Bericht 03-11

 

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Sa., 15.01.2011, Eisvergnügen beim TSV Limmer
Eisbahn Limmer: Dauerberegnungsanlage
www.limmer-eisbahn.de 

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Bisher ist die Vereisung eine aufwendige und von Hand zu erledigende Arbeit. Bei Minusgraden muss über einen längeren Zeitraum Schicht um Schicht auf die Fläche gesprüht werden, damit eine gleichmäßige und ausreichend dicke Eisschicht entsteht.
Da die Eisbahn nun als Dauereinrichtung geplant ist, lohnte es sich über eine Automatik nachzudenken. Daher hat Kai Ehlers - von Beruf Verfahrenstechniker - aus Limmer ein Konzept entwickelt, das es in sich hat. Für 4-5.000 € wurden Materialien gekauft, die nun nach einem komplexen Plan aufgebaut und verschaltet werden.

Mit Hilfe einer Elektronik wird das Wasser durch Magnetventile zeit- und druckgesteuert auf die Fläche gesprüht. Das große Risiko sind Vereisungen in Rohren, Ventilen und Düsen. Daher soll nach jedem Sprühen das System wieder möglichst perfekt durch Auslaufen geleert werden. Das soll auch nachts und vollautomatisch geschehen.

Ob das alles auch so funktioniert und wie die einzelnen Programmschritte temperaturabhängig zu programmieren sind, das muss  noch ausprobiert werden.

Der Restjanuar soll zumindest nachts wieder in die Minusgrade gehen, so dass der Eisbahnbetrieb bald wohl wieder aufgenommen werden kann.

Für die Zukunft kann eher mit kalten Temperaturen gerechnet werden, da seit zehn Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch im größten Teil der Welt ein Absinken der Temperaturen stattfindet. Ob sich das auch so im Winter realisieren wird, muss sich erst noch zeigen.

Die automatische Dauerberegnungsanlage  wird zur endgültigen Fertigstellung jedenfalls noch einige Zeit erfordern.

 

Fotos/Text Klaus Öllerer
Letzte Änderung: 10.02.2011

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Grau isolierte Rohre sind um den Platz verlegt und werden Wasser Schicht um Schicht programmgesteuert auf den Platz sprühen.

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Im Schaltraum, wo alles zusammenläuft: Klaus Mohr mit Sohn Emil, Ralf Dieckmann und Kai Ehlers beim unermüdlichen Aufbau der Anlage

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Ralf Dieckmann ist Meß- und Regelungstechniker und baut hier die Verkabelung auf.

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Klaus Mohr ist Diplomarchitekt und ist mit dem Außenaufbau beschäftigt.