Bericht 77-13

 

 

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Mo, 02.12.2013, Ein Jahr Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.
Fundgrube und Nachschlagewerk

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

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Die Vereinsvorstände und ihr Unterstützer v.l. Michael Jürging, Gisbert Fuchs (Stiftung Hannoversche Volksbank), Dr. Dietmar Franke und Jörg Djuren.

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Die Homepage von Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. zum Recherchieren.

Ein Jahr Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.

Die Sammelstelle für Dokumente, Familiengeschichten  oder Stadtteilchroniken, historische Fotos, Postkarten, Film- und Tondokumente aus Linden und Limmer ist jetzt bereit, mit der Archivierungsarbeit zu beginnen. Vor einem Jahr wurde der Verein Netzwerk Archive Linden-Limmer gegründet. Bereits 100 Dokumente aus privaten Sammlungen wurden archiviert und dauerhaft kostenlos im Internet - www.linden-limmer-archive.de - zugänglich gemacht.

Die Stiftung der Hannoverschen Volksbank hat dem Start des Vereins durch die Förderung der Anschaffung der erforderlichen Technik, vom PC bis zum hochwertigen Scanner, einen großen Schub gegeben. Gisbert Fuchs ist von dem Projekt begeistert: „Die Stadtteilgeschichte wird nachhaltig gesichert  und Jung und Alt haben direkten Zugang zum Wissen rund um Linden und Limmer – ein tolles Angebot!"

Das Netzwerk plant einen zentralen Aufbewahrungsort, der öffentlich zugänglich ist, zu schaffen. Wo, ist noch ungewiss, die Räume der ehemaligen Stadtteilbibliothek im Freizeitheim Linden wären denkbar, aber der Bezirksrat hat noch nichts darüber entschieden. Das Netzwerk Archive Linden-Limmer sieht sich nicht als Konkurrent, sondern vielmehr als Ergänzung zur Geschichtswerkstatt Linden, die ihre Sammlung ebenfalls im Freizeitheim hat.

www.linden-limmer-archive.de

 

Text/Fotos: Evelyn Schaefer

Letzte Aktualisierung: 09.12.2013

 

Hintergrund

Neuer Verein „Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V." will Materialien zur Stadtteilgeschichte ins Internet stellen

„Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V." heißt ein am 19. November 2012 neu gegründeter Verein. An der Gründung beteiligt waren 13 Stadtteilgeschichts-Forscher und Vertreter von Lindener Einrichtungen, die jeweils ein Archiv führen. Gründungsvorsitzender ist der ehem. Leiter der Sekundarstufe II der IGS Linden, Walther Engel.

Ein besonderes Merkmal des Netzwerkes ist, dass die verfügbaren Materialien wie Bücher, Broschüren, Fotos, Filme, Tondokumente usw. in digitaler Form dokumentarisch erfasst und die Rahmendaten über das Internet abrufbar gemacht werden. Damit wird der interessierten Öffentlichkeit die zielgerichtete, kostenfreie Suche und der Zugang ermöglicht. Die Nutzer können sich dann direkt an die jeweils benannte Archivierungsstelle des Netzwerks wenden. Eine Auswahl der Materialien wird kostenfrei als Onlinecontent zur Verfügung gestellt. Die Internetadresse wird „Linden-Limmer-Netzwerk-Archive.org" lauten.

Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. (i. Gr.)
Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover

Der Verein wird als Netzwerk aktiv auf der Ebene des Stadtbezirks Linden-Limmer und seiner historischen Vorläufer. Er übernimmt und sichert Nachlässe, Sammlungen, Einzelstücke etc. zum Erhalt für die Nachwelt. Die Archivgüter, die über das Netzwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, verbleiben im Eigentum derjenigen, die sie einbringen, es sei denn, es erfolgt eine ausdrückliche Schenkung. Auch verbleiben die Archivgüter in den dezentralen Sammlungen, es sei denn, es erfolgt eine andere Absprache.

Das Netzwerk arbeitet auf der Basis der Kooperation, es steht offen für alle Initiativen und Institutionen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Auch bestehende Archive können unter das Dach des Netzwerkes schlüpfen. Zusammen gearbeitet werden soll mit Institutionen der Stadt Hannover wie Stadtarchiv, Historisches Museum und Stadtbücherei sowie mit Institutionen, Vereinen und Netzwerken mit vergleichbaren Zielen in anderen Regionen innerhalb und außerhalb Hannovers.

Jedermann kann Kontakt aufnehmen zum Netzwerk:

Telefon: 0511 / 65 09 68

e-mail: walther.engel@gmx.net

 

Meldung v. 30.11.2012