Bericht 49-09

 

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02.08.2009, 1. Verkaufsoffener Sonntag beim Fährmannsfest
Linden-hat-auf: Geschäftswelt uneins?
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Am 2. August, dem Sonntag des Fährmannsfestes, fand dieses Jahr zeitgleich zum ersten Mal ein verkaufsoffener Sonntag in Linden statt. Die Limmerstraße in Linden-Nord war belebt wie sonst an Wochentagen.
Nach Angaben der Veranstalter  nahmen daran 37 Geschäfte rund um die Limmerstraße teil. Über 70 sollen es in ganz Linden gewesen sein. Wir haben bei einer erheblichen Anzahl der Geschäfte nachgefragt - hauptsächlich um die Limmerstraße herum. Ein Teil äußerte sich positiv über die Veranstaltung. Sie hatten mit neuen Kunden zu tun und die Umsätze waren teilweise ganz gut. Eine andere etwas größere Gruppe sparte jedoch nicht mit Kritik. „Mau, Flaute, imageschädigend", konnte man immer wieder hören. Insbesondere der geringe Anteil von teilnehmenden Geschäften wurde als nachteilig benannt.
Insider hatten im Vorfeld mit noch weniger Teilnehmern gerechnet. Denn keine Standortgemeinschaft machte mit. LindenGut, Deisterkiez und Aktion Limmerstraße sowie das Wirtschaftsforum des Vereins Lebendiges Linden hatten eine Teilnahme oder Unterstützung abgelehnt.
Als Hauptgrund wurde das Konzept der Veranstalter genannt, dem es an Qualität fehlen würde. Die bisherige Arbeit der Standortgemeinschaften habe zu immer mehr Besuchern an verkaufsoffenen Sonntagen in den letzten Jahren geführt. Das würde jetzt gefährdet werden.
Insider führen noch andere Gründe für die Nichtteilnahme der Standortgemeinschaften an. Die Art des Auftretens und der Mitarbeit hätten für viel Unmut gesorgt, heißt es.
Die Veranstalter Achim Brandau (www.linden-entdecken.de) und Hans-Erich Wiesemann (Lindenspiegel) waren bisher in Linden mit publizistischen Tätigkeiten bekannt. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag wagten sie sich auf Neuland. Die Sichtweise des Lindenspiegel kann in seiner Augustausgabe gelesen werden.


 

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Änderung: 19.08.2009

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Das gleichzeitig stattfindende Fährmannsfest zog wie üblich Besucher in großer Zahl an.

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Kargah e.V. warb für Solidarität mit dem iranischen Widerstand gegen die islamische Diktatur und hatte viele Gespräche.

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Stand der LindenLimmerStiftung auf dem Küchengartenplatz
v.l.n.r.: Angela Scholz (Nachbarstand der Geschichtswerkstatt), Hans-Erich Wiesemann (Nachbarstand der Geschichtswerkstatt und ehemaliger Herausgeber des Lindenspiegel), Sophie Randak (Unterstützerin von hilcura), Edelgard Bulmahn (Schirmherrin der LindenLimmerStiftung), Bernhard Koenig (Unterstützer von hilcura)

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Die Limmerstraße war belebt wie an einem Wochentag. Manche Geschäfte hatten gute Umsätze und Neukunden, andere waren enttäuscht.

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Auf dem Lindener Markt veranstalteten GIG und El Mercado ein eigenes  Fest. Wie zu erfahren war, blieb die Hälfte der "größten Paella" Hannovers übrig. Im übrigen Linden-Mitte und Linden-Süd herrschte überwiegend gähnende Leere. Manche Geschäfte schlossen weit vor der Zeit. Ein Geschäft musste die Hälfte seiner Speisen wegwerfen.

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Die Stände am Küchengartenplatz waren gering besucht.