Bericht 43-15

 

 

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Fr, 20.11.2015, Familie Sock
Neue Stolpersteine in Linden-Mitte

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Stadtbezirk Linden-Limmer: Minister-Stüve-Straße 4.

Vier Stolpersteine für die Mitglieder der jüdischen Familie Sock.

Adolf Sock, Jahrgang 1884, lebte mit Ehefrau Gertrud und den Kindern Marianne und Hans seit 1925 in Linden, Minister-Stüve-Straße 4.

Apotheker Sock betrieb 2 Drogerien. Eine in der Deisterstraße 8 (Schwarzer Bär), Geschäftsaufgabe 1933, die andere in der Steintorstraße 22, Zerstörung des Geschäfts in der Reichspogromnacht 1938.

Ende Mai 1939 wanderte die Familie nach Brüssel in Belgien aus. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht erfolgte im August 1942 – über das Lager Mechelen – die Deportation nach Auschwitz. Dort fanden alle vier Familienmitglieder den Tod.

In Hannover wurden schon über 300 kleine Messingplatten verlegt. Am 20. November 2015 versenkte der Künstler Gunter Demnig auf Initiative „Städtische Erinnerungskultur Hannover“ weitere 28 Stolpersteine in die hannoversche Erde.
Mehr gibt es bei myheimat.de.

 

Abschließend noch ein Hinweis: Gelder werden knapp.

Wer für die Herstellung und Verlegung eines Stolpersteines spenden möchte, wende sich bitte an Gabriele und Frank Lehmberg, Deutsch-Israelische Gesellschaft.

 

 

Text/Fotos: Bernd Sperlich / Klaus Öllerer

Letzte Änderung: 22.11.2015

 

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Familie Sock Foto: Yad Vashem

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Adolf, Gertrud, Marianne, Hans Sock

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Minister-Stüve-Str. 4