Der Weihnachtsmann beim TSV Limmer erschien auf einem zweirädrigen Gefährt mit ziemlich vielen Rentierstärken. Gemeinsam mit seiner himmlischen Assistentin sorgte er am 2.Advent auf dem Weihnachtsmarkt am Limmerbrunnen für das übliche Getümmel unter den jungen Gästen. Das vorweihnachtliche Vergnügen auf dem Parkplatz des TSV lockte mit einem
breiten kunsthandwerklichen Angebot und den beliebten Forellen, die, vor Ort frisch geräuchert, mit einem kräftigen Punsch herunter gespült werden konnten. Chormusik zur Adventszeit, vorgetragen von der Liedertafel Limmer, verlockte viele Besucher zum Mitsingen. Die frühe Dämmerung freute die Kinder, es wurde ein Lagerfeuer angezündet und darüber Stockbrot geröstet. Gleich einen doppelten Weihnachtsmarkt feierten die Bethlehem- und die Gerhard-Uhlhorn-Gemeinde. Ganz im Zeichen des Zusammenschlusses der beiden Gemeinden wurde an zwei Orten gefeiert. Vor und in der Uhlhornkirche fand am 1. Advent der Weihnachtsmarkt mit Anbietern aus dem Stadtteil, sowie dem traditionellen Grünkohlessen statt. In Marktbuden vor der Kirche wurden Selbstgebasteltes und Handarbeiten angeboten.Um 18:00 Uhr schmetterte der Fanfarenzug Alt-Linden zum Aufbruch.
Angeführt von Cheerleadergirls zogen die Besucher des Weihnachtsmarktes geschlossen zur Bethlehmkirche, wo nach einem weihnachtlichen Konzert der Bethlehemstern erleuchtet und das erste Türchen des „Lebendigen Adventskalenders" geöffnet wurde. Am Lindener Markt war Naschen für einen guten Zweck angesagt. Am 1.12. verkauften „Die Freunde von Violetta.
e.V." selbst gemachte Kekse und Marmelade, um den Erlös an den Verein weiter zu leiten. Violetta e.V. ist eine Fachberatungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen. Die Mitglieder des Vereins leisten Hilfe und betreiben Präventionsarbeit an Schulen und Kindergärten. Spendenkonto: Violetta e.V., Konto Nr.: 8 443 500, BLZ: 251 205 10 (Bank für Sozialwirtschaft) Ebenfalls am 1.12. versprachen die Kaufleute von Linden Gut e.V. ein „himmlisches Vergnügen".Bei strahlendem Sonnenschein zog sich ein magentafarbenes Band vom Schwarzen Bären bis zum Küchengarten durch Linden-Mitte. Alle Beteiligten des Festes hatten sich mit dieser Farbe geschmückt.Das Angebot des mittlerweile 45 Geschäfte zählenden neuen Verbundes reichte vom Kinderprogramm bis zur Kunstausstellung. Der Lindener Marktplatz wurde mit Swing
und Gospel zur winterlichen Bühne. Inmitten des Trubels sorgt der „lebendige Adventskalender" für ein besinnliches Viertelstündchen. Auf der Limmerstraße wird an jedem Tag im Dezember ein Adventstürchen in einem der Geschäfte geöffnet. Gemeindemitglieder aus den drei Kirchengemeinden in Linden-Nord lesen einen kleinen Text und singen gemeinsam mit den
Passanten. Die Geschäftsinhaber spendierten dann meist etwas Leckeres. Text/Fotos: Evi Schaefer Letzte Änderung: 26.12.2007 |