Bericht 21-15

 

 

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Die, 14.04.2015, Präsentation zur Wasserstadt
Konstruktive Dialogebene aufgebaut

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Bürgerwille gründlich abgearbeitet, beim strittigen Punkt Einwohnerzahl noch alles offen. Auf diese Formel lässt sich die sogenannte „Abschlusspräsentation“ zur Wasserstadt bringen, die am 14. April im Freizeitheim Linden stattgefunden hat. Wichtigste Ergebnisse: die moderierte Bürgerbeteiligung wird weiter gehen, nächster Termin ist der 12. Mai, wieder ab 18 Uhr im Freizeitheim. Und es soll einen „Wasserstadt-Beirat“ geben, der die weitere Planung begleitet.

In „bekannter Runde“ füllten etwa 120 Menschen drei Stunden lang den großen Saal, lauschten der Begrüßung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok – „die Ergebnisse der Beteiligung nehmen wir sehr ernst“ -  und den Ausführungen von Stadtbaurat Uwe Bodemann, der zu den im Bürgerdialog entwickelten Leitbildern vier Themenkarten präsentierte und ausführlich die von den Bürgern formulierten Leitbilder würdigte.

„Es wurde eine konstruktive Dialogebene aufgebaut“, bilanzierten die Moderatoren Kirsten Klehn und Klaus Habermann-Nieße vom Büro „planzwei“ den Stand des Prozesses nach bisher sechs durchgeführten Veranstaltungen. Konsens sei der Wunsch nach einem „attraktiven, urbanen, sozial und funktional gemischtem Stadtquartier“.

„Diese Erwartungen können aber nur bei einer bestimmten Größenordnung erfüllt werden“, kommentierte OB Schostok und schlug hinsichtlich der Einwohner einen Kompromiss zwischen der bisherigen Zielzahl der Stadt (5.000) und den Forderungen der Bürgerschaft und des Bezirksrates (2.500) vor: „ Die Attraktivität des Themas muss hochgehalten werden, es ist wichtig, dass wir alle am Ball bleiben.“

Stadtbaurat Bodemann plädierte dafür, mit den bisherigen Maßgaben weiter zu machen: „Vieles würde ich gern nochmal diskutieren, aber wir sind relativ dicht beieinander. Es wird ein Prozess über viele Jahre sein.“ Der Dialog muss weiter gehen, obwohl die Zielvorstellungen noch abweichend sind. „So richtig nach vorn gebracht hat uns das heute nicht“, kommentierte BI-Sprecher Uwe Staade den Verlauf des Abends.

Die zweite Phase der erneut von „planzwei“ moderierten Beteiligung wird am 12. Mai mit einer sogenannten „Feedback-Werkstatt“ beginnen. Hier soll auch die Zusammensetzung des zukünftigen Beirats diskutiert und beschlossen werden. Bisher sollen diesem informellen Gremium auch drei BürgerInnen und ein Anwaltsplaner angehören. Zum Sommer soll in das förmliche Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den ersten Abschnitt der Wasserstadt eingestiegen werden, ein Vorentwurf ist zum Herbst geplant.

 

Wolfgang Becker

 

Infos zum Thema im Internet:
wasserstadt-dialog.info
hannover.de/wasserstadt  (Stadt)
wasserstadt-limmer.org  (BI)
wasserstadt-limmer.de  (Investoren)

Bei wasserstadt-dialog.info werden aktuell die jeweiligen Informationen zum Stadtteildialog veröffentlicht.

 

Text: Wolfgang Becker

Fotos: Klaus Öllerer

Letzte Änderung: 15.04.2015

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Die Ziele des Wasserstadtdialogs

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Ein Wasserstadtbeirat wird eingerichtet, der die Baumassnahmen bleiten soll.

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Voller Saal bei der Abschlusspräsentation im Freizeitheim Linden. OB Schostok hält die Einführungsrede.