Bericht 42-08

 

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Sa., 19.07.2008, Straßenfest im Linden-Park
Das Ihmezentrum auf dem Weg zurück nach Linden?
www.linden-park.de und zum dortigen Bericht über das Fest -> mehr

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Ein Diskussionsfaden ist eingerichtet.

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Tochter Flora und Papa Karsten aus Linden erleben rollend einen schönen Nachmittag.

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Dunkle Wolken ziehen drohend über das Ihmezentrum, um anschließend wieder der Sonne Platz zu machen..

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Herr Granitzny zeigte in einem überaus interessanten Vortrag die Geschichte des Ihmezentrums. Er selbst hat zeitweise in Linden gewohnt und arbeitet für die Firma ESP.

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Ein Kampf mit dem Schirm - Windböen sollen keinen Erfolg haben.

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Sven (links) und Parisa aus Linden-Nord haben Besuch von Hardi, Sholeh (rechts) und den Kindern Payam und Taraneh aus Bothfeld und besuchen das Straßenfest im Ihmezentrum.

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Herr Granitzny: "Wo heute das Ihmezentrum ist, stand früher die Mechanische Weberei Linden, die den damals weltberühmten Lindener Samt herstellte."

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Henna-Spezialistinnen tragenTatoos auf.

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Ebenfalls aus dem Vortrag von Herrn Granitzny: Von 1972 bis 1975 wurde das Ihmezentrum gebaut.

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Die Polizei war auch dabei und klärte über Prävention auf.

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Zwischendurch regnete es immer wieder. Entmutigen ließ sich dadurch kaum jemand.

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Die Lindenfahne gibt es auch bei www.Fahnen-Strauch.de
 

Wir in Linden - so lautet das Motto mit dem der neue Betreiber des Ihmezentrums zum Straßenfest einlud.

Linden-Park - ein Name, der die Zugehörigkeit zum Stadtteil dokumentiert.

Eine Lindenfahne im Fenster und ein Vortrag zur Geschichte des Ihmezentrums, der von engagierten Lindenern wohlwollend angehört wurde.

Kein Zweifel -  das "Monster" - wie viele Lindener es immer wieder genannt haben - will Teil von Linden sein und auch aktiv dazugehören. Alle waren eingeladen. Das Wetter jedoch war unbeständig. Sonne und Regenschauer wechselten sich ab.  Zuerst erschienen nur einige wenige Menschen und schauten sich noch etwas skeptisch um.  Doch im Laufe des Nachmittags entstand ein steter Strom von Lindenern, die kamen und nach einiger Zeit wieder gingen. Ein Teil blieb länger. Man fing an es sich bei Bier, Essen und Musik gemütlich zu machen.

Die Abrissarbeiten sind zu 85% erledigt und die letzten Prozente sind nicht ganz einfach durchzuführen. Vor allem die drei Trafostationen erfordern einen großen Aufwand, da Teile von Linden durch sie mit Strom versorgt werden. Jede Abrissmaßnahme muß sorgfältig ausgeführt werden, um nicht ungewollte Schäden nach sich zu ziehen.
Über die Umbaumaßnahmen und die zukünftigen Strukturen gaben mehre Referenten umfangreich Auskunft. Mathias Heß (IZH Verwaltungs GmbH & Co. KG) stellte sich den Fragen und Beschwerden von Bewohnern. Für ihn ist der Fertigstellungstermin Ostern 2009 machbar, wenn nichts dazwischen kommt. Das Ihmezentrum hat für ihn eine Existenzberechtigung und sei in den 70ern schon seiner Zeit voraus gewesen. Es ist ein Projekt am Wasser und habe daher eine ideale Lage.

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Änderung: 27.07.2008

 

Linden-Park: Oliver Jung, Centermanager, stellt sich vor

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Name: Oliver Jung
Position: Centermanager Linden-Park (Ihme-Zentrum) seit: 01.04.2008
Geb.: 20.09.1966 in Hannover
Grundschule: Friedrich-Ebert-Schule, Badenstedt, 1973 – 1977
Gymnasium: Helene-Lange-Schule, Linden, 1977 – 1987
Studium: Rechtswissenschaften, Uni-Hannover, 1992-1999
Wohnhaft: Hannover Südstadt, davor Linden-Nord und Badenstedt
Momentane Tätigkeiten: Während der Umbauphase: Image- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressebeobachtung, Dokumentation und Präsentation, Abstimmung der Mieterplanung und Vertragsgestaltung, Abstimmung baulicher Maßnahmen mit Centerbetrieb, Diverses…

Warum ich diese Tätigkeit gerne mache:

Weil ich quasi mit dem Ihme-Zentrum aufgewachsen bin, dessen ´Hoch-Zeit´ und dessen ´Tief´ kenne.

Als Kind war ich völlig begeistert von diesem gigantischen Projekt, bin jeden Tag von der Schule ´rüber gegangen, weil ich das damals toll fand, auf so kleinem Raum so viele Geschäfte zu finden. Ich fand den Verfall sehr schade und unverständlich.

Ich möchte gern dazu beitragen, dass es wieder so wie in den Anfängen wird und dass Kinder und Erwachsene auch heute wieder das gleiche empfinden können, wie ich damals.

Weil ich davon überzeugt bin, dass das neue Konzept ´Linden-Park´ eine Bereicherung für den Stadtteil und die Umgebung ist.

Weil ich ein positiver Mensch bin und ich es schrecklich finde, wenn immer nur destruktiv gemeckert wird und nicht positiv nach vorn gedacht wird.

Wir haben das Ihme-Zentrum, abreißen ist keine Alternative, es verrotten zu lassen auch nicht. Viele Menschen wohnen hier sehr gerne.

Also, was liegt näher, wenn schon ein Investor da ist, dafür zu sorgen, dass hier was Großartiges entsteht.

Dazu sollten alle beitragen, die sich als Lindener fühlen. Ich versuche es zumindest.

Ich möchte auch transportieren, dass das Konzept Linden-Park sich nicht mehr abschottet gegenüber dem Stadtteil, in dem es sich befindet, weg von der sog. Inselsituation, der ´Stadt in der Stadt´ - wir wollen Integration in den Stadtteil Linden.

Oliver Jung, Centermanager Linden-Park (Ihme-Zentrum)

Erstmals erschienen in der Linden-Limmer Zeitung 06/08

 

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