Bericht 34-11

 

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08.06.2011, Die Integrationsbeauftragte des Landes besuchte die GFA
Honey Deihimi in Linden-Nord
www.gfa-linden.de

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Die Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V. (GFA) in Linden-Nord kümmert sich seit ca. dreißig Jahren um ausländische Jugendliche. Durch Nachhilfe und Hausaufgabenförderung sollen deren Chancen verbessert werden. Sie kommen häufig aus Familien, die von ihrer Herkunft her wenig Bezug zur Bildung haben.

Oft erwarten die Eltern, dass ihre Kinder tolle anerkannte akademische Berufe erlernen, tun aber oft das Falsche oder zu wenig, um schon in früher Kindheit die Weichen richtig zu stellen.

Täglich halten sich 50-60 Jugendliche in der Einrichtung am Pfarrlandplatz auf und finden hier die entsprechende Unterstützung für ihren „Schulkampf". Eltern, die früher schon hier waren schicken dann auch wieder ihre Kinder.

Sevil hat kürzlich mit guten Noten ihr Abitur an der IGS Linden gemacht und wird ein einjähriges Praktikum in Frankreich antreten. Sie ist überzeugt, dass sie ohne  die Hilfe der GFA in schulischen und privaten Dingen dieses nicht erreicht hätte.

Jungen haben besondere Probleme. Ein Jugendlicher schilderte wie ihn der gleichstämmige Freundeskreis vom erfolgreichen Lernen abhielt. Er erhielt positiven Ansporn, als er in einer Schulklasse der einzige Migrant war und einen deutschstämmigen Freund bekam.

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer

Letzte Aktualisierung: 14.06.2011, 14.10.2011

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Sevil (links) verdankt der GFA ihre schulischen Erfolge und schildert diese der Integrationsbeauftragten (rechts) Deihimi (rechts).

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Florent hat eine Gruselschachtel mit „blutendem" Finger gebastelt