Bericht 38-10

 

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Mi., 04.08.2010, adieu Sommerferienprogramm, adieu Matthias
Abschied im Spielhaus

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Das Lindener Sommerferienprogramm - ein Gemeinschaftsprojekt des Spielhaus des Caritasverband, des DOMINO der Kirchengemeinde Linden-Nord und der GFA - Gesellschaft zur Förderung Ausländischer Jugendlicher e.V.) ist vorbei.
Wie seit vielen Jahren haben mehr als 100 Kinder und Jugendliche
verschiedenster Nationalitäten aus diesen 3 Einrichtungen gemeinsam den Sommer verbracht.
Am Mittwoch, 04.08.2010 wurde am Spielhaus, Walter-Ballhause-Str.12 das Ferienabschlussfest gefeiert.

Die ganzen Ferien gab es von montags bis freitags  ein Programm mit Ausflügen und Aktionen in und um Hannover herum: Ihmeschifffahrt - Sommerrodelbahn Bodenwerder - Park der Sinne - Minigolf im Georgengarten - Steinhuder Meer - Wasserräder in Wennigsen - Schloß Marienburg - Fahrradtour - Rastiland - Klosterstollen Barsinghausen, an  vielen Ausflügen haben auch Eltern teilgenommen.
Jeden Dienstag war Schwimmtag in verschiedenen Schwimmbädern, hier wurde fleißig schwimmen geübt, viele Kinder haben ihre Schwimmabzeichen gemacht, beim letzten Mal in Sarstedt konnten wir 11 Kindern zu Seepferdchen, Bronze und Silber gratulieren.

Ganz herzlich möchten wir uns bei den Unterstützern  bedanken, ohne die dieses Programmes nicht möglich gewesen wäre.
- Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Stiftungen
-  Fährmannsfest e.V.
- Hannoversche Volksbank
- Nord/LB

Ein bisschen wehmütig macht uns alle, dass dies höchstwahrscheinlich der letzte gemeinsame Sommer in dieser umfangreichen und intensiven Form gewesen sein wird.
Der Caritasverband Hannover e.V. hat die angekündigten Kürzungsmaßnahmen im Spielhaus nicht zurückgenommen, also werden im nächsten Jahr viele MitarbeiterInnen und auch PraktikantInnen fehlen.
Bereits in diesem Jahr konnten wir aufgrund zu hoher Nachfrage nicht immer alle interessierten Kinder zu verschiedenen Aktionen mitnehmen. 2011 werden wir  ein Programm nur noch für eine deutlich kleinere Anzahl von Kindern (und höchstwahrscheinlich auch nicht die ganzen 6 Wochen) machen können.

Die Kinder und Eltern können immer noch nicht richtig fassen, dass ihr 
langjährig vertrauter Ansprechpartner, der Sozialpädagoge Matthias
Wenzel bereits am nächsten Tag nicht mehr da sein wird.
Die Kinder haben auf Ausflügen u.a. Kamillenblüten und Blumen gesammelt, die sie gegen kleine Spenden verkauft haben, um Geld für ihren Matthe zu sammeln.

Gunda Puls von der GFA

 

Fotos Evi Schaefer, Text GFA
Letzte Aktualisierung: 05.08.2010

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Wir geben nicht auf! Es sind weitere Protestaktionen geplant.

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Der Abschied von Matthias Wenzel (li.) ist traurig. Tränen kullern. Das Herz ist schwer.

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Die Kinder haben an die 80 Euro gesammelt – irgendwie müssen wir Matthe zurückholen!

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Ein Abschiedgeschenk wird gebastelt. Die Kids machen einen Handabdruck, die Mütter nehmen den Daumen. Und der Name wird auch noch dazu geschrieben.

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Matthias bekommt gleich zwei T-shirts mit auf den Weg. Auf eines hätten längst nicht alle Hände gepasst.

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Matthias verspricht, ganz oft vorbei zu schauen. Und wenn es ein Fest im Spielhaus gibt, ist er natürlich mit dabei!

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Ein Kuchenherz für Matthias.