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Vom 6.-08. August stand das Vereinsleben Kopf. Das 90-Jährige Jubiläum wurde nach allen bewährten Regeln der Kleingärtnerkunst gefeiert. Damit die Silberborner, sowie die Ehren- und sonstigen Gäste wetterfest tafeln und tanzen konnten, errichteten tatkräftige Vereinsmitglieder das 170m² große Festzelt auf dem Rasen vor dem Vereinsheim. Inklusive
stabilem Schwerlastboden und das alles in der prallen Sommersonne. Reife Leistung. Zum Kommers am Freitag wurde ein langjähriges Vereinsmitglied geehrt. Der „Helmut-Kruse-Weg" (südlicher Teil vom Hauptweg) wurde mit vielen Ehrengästen, darunter Sohn Karl-Heinz Kruse, eingeweiht; der Krusesche Garten ist immer noch in Familienbesitz. „85 Jahre
ist Helmut diesen Weg langgegangen. Am 1. Mai hat er immer kontrolliert, ob die Fahne vorm Vereinshaus hoch ist," berichtete Jürgen Stelljes, der Vorsitzende von Silberborn, mit der Wegbenennung wolle der Verein etwas Nachhaltiges schaffen. „... was bleibendes, was für die nächsten 90 Jahre!" Darauf erst mal ein dreifaches „Gut Grün!" Nach einem kleinen Schnäpschen strömten alle ins Festzelt, Ansprachen wurden gehalten, Glückwünsche ausgesprochen und endlich konnte man sich dem
Festschmaus widmen. DJ Mike vertrieb nach dem Dessert erfolgreich die satte Mattigkeit. Am Samstag stand der Nachwuchs im Vordergrund. Die Jugend tobte auf dem Conference-Bike, einem aberwitzigen Gruppen-Fahrrad mit kreisrunder Sitzanordnung, durch die Nachbarschaft. Der Findus- Kinderkostümverleih war mit einer Riesenkiste Klamotten
angereist. Die Kleinen konnten sich nicht nur verkleiden, sondern auch noch passend Schminken lassen. Bald wirbelten Prinzessinnen, Zauberer und Piraten durch das Festzelt. Die Großen widmeten sich derweil dem Kuchenbüfett. Das Fest ruhte sich ein wenig aus, in den Lauben wurden Salate geschnippelt und dann war die Zeit für das
Spanferkel-Essen genommen. Das anschließende Tanzvergnügen dauerte lang, für manche auch etwas länger. Auf jeden Fall fanden sich fast alle zum Katerfrühstück am Sonntag ein. Die Vereinswirtin Claudia hatte im Festzelt das Frühstücksbüfett ausgerichtet. Och ja, da ging schon wieder ordentlich was rein. Als der Kleingärtnerbauch wieder rund war, ging's noch mal richtig los. Eine Sambatruppe trommelte sich den Hauptweg hoch bis zum Vereinsheim. Jetzt war alle Müdigkeit so gut wie weggewischt! Die Tänzerinnen von „Sambaria" forderten die Laubenpieper auf, mitzumachen. Samba! Na, da haben sich aber einige geziert! Doch die, die mitgetanzt haben, hatten einen Reisenspaß. Die
Kleingärtner haben noch lange zusammen gesessen und ab und an ein „Gut Grün" über ihre Gärten von Silberborn geschickt. Fotos/Text: Evi Schaefer Letzte Aktualisierung: 17.08.2010
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