Bericht 16-10

 

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Sa., 17.04.2010, Günter Müller: Orte einer Lindener Kindheit
Literarischer Stadtteilrundgang

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Literarischer Rundgang in Linden-Nord am 17. April: Orte einer Lindener Kindheit.

Am 17. April trafen ca. 25 Interessierte aus ganz Hannover den Schriftsteller Günter Müller zu einem literarischen Rundgang durch Linden-Nord. Eingeladen hatte das Projekt "Lebensraum Linden". Müller las während des beinahe sommerlichen Rundgangs aus seinem Buch "Unvollständige Rückkehr an vergangene Orte" aus dem Jahr 2002. Das Buch verarbeitet seine Kindheitserlebnisse und -beklemmungen im Haus der Eltern und im Kiez.

Die Veranstaltung begann im Café Doppelkorn. Früher war dort die Bäckerei von Müllers Eltern. In der Eichendorffschule konnten die Teilnehmer des Rundgangs vor Ort - u.a. im alten Klassenzimmer - den Schulsorgen Müllers von 1950-54 zuhören. Und das unter einem Plakat "Nicht schlagen, sondern sagen", dessen Text in der damaligen Hennigesschule wohl eher umgekehrt gelautet hätte.

Danach ging es zur Leine und zum Brackebuschgarten, dem damaligen Spielgebiet im Bereich der heutigen Dornröschenbrücke. Eine alte Pappel an der Leine erinnerte an Müllers damaligen Lieblingsbaum. Auf dem Rückweg hielt Müller an der ehemaligen Sauerkrautfabrik Tuschke (in der Leinaustraße) und am Apollokino, das seiner Zeit "Flohkiste" genannt wurde. Das Linden-Nord der 50er Jahre stieg nicht nur in Gedanken auf. Zum Schluss tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr lebendig ihre Erinnerungen aus.

 

Fotos/Text: Manfred Wassmann
Letzte Aktualisierung: 19.04.2010

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Auf der Limmerstraße vor dem Café Doppelkorn, dem Beginn des Rundganges mit Günter Müller (rechts).

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In der Eichendorffschule konnten die Teilnehmer des Rundgangs vor Ort - u.a. im alten Klassenzimmer - den Schulsorgen Müllers von 1950-54 zuhören.

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In der Eichendorffschule

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Eine alte Pappel an der Leine erinnerte an den damaligen Lieblingsbaum von Müller.