Bericht 08-14

 

 

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Fr, 14.02.2014, Egestorffschule in Linden-Süd
Tag der Offenen Tür

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Am 14. Februar konnten sich interessierte Eltern ein eigenes Bild von der Schule und dem Alltag dort machen.

In einer lockeren Runde stellten neugierige Besucher ihre Fragen an Rektor Kemmling und weitere schulverantwortliche Pädagogen. Dabei kamen auch die Schüler eines vierten Jahrgangs zu Wort und sprachen über ihre Erfahrungen und Wünsche. Zudem wurde das schulische Konzept und das Leitbild vorgestellt, welches die zu fördernden Fähigkeiten verdeutlichte. Die vorgeschriebene Inklusion für Kinder mit geistigem Förderbedarf wird in Kooperation mit der Wilhelm-Schade-Schule durchgeführt. Dabei finden stundenweise gemischte Unterrichtseinheiten statt.

Spezielle Unterrichts-, Pausen und Nachmittagsangebote sind auf die verschiedenen Bedürfnisse und Fähigkeiten der einzelnen Kinder abgestimmt. So gibt es eine Vielzahl an sportlichen und sozialen Aktivitäten, die je nach Neigung von den Schülern zahlreich angenommen werden. Besonders deutlich wird das auch durch die stetig steigende Teilnehmeranzahl des umfangreichen und kostenlosen Angebotes an Arbeitsgemeinschaften nach den Unterrichtsstunden am Nachmittag. Besonders gut besucht sind die Fußball; Tanz und Zirkus AG. Auch das gemeinsame Kochen im Nachmittagsangebot kommt bei vielen Schülern gut an.. Mit dem Programm „Faustlos" erlernen die Schüler eine gewaltfreie Konfliktbewältigung.

Richtig austoben können sich die aufgeweckten Kinder während der Pause beim „Raufen und Rangeln" im Gymnastikraum.

Für Kinder, die Schwächen in den Fächern Mathe und Deutsch zeigen, wird vormittags Förderunterricht angeboten. Die leistungsstärkeren Schüler bekommen im Forderunterricht die Chance  sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Eine wichtige Rolle spielt auch das Angebot der jahrgangsindividuellen Hausaufgabenbetreuung, um die manchmal überforderten Eltern zu entlasten.

Für diese Kinder bietet die Egestorffschule eine große Chance. Hier erleben sie außerhalb der Unterrichtsstunden Dinge,  zu denen sie vermutlich sonst eher keinen Zugang finden würden.

Beim Rundgang durch das Haus waren die Klassentüren geöffnet. Diszipliniert und engagiert verlief der Unterricht.

Die heutige Egestorffschule und damalige frühere Volkshochschule in der Petristraße wurde im Jahr 1894 errichtet und zählte damals mit seinen 28 Klassenräumen zur größten Schule Lindens. Heute wird die Grundschule von rund 260 Kindern unterschiedlicher Herkunft besucht. Die einzelnen Jahrgänge umfassen jeweils drei Klassen mit ungefähr 24 Schülern. Hinzu kommen 20 Schulkinder der Wilhelm-Schade-Schule, bei der es sich um eine Förderschule für geistige Entwicklung handelt. Diese befindet sich mit einer Außenstelle in der Egestorffschule. Dieser Schulzusammenschluss bildet ein Kooperationsmodell, welches von anderen Grundschulen wegen seiner Realisierbarkeit als vorbildlich angesehen wird.

 

www.egestorffschule.de

 

Text: Vanessa Fenn
Fotos: Klaus Öllerer
Letzte Aktualisierung: 25.02.2014

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Schüler und Lehrer präsentieren den Schulalltag   

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Das Team: Herr Kampe (Außenstelle Wilhelm-Schade-Schule), Andrea Scharlipp (Nachmittagsbereich), Margareta Kirschmann (Schulsozialarbeiterin), Nicola Gueye (Elternratsvorsitzende), Herr Kemmling (Rektor)

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Sauber, ordentlich und dekorativ

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Verhaltensregeln immer im Blick.

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Computerunterricht auch für die Kleinen.

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Lerneifrig: Klasse 4c hat Erdkunde

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