Bericht 65-12

 

 

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Mi, 05.12.2012, Lindener Rathaus
Fassade frei!
Lindener Bildungsrathaus zeigt sein neues Gesicht

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Wenn das Winterwetter keinen Strich durch die Rechnung macht, wird der weihnachtlich illuminierte Markplatz ohne die Kulisse der verhüllten Rathausfassade auskommen dürfen.
Wie die woelk/wilkens architekten versichern, werden die Außenarbeiten am Rathausflügel bis zu den Feiertagen beendet sein – wenn nicht ein unvorhergesehener Wintereinbruch die Arbeiten stoppt. Der Umbau zum Bildungsrathaus Linden läuft plangemäß ab, der 20.12.2013 als Fertigstellungstermin am kann eingehalten werden, sagen die Architekten.

Das Baugerüst an der Schwalenberger Straße ist in der letzten Woche abgebaut worden und die Fassadenarbeiten sind fast abgeschlossen. Schön anzuschauen sind die neuen Fenster, die nach historischem Vorbild gebaut und energetisch auf dem Stand von heute gebracht wurden. Die Abdichtung der Außenwand im Kellerbereich steht noch an, allein der Frost könnte einen Strich durch den Zeitplan dieser Baumaßnahme machen. In den oberen Geschossen des Gebäudeteils haben die Malerarbeiten begonnen, der Bau ist dicht und die Heizung läuft. In den noch rohen Räumen der zukünftigen Bücherei lassen sich schon die gemütlichen Leseplätze an den deckenhohen Fenstern zum Innenhof erahnen.

Der 1. Bauabschnitt (Schwalenberger- und Marktplatzflügel) ist im März 2013 beendet. Dann zieht die Bibliothek in den  Schwalenberger Flügel ein, später folgen der Kommunale Sozialdienst, das Bürgeramt, das Selbstlernzentrum und der Bürgermeister. Das Foyer des Bildungsrathauses (siehe Foto) wird  sich mit seiner verglasten Front zum Lindener Marktplatz transparent und bürgernah öffnen. In diesem Teil sind jetzt, wie im gesamten Teil des Bauabschnitts, bereits 90% der Rohbauarbeiten und der technischen Gebäudeausrüstung abgeschlossen.

Im Februar 2013 wird der Umbau an der Egestorffstraße als der 2. Bauabschnitt begonnen, hier wird die Volkshochschule einziehen. Diese Sanierung wird schneller fertig sein, weil die Technikzentrale für das gesamte Gebäude im Schwalenberger Flügel installiert und somit betriebsbereit ist.

Statt der geplanten 7-8 Millionen Euro wird die Sanierung des Rathauses ca. 11. Millionen Euro kosten. Als Grund für die Kostensteigerung werden die vielen unvorhersehbaren Mängel, die erst nach und nach in der Bausubstanz aus den fünfziger Jahren an Tageslicht kamen, genannt

Fotos/Text: Evi Schaefer
Letzte Änderung: 25.12.2012

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02. Dezember: Noch ist die Fassade des sanierten Rathauses verhüllt – aber nicht mehr lange.

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26.11.2012, Das Foyer im Rohbau. Der Blick in den Innenhof zeigt die erleuchteten Fenster der Bücherei an der Egestorfftraße.

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05. Dezember: Das Gerüst wird abgebaut.