Bericht 28-13

 

 

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Mi, 24.04.2013, Zentrale Anlaufstelle für private Sammlungen gegründet
Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.
www.linden-limmer-archive

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Alte Fotografien, Schriftstücke und Filmmaterial aus Lindener und Limmerschen Haushalten -  ob zufälliges Dachbodenfundstück oder Bestandteil eines akribisch geführten Privatarchivs: Diese Dokumente geben Auskunft über die Geschichte unseres Stadtteils und seiner Bewohner.

Menschen wie zum Beispiel  die Stadtteilhistoriker Horst Bohne oder Horst Deuker haben im Laufe der Jahre Informationsmaterial von enormer Fülle zusammengestellt und jeweils auch veröffentlicht. Das gilt ebenso für die Archivbestände wie den des  Arbeitskreises „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ Limmer" oder die Sammlung der Chronisten von Faust e.V. und viele andere mehr.

Um der interessierten Öffentlichkeit eine Einsicht in die Publikationen und Archivbestände zu ermöglichen, ist eine Erfassung und Zentralisierung der Daten unerlässlich. Der Verein „Netzwerk Archive Linden-Limmer" hat sich zur Aufgabe gemacht, die Informationen zu bündeln und über den digitalen Speicher von „stadtteilgeschichten.net", dem Bürgerarchiv zu Alltagsgeschichte, kostenlos abrufbar zu machen.

Das Netzwerk Archive Linden-Limmer ist ein gemeinnütziger Verein ohne kommerzielle Interessen und für Spenden dankbar. „Die Stiftung Hannoversche Volksbank hat unserem Verein kürzlich eine finanzielle Förderung von 4.000 € für die Anschaffung spezieller Hard- und Software für die Dokumentenverwaltung zugesagt. Das freut uns sehr, denn auf diese Weise können wir die historischen Unterlagen aus Linden und Limmer auf dem bestmöglichen Niveau sichern und Interessent/innen zur Verfügung stellen. Entsprechend dankbar sind für die großzügige Förderung der Stiftung." So Michael Jürging, Vorstandsmitglied Netzwerk Archive Linden-Limmer e. V.

Kontakt

info [@] linden-limmer-achive.de

Briefpost
Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

 

Text: Evi Schaefer

Letzte Änderung: 28.04.2013

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Homepage

2013.04_Schulung_hLL

02.02.2013, Schulung in Café Siesta im Kulturzentrum Faust. Dokumente und Postkarten werden in das System eingespeist. Von rechts: Günter Müller, Manfred Wassmann, Michael Jürging, Heiner Klenke, Torsten Bachmann, Walther Engel, Dr. Dietmar Franke, Horst Deuker (nicht im Bild: Horst Bohne, der hat das Foto gemacht)

Auf seiner Homepage gibt der Verein häufig gestellte Fragen und Antworten wieder, hier ein Auszug:

Frage:

Wenn ich Dokumente oder Bilder ins Netz stellen will, muss ich dann die Dokumente dem Netzwerk-Archiv überlassen?

Antwort:

Nein, eine Sammlung bleibt in der Regel beim Sammler und sie ist sein Eigentum. Der Verein Netzwerk Archive Linden-Limmer bietet nur die Möglichkeit, Archivalien ins Netz zu stellen.
Frage:

Wir haben beim Entrümpeln noch alte Fotos und Broschüren gefunden. Können wir sie bei euch abgeben oder sollen wir sie entsorgen?

Antwort:

Auf keinen Fall wegwerfen, sondern zu uns Kontakt aufnehmen. Wir können dann gemeinsam überlegen, was erhalten werden soll.

Frage:

Sollte nicht lieber das Stadtarchiv alles zentral sammeln, auch die auf den Stadtteil bezogenen Dokumente?
Antwort:

Alle Dokumente, die ins Stadtarchiv gehören, werden auch im Stadtarchiv

gesammelt. Darüber hinaus gibt es aber sehr viele Archivalien, die das Stadtarchiv schon aus Kapazitätsgründen nicht sammeln kann. Hier springen wir ein. Wir stehen nicht in Konkurrenz zum Stadtarchiv, wir verstehen uns als eine Ergänzung.

Frage:

Kann ich, wenn ich bei euch Bilder und Dokumente ins Netz stelle, Nutzern des digitalen Archivs Bedingungen für die Benutzung vorschreiben?

Antwort:

Im Prinzip nein – alle Materialien, die digital bei stadtteilgeschichten.net vorliegen, sind öffentlich und frei zu nutzen.

Weitere Fragen und Antworten unter www.linden-limmer-archive.de

2013.04.28_Linden-Limmer_Fisch

Die Umrisse des Stadtbezirks ähneln einem Fisch.