Bericht 22-15

 

 

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So, 19.04.2015, Bernd Rennicke antwortet Kerim Gök zum Islam und den Salafisten
„Gehört der Islam zu Deutschland?
Und wenn ja, welcher?“

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Bernd Rennicke antwortet auf den Beitrag von Kerim Gök “Der Islam gehört zu Deutschland”.

Angeregt dazu wurden Beide durch unsere Berichterstattung zu den Salafisten in Linden.

 

„Gehört der Islam zu Deutschland?“

Gehört der Islam nun zu Deutschland? Irgendwie ja, aber auch irgendwie nein.

Kürzlich sah ich auf der anderen Straßenseite eine junge Frau deren Gesicht bis auf die Augen verschleiert war. Sie war in Begleitung eines jungen Mannes. Vor gut einem halben Jahr sah ich eine ebenso verschleierte Frau ihr Kind zur Schule bringen. Das sind extreme Beispiele, aber diese gehören zum Islam. Wenn wir diesen radikalen Islam in Deutschland nicht wollen, und ich will ihn nicht, muss man dass sagen - gerade von Seiten der moderaten Moslems. Da lese und höre ich sehr wenig in diese Richtung.

Und nein, die Medienberichte über die Terrororganisation namens Islamischer Staat oder der Hamas, Terroranschläge in Paris und Kopenhagen oder die Salafisten sind nicht schuld am schlechten Image des Islams.

Im letzten Sommer waren es vorwiegend moslemische Jugendliche, die auf deutschen Straßen “Juden ins Gas” oder ähnliches riefen. Es sind diese Ausprägungen, die die Christen, Juden, Atheisten und Agnostiker verunsichern. Somit ist die Forderung nach einer anderen Berichterstattung der Medien zurückzuweisen. Der richtige Adressat von Forderungen wäre der Verursacher all dieser schrecklichen Ereignisse: Der radikale Islam.

Auch lese ich immer von einem Dialog, den die Moslems mit allen anderen führen wollen. Ich für meine Person bin ein weitestgehend säkularisierter Christ. Religion schafft zu Weihnachten eine schöne Stimmung, es gibt die Feiertage und vertraute Rituale bei freudigen oder traurigen Ereignissen. Ansonsten bin ich froh, dass Religion nicht mehr allzu viel zu melden hat. Jetzt soll ich mich für eine fremde Religion interessieren, weil es dort Kräfte gibt, die der Gewalt nicht abgeneigt sind? Der richtige Adressat für einen Dialog wären auch an dieser Stelle nicht Christen, Juden oder Buddhisten sondern: Der radikale Islam.

 

Bernd Rennicke

 

 

 

 

Redaktion: Klaus Öllerer:

Letzte Änderung: 19.04.2015

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Bernd Rennicke

Ähnlich wie New York (Kerims T-Shirt), welche eine wirklich sehr unterschiedliche Kultur- und Religionswelt zeigt, steht auch Israel für ein Zusammenleben ganz unterschiedlicher Menschen. Israel wird aber durch Vertreter eines radikalen Islams bedroht (Hamas, Iran). Außerdem ist es einfach ein schönes Land, siehe den Reisebericht von Klaus Öllerer.

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Radikalislamische Salafisten bei einer Kundgebung am Kröpke, die vom Verein “Der Schlüssel zum Paradies” aus Linden organisiert wurde (2014).