Bericht 33-15

 

 

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Mi, 17.06.2015, Gastwirtschaft Rackebrandt
41. Wirtschaftsforum Lebendiges Linden
Einladung/Tagesordnung

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Beim 41. Wirtschaftsforum erschienen über 50 Besucher, was als überdurchschnittlich bezeichnet werden kann. Durch das Treffen führte Peter Hoffmann-Schoenborn. Er ist im Vorstand der Faust-Stiftung und im Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. engagiert.

Schwerpunkt Bauen und Infrastruktur

In seiner informativen Einführung mit beeindruckenden Bildern trug Peter Hoffmann-Schoenborn einige interessante Aspekte auch zu den Auseinandersetzungen um das Immobilienthema vor. An vielen Stellen wird hoffnungsvoll gebaut. Erwähnung fand auch die jüngste Demonstration der Kampagne Ahoi deren Engagemant beim Thema er wichtig findet, aber Gewaltaktionen und Drohungen über Lautsprecheransagen wie geschehen verurteilt.

Dr. Magdalena Kaiser (Fachbereich Stadtentwicklung, Stadt Hannover) beschrieb den Wohnungsmarkt in Linden und konnte Entwarnung geben: kaum ein Unterschied zum übrigen Hannover. Sie schilderte das Zustandekommen des Mietspiegels und stellte fest, dass eine Verdrängung schwächerer Einkommensschichten in Linden-Limmer nicht feststellbar sei.

Klaus Öllerer (Publizist, Ingenieur) schilderte seine jahrelangen Beobachtungen, Erfahrungen und Recherchen in der Auseinandersetzung zur Immobiliensituation in Linden-Limmer. Das kann hier in einer etwas ausführlicheren Version nachgelesen werden.

Peter Läufer (Hannoversche Volksbank, Immobilien GmbH) gab seine Erfahrung wieder, dass hauptsächlich private Käufer in Linden-Limmer Immobilien erwerben, davon kämen viele aus dem Stadtbezirk. “Linden ist nach wie vor ein bezahlbarer Markt.

Marko Knust (Sparkasse Hannover, Immobilienvermittlung), stellte fest, dass es Wohnungen hier gibt und oft von Leuten nachgefragt werden, die einen gegenwärtigen oder früheren Bezug - als Studenten bspw. - zu Linden haben.

Jürgen Mineur (Vertreter einer Baugruppe, Stadt- und Bezirksrat) schilderte das Zustandekommen und Entwicklung des Bauprojektes Küchengartenstr. 2.

Thekla Formiczenko-Beyer (Wohnprojektmentorin, plan-w) berät Planungs- und Baugemeinschaften.

Alke Warnke und Gerd Nord (Wohnungsgenossenschaft Selbsthilfe Linden eG) schilderten Erfahrungen und Fortschritt ihrer jahrzehntelangen Arbeit in der Wohnungsgenossenschaft. Mieter haben dort ein lebenslanges Wohnrecht.

Robert Kulle (GBH) schilderte die Fortschritte der GBH bei dem Schaffen von günstigem Wohnraum für 5,40 €/m2 Kaltmiete für B-Scheinberechtigte.

StudentInnen der Uni Hannover stellten ihre diversen Entwürfe zur Umnutzung des Kesselhauses bei Faust vor.

Manfred Wassmann und ??? beschrieben die Überführung des ehemaligen EGZ (Existenzgründungszentrum) in der Davenstedter Str. 60 in einen selbstverwalteten Gewerbehof mit Namen DREIWERK GmbH.

Michael Jürging (Initiative Lebensraum Linden) beschrieb das Projekt “Lindener Wurzeln” bei dem Bewohner ihrer Herkunft nachforschen und dieses in Landkarten dann eingetragen wird.

 

Standortgemeinschaften

Linden-Nord - Aktion Limmerstraße e.V.

Linden-Mitte - LindenGut e.V.

Linden-Süd, Deisterkiez e.V.

 

Das nächste, 42. Wirtschaftsforum, wird am 16.11.2015 bei Faust stattfinden

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Aktualisierung: 21.06.2015

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Peter Hoffmann-Schoenborn führte durch die Veranstaltung und schilderte die Situation um den Immobiliensektor mit interessanten Details und eindrucksvollen Bildern.

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Über 50 Teilnehmer waren erschienen.

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Klaus Öllerer (Publizist, Ingenieur) schilderte seine jahrelangen Beobachtungen, Erfahrungen und Recherchen in der Auseinandersetzung zur Immobiliensituation in Linden-Limmer. Das kann hier in einer etwas ausführlicheren Version nachgelesen werden.

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Peter Läufer (Hannoversche Volksbank, Immobilien GmbH) gab seine Erfahrung wieder, dass hauptsächlich private Käufer in Linden-Limmer Immobilien erwerben, davon kämen viele aus dem Stadtbezirk. “Linden ist nach wie vor ein bezahlbarer Markt.

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Dr. Magdalena Kaiser (Fachbereich Stadtentwicklung, Stadt Hannover) beschrieb den Wohnungsmarkt in Linden und konnte Entwarnung geben: kaum ein Unterschied zum übrigen Hannover.

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Thekla Formiczenko-Beyer (Wohnprojektmentorin, plan-w) berät Planungs- und Baugemeinschaften.

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Marko Knust (Sparkasse Hannover, Immobilienvermittlung), stellte fest, dass es Wohnungen hier gibt und oft von Leuten nachgefragt werden, die einen gegenwärtigen oder früheren Bezug - als Studenten bspw. - zu Linden haben.

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Robert Kulle (GBH) schilderte die Fortschritte der GBH bei dem Schaffen von günstigem Wohnraum für 5,40 €/m2 Kaltmiete für B-Scheinberechtigte.

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Jürgen Mineur (Vertreter einer Baugruppe, Stadt- und Bezirksrat) schilderte das Zustandekommen und Entwicklung des Bauprojektes Küchengartenstr. 2.

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Alke Warnke und Gerd Nord (Wohnungsgenossenschaft Selbsthilfe Linden eG) schilderten Erfahrungen und Fortschritt ihrer jahrzehntelangen Arbeit in der Wohnungsgenossenschaft. Mieter haben dort ein lebenslanges Wohnrecht.

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StudentInnen der Uni Hannover stellten ihre diversen Entwürfe zur Umnutzung des Kesselhauses bei Faust vor.

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Manfred Wassmann (Gesellschafter Dreiwerk GmbH / büro freiraum und umwelt) und Marc Goetze (Geschäftsführer Dreiwerk GmbH / goetze immobilienberatung),  beschrieben die Überführung des ehemaligen EGZ (Existenzgründungszentrum) in der Davenstedter Str. 60 in einen selbstverwalteten Gewerbehof mit Namen DREIWERK GmbH.

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Michael Jürging (Initiative Lebensraum Linden) beschrieb das Projekt “Lindener Wurzeln” bei dem Bewohner ihrer Herkunft nachforschen und dieses in Landkarten dann eingetragen wird.

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Eine Idee der Studenten zum Kesselhaus. >> groß