abgetragen und der Bau eines neuen Sakralgebäudes mit barockem Saal wird begonnen.
Aus der alten Kirche übernommen werden der Taufstein von 1647, zwei Ölgemälde sowie die beiden Glocken, auch wenn wegen Kostenüberschreitung der Kirchturm erst 1852/1854 fertiggestellt wird. 1700: Neu-Linden, Kapelle, Weberhäuser und ausländische Fachkräfte Graf von Platen erwirbt den Rustischen Hof mit 79 Morgen (ca. 20 Hektar entspricht
200000 qm) Land und legt eine neue Straße, die Leineweberstraße, mit 30 Häusern für die Weberzunft an. Zudem lässt er eine Schmiede, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Kalkbrennerei sowie eine Wachsbleiche mit Meister und Gesellen aus Italien einrichten. Graf von Platen lässt in einer auf dem Gut errichteten Kapelle eigens für seine Hörigen Gottesdienste abhalten. Im Laufe der Zeit entwickelt sich aus dem Areal das vom alten Dorf Linden
verwaltungsrechtlich getrennte Neu-Linden, das auch einen eigenen Nachtwächter, einen eigenen Vorsteher und eine eigene Schützengesellschaft erhält. Zu Neu-Linden gehören die Häuser der Weberstraße, Häuser und Speicher in der Blumenauerstraße, sowie Häuser in der Hohestraße und der Deisterstraße. 17. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1698: Baubeginn Palais Graf von Platen lässt ein Palais bauen. 1689: steigende Einwohnerzahl Linden ist mit 454 Einwohnern/-innen das größte Dorf des Fürstentums Calenberg. 1688: Besitzerwechsel beim von Altenschen Gut
Oberhofmarschall von Platen erwirbt für mehr als 12000 Reichstaler das Gut der Familie von Alten, die ein 20-jähriges Rückkaufrecht erhält, mit ca. 220 Morgen (ca. 56 Hektar entspricht 560000 qm) Land, Jagdrecht, Gerichtsbarkeit, verschiedenen Zehnten, dem Lindener Schäferhof sowie Ländereien und Berechtigungen in der Lindener Glocksee, der Neustadt und der Aegidienmasch. Nach dem Kauf zusätzlicher Höfe lässt von Platen einen 77 ha großen Barockgarten anlegen, den ab 1715 eine Mauer umgibt.
Später verlängert die von Altensche Vormundschaft den Vertrag bis 1728. Beim Rückkauf nach Vertragsablauf kommt es zum Streit über den Kaufpreis, der auch nach jahrelangem Rechtsstreit nicht entschieden werden kann, bis es ein Liquidationsverfahren und im Jahr 1816 einen Vergleich gibt, demzufolge die Familie von Alten 100000 Taler an von Platen zu zahlen hat. 1669: Bau Schulhaus Ein Schulhaus, 28 x 24 Fuß (ca. 8,76 m x 7,51 m), wird für Linden gebaut. Dazu gehört ein ca. 1 Morgen (ca. 25,532 Ar bzw. 0,26 Hektar entspricht etwa 2553 qm) großes Stück Ackerland. Der Schulmeister erhält Schulgeld – von einem „Schreib- und Rechenknaben” 9 Groschen, von einem Kind, das nur liest, 6 Groschen. Im Winter sind fast 70 Kinder zu unterrichten, im Sommer nur knapp 40 (vermutlich wegen Arbeit in der Landwirtschaft).
1655: neues Pfarrhaus Ein neues Pfarrhaus, 64 x 48 Fuß (ca. 20,03 m x 15,02 m), wird gebaut. Dazu gehört ein ca. 1 Morgen (ca. 25,532 Ar bzw. 0,26 Hektar entspricht etwa 2553 qm) großer Pfarrgarten und ein alter Spieker als Stallung für Kühe und Schweine. 1652: Bau Lust- und Küchengarten Herzog Georg Wilhelm lässt einen von einer Mauer umgebenen Lust- und Küchengarten anlegen. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Wasserquellen, die unter anderem Wasser für die Calenberger Neustadt und für den großen Wasserbehälter in Herrenhausen liefern.
1651: Bau Windmühle auf dem Lindener Berg Herzog Georg Wilhelm veranlasst den Umbau des Wachturms auf dem Lindener Berg zu einer modernen, steinernen Holländer-Windmühle, um den Bauern kürzere Wege zu ermöglichen und um die Versorgung der Neustadt zu verbessern. Zuvor mussten die Lindener ihr Korn nach Calenberg transportieren und in der Calenberger Amtsmühle mahlen lassen. 1646 / 1647: Gründung „Schwarzer Bär” und „Posthorn” Im Jahr 1646 wird der „Hengstmannsche Krug”, eine Ausspannwirtschaft, eröffnet und später das Wirtshaus „Schwarzer Bär”. Im Jahr 1647 befindet sich ein Wirtshaus „Zum Posthof”, das auch als „Junkernkrug” bezeichnet wird, an der Deisterstraße. 1645: Immobilienkauf für Küchengarten und Jägerhof Herzog Christian Ludwig kauft von der Familie von Alten mehrere Höfe in Linden, um einen Küchengarten und einen Jägerhof anlegen zu können. 1618 - 1648: Dreißigjähriger Krieg Die Lindener Bevölkerung hat während des Dreißigjährigen Krieges unter Plünderungen
und verschiedenen Truppen zu leiden. Auf dem Lindener Berg stehen im Jahr 1625 vorübergehend General Tillys Truppen der katholischen Liga, wohingegen Hannover von dänischen Truppen, die zu Gunsten des Protestantismus kämpfen, besetzt wird. Zwischen der Ihmebrücke am Lindener Steinweg und dem Lindener Berg kommt es zu Gefechten zwischen den Truppen. Tillys Truppen ziehen nach wenigen Tagen in Richtung Weser ab, die dänischen Truppen verlassen Hannover 1626 über Linden in
Richtung Nienburg. Ab 1633 werden in Linden wechselweise dänische und kaiserliche Truppen einquartiert. Im Jahr 1636 besetzen 3000 schwedische Soldaten Linden und die Neustadt. Nach dem Abzug der schwedischen Truppen ziehen kaiserliche Dragoner in Linden ein und stecken wenige Wochen später bei ihrem Abzug das Dorf Linden in Brand. Im Jahr 1641 ziehen wieder kaiserliche Truppen ins Calenberger Land ein und plündern
und brandschatzen auch in Linden. Die zur befestigten Stadt Hannover flüchtende Landbevölkerung wird von schwedischen Truppen ausgeraubt. 1648 ist Linden völlig verarmt und ruiniert. 16. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1597 - 1603: Ihmebrücke aus Stein Eine steinerne Brücke (später Benno-Ohnesorg-Brücke) wird über die Ihme gebaut. Bis dahin gab es eine Holzbrücke über die Ihme als Verbindung von Linden über die Neustadt nach Hannover.
Im Jahr 1658 wird die Steinbrücke bei starkem Eisgang weggerissen und muss vorübergehend durch eine hölzerne Notbrücke ersetzt werden. Erst 1698 gibt es wieder eine Ihmebrücke aus Stein. Die Ihme war ursprünglich ein kleiner, der Fösse vergleichbarer Bach, bis sie durch den Schnellen Graben künstlich mit der Leine verbunden wurde.
1595: neue Zuständigkeiten der Gerichtsbarkeit Die Lehnsleute von Alten, die bisher von den Schauenburgern den Zehnten und das Gericht in Linden zu Lehn besessen hatten, erhalten durch Rezess das Untergericht in Dorf und Feldmark Linden als Lehn von den Herzögen zu Braunschweig und Lüneburg; das Amt Calenberg erhält die hohe und geistliche Gerichtsbarkeit über Linden. 1538: reformierte Lindener Kirche Die Einführung der Reformation an der Lindener Kirche erfolgt. 1523: Verpfändung Lindens an Hannover Die Herzöge Erich und Heinrich von Braunschweig-Lüneburg verpfänden das ganze Dorf Linden mit allen herrschaftlichen Gefällen (Abgaben in Form von Naturalien und
Geld) an Bürgermeister und Rat zu Hannover für 1024 Rheinische Gulden. 15. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1482: Schlagbaum am Brüningskreuz Nahe der Ihmebrücke zur Neustadt wird am Brüningskreuz ein Schlagbaum errichtet. Das Brüningskreuz ist ein Kreuzstein in Erinnerung an einen Edelmann Brüning von Alten. Vom Brüningskreuz zur Ihmebrücke führt der Steinweg. 1476: Lindener Steine für Hannover Der Rat Hannovers kauft aus dem Besitz des Klosters Marienwerder einen Steinbruch am Lindener Berg, um Steine für städtische Bauten brechen zu können. 1428 / 1436: Pest Die Pest hat Hannover erreicht und fordert im Jahr 1436 erneut Opfer.
1423: Lindener Wasser für Hannover Der Dieckborn, ein Bach mit Quelle im Dorf Linden, wird von einigen Bürgern mit einem hölzernen Röhrensystem in die Stadt Hannover umgeleitet, um die Wasserversorgung zu verbessern. 14. Jahrhundert oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1392: Bau Lindener Bergwarte
Vermutlich wird zu der Zeit eine Warte, ein Wehrturm, auf dem Lindener Berg errichtet, da die Stadt Hannover das Recht für Befestigungsmaßnahmen wie Landwehre, Gräben und Schlagbäume erhält. 1340: Steingruben und Kalksteinbrüche am Lindener Berg Die Gebrüder Brüning sowie Conrad und Ludwig von Alten verkaufen im Jahr 1340 zwei
Landstücke an das Minoritenkloster, damit vom Kloster Steine für Neubauten gebrochen werden können. Die Familie von Alten ist zu der Zeit eine der ältesten in Linden ansässigen Familien mit großen Besitzungen – Familiengut und viel Lehnsgut - und Gerechtsamen (= Konzessionen). Urkundlich erwähnt sind zudem 1354 Spinnebens Steinkuhle, 1355 Balges Steinkuhle und der Landkauf des Meisters Enundetwintich von den Gebrüdern von Alten mit der Absicht einen Steinbruch anzulegen.
1328: Lindener Kirche wechselt Patronat Die Lindener Kirche wird mit Einwilligung der bisherigen Patronatsherren und mit Bestätigung von Papst Johannes XXII. dem Kloster Marienwerder als Patron unterstellt. Zum Einzugsgebiet der Kirche gehören das Dorf Linden, die Feldmark Linden einschließlich Ohe und Glocksee, Ricklingen, Badenstedt und Bornum.
Die Kirchgänger haben herkunftsabhängig ihnen zugewiesene Raumbereiche (Linden, Ricklingen, Badenstedt und Bornum) in der Kirche zu nutzen. Diese Bereiche sind wiederum nach Berufsbereichen bzw. Ständezugehörigkeit untergliedert (Meier, Kötner, Beibauer u. a.) und in diesen Berufsbereichen erfolgt eine Trennung nach Geschlecht (männlich, weiblich). Verstöße gegen die Sitzordnung, Störung der Predigt, Pöbeleien und Prügeleien haben Geldstrafen zur Folge. 13. Jahrhundert und früher oben 20 19 18 17 16 15 14 13+früher 1285: erste urkundliche Erwähnung einer Kirche zu Linden Die Grafengeschlechter von Hallermund und von Roden einigen sich darauf, das Patronatsrecht abwechselnd auszuüben und den zu der Zeit bereits an der Kirche wirkenden Pfarrherrn Rabado von Harboldessen beim Grafen von Hallermund anzustellen. Aus der Kirche von damals entstand die heutige Martinskirche. 1115 - 1119: erste urkundliche Erwähnung Lindens Linden wird erstmals urkundlich als ein im Marstemgau gelegener Teil der Goh Gehrden und als Gerichtsstätte des Grafen Wedekind von Schwalenberg erwähnt, wobei vermutlich unter einer Linde Gericht gehalten wurde. Die Witwe des Grafen Erpo überträgt der Mindener Kirche zahlreiche westlich der Leine gelegene Güter als Geschenk. =========================================================== Anhang 1933 - 1938: politischer Widerstand und Verfolgung
1938 wird der Internationale Sozialistische Kampfbund (ISK) zerschlagen, dessen Widerstandsarbeit auch die Ausschleusung politischer Flüchtlinge, technische Sabotage und die Verbreitung von Flugblättern umfasste. Der ISK hatte 1935 die Einweihung der Reichsautobahn sabotiert und an allen Brücken nazifeindliche Parolen angebracht, sodass der bei der Einweihung der Reichsautobahn erstellte NS-Propagandafilm an zahlreichen Stellen gekürzt werden musste.
1936 flieht Werner Blumenberg in die Niederlande, es folgt das Ende der Sozialistischen Front durch die GeStaPo: 300 Verhaftungen, 230 Verurteilungen teilweise wegen Hochverrats.
1936 formiert sich „bei der Firma E“ (KPD-Bericht aus der Zeit) unter den ca. 300 Mitarbeitern ein erfolgreicher innerbetrieblicher Widerstand gegen eine Verordnung zur Erhöhung der Tagesarbeitszeit von 9 auf 10 Stunden in der Schweißerei. Der
Widerstand ergibt sich dem KPD-Bericht zufolge aus der Tatsache, dass die Mehrheit der Abteilung aus SA-Leuten besteht, die hier ausnahmsweise den Unternehmer als natürlichen Feind der Arbeiter betrachten, weniger deswegen, weil die KPD oder andere Arbeiterorganisationen den Widerstand organisiert hätten.
1935/1936 wird das Komitee für proletarische Arbeit durch Einschleusung eines Spitzels von der GeStaPo zerschlagen.
1935 erfolgt die Verhaftung der letzten KPD-Bezirksleitung in Hannover. Die KPD war Herausgaberin des „Hanomag-Stürmer“ und kämpfte auch gegen drastische Lohnsenkungen von 20% bis 30%, bezeichnet als Lohnraub.
1934 initiiert die KPD eine Flugblattaktion, bei der ein Radfahrer bei Hanomag ca. 200 Flugblätter zum Winterhilfswerk abwirft, wobei nur 10 Blätter von der GeStaPo erfasst werden und die GeStaPo-Leute durch die Belegschaft bei den anschließenden
Untersuchungen beschimpft werden.
1933 flüchtet die deutsch-jüdische Historikerin und politische Philosophin Hannah Arendt, deren Geburtshaus sich am Lindener Marktplatz 2 befindet, nach 8-tägiger GeStaPo-Haft aus Deutschland vorübergehend nach Frankreich; nach Ausbürgerung durch die Nazis im Jahr 1937 ist sie etwa 14 Jahre lang staatenlos bis sie die US-Staatsbürgerschaft erhält. 1933 werden von den Nazis mittels Ermächtigungsgesetz und Gleichschaltung alle
anderen Parteien verboten oder zur Auflösung gedrängt, auch Gewerkschaften werden verboten. Die Nazis richten in den Betrieben Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO) ein. Es bilden sich auf Grund der Verbote und Repressalien neue Gruppierungen, viele im Bereich der Arbeiterschaft. Flugblätter und illegale Zeitungen dienen den politischen Gruppierungen als Kommunikationsmittel, da man zu der Zeit selten Festnetztelefone und weder Mobiltelefone noch Computer besitzt.
Die Sozialistische Front (SF): Werner Blumenberg, nach dem eine Straße in Wettbergen benannt werden wird, verfasst erst die Flugblätter „Was soll werden“ und „Die Wahrheit“, gibt danach die alle 4 Wochen von Linden aus erscheinenden „Sozialistischen Blätter“ für 20 Pfennige heraus und gründet die SF. Unterstützt wird Blumenberg von Walter Spengemann, der zuvor wie er selbst für die Zeitung „Volkswille“ tätig war. Weitere Mitglieder der SF sind
Wilhelm Bluhm (Leiter der Abteilung Linden-Nord) und Franz Nause, nach denen später Straßen in Linden-Nord und Limmer benannt werden, sowie Egon Franke. Ziel der SF ist eine neue große gemeinsame Arbeiterbewegung ohne Fraktionsbildung wegen Dogmas und Richtungskämpfen zwischen KPD, SAP und SPD. Die SF wird mit ca. 1000 Mitgliedern die größte lokale Widerstandsorganisation. Das Komitee: Edu Wald, vormals NAZ-Redakteur (Niedersächsische Arbeiterzeitung), taucht 1933
bis 1934 in Hannover unter und baut das Kommitee für proletarische Arbeit mit ca. 200 Mitgliedern auf, bevor er nach Berlin wechselt. Das Komitee erhält finanzielle Unterstützung vom Freidenkerverband und bringt 1933 die Schrift „Was soll man tun?“ sowie von 1933 bis 1936 die Zeitung „Der Klassenkampf“ heraus. Ziel ist eine Einheitsgewerkschaft für eine Einheits- und Aktionsfront der Arbeiter. Judenverfolgung:
Vor 1933: Viele Faktoren begünstigten die Machtergreifung der Nazis, u. a. Weltwirtschaftskrise, hohe Arbeitslosigkeit und Kleinigkeiten wie ein Parteienstreit um die Höhe des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, aber auch vielfach Einschüchterung durch gewaltsames Auftreten von SA-Leuten. Es gibt Straßenschlachten zwischen SA, Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten, christlichen Gruppierungen wie der Kolping-Jugend u. a.; die Kämpfe
finden oft innerhalb der Stadtteile statt, aber in Linden wird der Stadtteil von innen gegen rechte Angriffe von außen verteidigt. Bereits 1931 wird die Eiserne Front von der Organisation Reichsbanner gegründet, um sich gegen SA-Schlägertrupps und den Rote Frontkämpferbund (RFB) zu wappnen. Ein Mitglied beim Reichsbanner war der SPD-Vorsitzende Otto Wels, nach dem später eine Straße in Linden-Nord benannt werden wird.
Otto Brenner, Elektromonteur bei der Hanomag in Hannover-Linden, wird 1931 entlassen und arbeitslos, wechselt von der SPD zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), wird 1933 verhaftet, 1935 vom OLG Hamm zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt und bleibt bis 1945 als Tiefbauarbeiter in Frankfurt am Main. Inzwischen ist eine Straße in Hannovers Innenstadt nach ihm benannt. Quellen www.victoria-linden.de, Stand 2006-09-02 www.waspo-hannover.de, Stand 2006-09-02 www.rvlinden.de, Stand 2006-09-02 www.lindener-marktplatz.de, Stand 2006-08-26 www.zumschwarzenbaer.org, Stand 2006-09-04
www.sternwarte-hannover.de, Stand 2006-08-26 http://de.wikipedia.org/wiki/Linden-Limmer, Stand 2006-08-25 http://de.wikipedia.org/wiki/Lindener_Berg, Stand 2006-08-25 www.quartier-ev.de, Stand 2006-08-26 www.faustev.de, Stand 2006-08-26
Freizeitheim Linden · verschiedene Autor(-inn)en · Herausgeber Landeshauptstadt Hannover Kleine Lindenchronik · AG Mensch-Natur-Geschichte · AG Mensch-Natur-Geschichte Lindener Dorfchronik · Senator Dr. Engelke, 1910 · AG Mensch-Natur-Geschichte Boutjer Route · Hans-Jörg Hennecke u. a. · Verein Lebendiges Linden e. V. Lebendiges Linden · Jens Oberheide, Ingolf Heinemann, Hermann Otto · Verlag Artforum
Linden 1930-1980 II · Fotografien von Wilhelm Hauschild · TAK Verlag · ISBN 3-00-000283-9 Zwei Städte unter dem Hakenkreuz - Widerstand und Verweigerung in Hannover und Leipzig 1933-1945, Herausgeber: Hans-Dieter Schmid, Leipziger Universitätsverlag |