Bericht 38-09

 

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So., 31.05.2009, KGV Silberborn e.V. und Freunde gehn in's Kloster
Ein Pfingstausflug

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Das Mönchskloster Loccum wurde von 12 Mönchen gegründet, heute werden dort Pastorinnen und Pastoren ausgebildet. Das Kloster ist Veranstaltungszentrum und Tagungsort. An die Mönche erinnert die Hora, das tägliche Abendgebet in mönchischer Tradition.
Die Silberborner befinden sich zum Abschluss der einstündigen Führung im historischen Speisesaal des Klosters. Der Künstler hat den Darstellern seiner biblischen Freskenmalereien die Gesichter der Bewohner Loccums gegeben.

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Die Zisterzienser bauten ihre Gotteshäuser so schlicht wie nur irgend möglich: keine Buntglasfenster, keine Skulpturen, alles ganz schlicht. Aber in den Klostergärten prunkte die Natur in ihren schönsten Farben. Im Kloster Mariensee hatte jede der 12 Nonnen einen eigenen Garten. Da den Orden Nachwuchsmangel plagt, hat ein Gärtner die Pflege der historischen Anlage übernommen. Die Gärten haben jeweils ein Thema, es gibt Farbgärten, Heilkräutergärten und einen Blindengarten, der eine regelrechte Duftpalette verströmt. Zu jedem Blühgarten gehört jeweils auch ein Gemüsegarten. Die Nonnen mussten sich früher selbst mit Lebensmitteln versorgen.

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Klosterhopping macht hungrig. Durstig natürlich auch. Die 65 Ausflügler waren bestens versorgt.

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Vor dem Frühstück gibt's erst mal für alle ein Gläschen Sekt, Gartenchef Jürgen und Gattin Burgunda...

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...Laubenpieper Katy, Nils und Peter

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In der Klosterkirche wird gemeinsam mit der Äbtissin ein Kirchenlied gesungen

Die Kleingartenkolonie Silberborn grenzt mit ihrer Ostseite an die Liegewiese des Fössebades, in ihrem Süden rumort der Lindener Hafen und von Bethlehem's Kirchturmuhr weht der Stundenschlag herüber. Die Kolonie ist mit 25.000 qm sehr übersichtlich, in den 62 Gärten nimmt die Zahl der jungen Familien beständig zu, Leerstände gibt es hier nicht. Dafür eine Bewerber-Warteliste.
Laubenfeste und gemeinsame Ausflüge setzten Akzente im Gartenjahr und für 2009 fragte sich Jürgen Stelljes, Vorstand des KGV, warum schicke ich meine Leute nicht mal ins Kloster? Am Pfingstsonntag machte Silberborn einen Ausflug zu den Zisterzienserklöstern in Mariensee und Loccum. Kulinarische Zwischenstopps inclusive. Station eins war das Nonnenkloster Mariensee. Vor dessen Besichtigung wurde erst mal das Frühstücksbüffet des benachbarten Hotels verkostet.

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Ja das ist doch... Dieter entdeckt im Klostergarten Sellerie zwischen den Blumen

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Im Kreuzgang von Mariensee  finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Was hier wie eine Zeichnung aussieht, wurde von einer Künstlerin auf Papier gestickt.

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Nach einer Kaffeepause in Kapellenhöhe wird noch ein besinnlicher Blick auf das Steinhuder Meer geworfen und dann geht's zurück nach Limmer.

In der Kolonie Silberborn kehrte wieder Trubel ein, "Gut Grün!" schallte es noch lange nach Sonnenuntergang aus dem Vereinshaus, wo man den Tag in geselliger Runde ausklingen ließ.

 

Fotos/Text: Evi Schaefer
Letzte Aktualisierung: 5.06.2009

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Die Zisterzienser sind bescheiden, ein Glockentürmchen als Dachreiter, wie hier in Loccum, reicht aus, um die Ordensmitglieder zum Gottesdienst zu rufen.