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Die AWO Kindertagesstätte in der Harenbergerstraße 29 feierte am 15.August ihren 50. Geburtstag mit einem Sommerfest
Geheimverstecke bauen kann man auf dem baumbestandenen Außengelände prima. Und Krach machen auch. Der stört hier niemanden, denn gegenüber liegt der alte Friedhof Limmer. Der dirkte Kitanachbar ist
der Schulkindergarten der Grundschule Kastanienhof, die beiden Istitutionen verbindet eine lange, harmonische Zusammenarbeit. Das Kita-Jubiläum wurde mit einigen Ehrengästen und vielen ehemaligen Wegbegleitern der vergangenen Jahrzehnte gefeiert.
„Fünfzig Jahre Arbeit für das Beste, dass wir haben: unsere Kinder", Eckhard Peil, AWO Vorstand Region Hannover, bedankte sich bei den MitarbeiterInnen. Zugleich versprach er, sich für die Verkleinerung der Hort- und Kindergartengruppen
einzusetzen. In dieser Kita werden zur Zeit 55 Kinder von 5 Hort- und Kindergartenerziehrinnen betreut. Herr Peil brachte er ein Geburtstagsgeschenk mit: 500 Euro für die Kita, da steht der Instandsetzung des maroden Klettergerüstes wohl nichts mehr im Wege. Die Bundestagsabgeordntete Edelgart Bulmahn (SPD) lobte die ausgezeichnete intelektuelle und musische Förderung in dieser Kindertagesstätte: „Hier können die Kinder gut leben, aber Niedersachsen hat bundesweit die größten Kitagruppen, das
muss geändert werden!", forderte Bulmahn. Die Bezirksbürgermeisterin Babara Knoke (SPD) stellte überrascht fest, dass die Lose für die Tombola von einer Erzieherin der Kita selbst gebastelt wurden. Das Engagement der Mitarbeiterinnen offenbart sich in vielen liebevollen Details. Bürgermeisterin Ingrid Lange (Bündnis 90/Die Grünen) wünschte sich eine Zeitmaschine, damit sie als Kind das kleine Paradies hier in der Kita genießen könne.
Dieser Tage war die Freude groß: die erste
Tomtate war im neuen Kita-Hochbeet zu appetitlicher Röte herangereift. Der kleine Garten wird von den Kindern begeistert gepflegt. Kürzlich wurde selbst gezogener Salat in der Kitaküche zubereitet und feierlich zum Mittag verspeist. Paprika und Bohnen reifen jetzt heran, ungeduldig wird die nächste Ernte in der Harenberger Straße erwartet. Fotos/Text: Evi Schaefer Letzte Änderung: 20.08.2009 |