Bericht 59-07

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29.11.2007, Buchhandlung Decius
Ein Linden- Sammelalbum für Jeden
-> mehr Informationen zur Stadtteilkampagne und Kauf des Samelalbums bei LindenTour.de

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Mit 41 Anwesenden war diese Veranstaltung erstaunlich gut besucht. Alle hatten schon lange vorher von dem Sammelalbum gehört, hatten sich angemeldet und warteten nun gespannt auf die Vorstellung.

Zuerst erzählte Frau Pape aus dem Stegreif ausführlich über die Geschichte des Schwarzen Bären., der einmal der gesellschaftliche Mittelpunkt Lindens war.

Zur vorletzten Jahrhundertwende fuhr eine Pferdebahn zum Bahnhof, was dem Fargast einen Groschen kostete. Beim Schichtwechsel, so um 1918 herum, bevölkerten ganze Heerscharen von Fahrradfahrern diesen Verkehrsknotenpunkt. Es gab einmal zwei Kinos - das SB- und das Capitolkino - die irgendwann zumachten. Nach 1968 veränderte sich alles viel schneller. Wohngemeinschaften entstanden, ein Kreisverkehr wurde gebaut. Dann gab es verschiedene Versuche den Verkehr anders zu gestalten durch Ampeln, Abschaffung der Fußgängerüberwege, etc. Es gab oft Unfälle mit Blechschäden damals. Dann kam das Ihmezentrum, welches sich zuerst auch bewährt hatte.

Dann veränderte sich die Geschäftswelt stärker. Viele machten zu und "dubiose" Geschäfte wie Spielhallen entstanden. Irgendwann wurde der Schwarze Bär "medizinisch". Der "schöne Wirbel" war nicht mehr da. Überall hat sich was verändert.
Frau Pape erhielt für diesen beeindruckenden Vortrag viel Beifall.

Das Sammelalbum
Es war geplant, dass Herr Jürging das Sammelalbum vorstellte. Da er jedoch kurzfristig krank geworden war, übernahm Herr Wassmann diese Aufgabe.

Das Sammelalbum ist im DINA4-Format gestaltet. Die Umschlagseiten sind in schwarzer Grundfarbe gehalten, so wie es der Verein Lebendiges Linden e.V. mit seinen Veröffentlichen hält.

Auf jeder Doppelseite ist eine Perspektive auf Linden dargestellt. Verschiedene Bilder von früher und heute verdeutlichen den Wandel, den Linden im Laufe der vielen Jahrzehnte durchgemacht hat. Jeweils zwei Personen aus dem Stadtteil geben ein Statement zu einem kleinen Teil Lindens ab.
Auf den Doppelseiten ist jeweils ein Feld frei. Hier soll das zugehörige Sammelbild eingeklebt werden. Das Sammelalbum kostet 7,- €.

"Wundertüten" kaufen und tauschen.
Insgesamt sind 15 Plätze für Sammelbilder reserviert. Es können "Wundertüten" mit jeweils drei Bildern für 1,50 € gekauft werden. Die dann nichtpassenden Bilder können mit anderen Leuten getauscht werden. Das kann solange gehen, bis alle 15 Plätze belegt sind.
Jedes Sammelbild kann auch als Postkarte verschickt werden. Um alle freien Stellen im Album zu bestücken benötigt man mindestens 5 Tüten à 1,50 €

Das Sammelalbum kann bei halloLindenLimmer.de erworben werden. Am besten anrufen: 0170 / 92 60 771
Ein Tauschforum gibt es hier: -> mehr

Wer das Sammelalbum als Wiederverkäufer erhalten möchte, kann das über folgendes Bestellformular tun.
Bestellformular für Geschäftsleute

Folgende weitere Verkaufsstellen gab es beim Schreiben dieses Berichtes. 
 

Lindenrad

 Ahlemer Straße 3 (Schmuckplatz)

Café Goldmarie

 Ahlemer Straße 5

Pressecenter Ritter Toto-Lotto

Davenstedter Straße 80 (im real)

Freizeitheim Linden

 Fred-Grube-Platz

Elektro Lingenfelder

Charlottenstraße 1-3

RZ-Möbel

Falkenstraße 9

Buchhandlung DECIUS

Falkenstraße 10

Hörgeräte Korallus

Falkenstraße 21

Hörgeräte Korallus

Limmerstraße 2D

Optic Heller

Falkenstraße 27

Bartons Brille

Limmerstraße 3-5

Tabak Box

Limmerstraße 14

Fleischerei Gothe

Limmerstraße 28

Pfautsch & Küppers

Limmerstraße 46

Buchhandlung Atlantis

Limmerstraße 47

Markt-Apotheke

Lindener Marktplatz 2

Weinhandlung Leone

Lindener Marktplatz 3

Luchs Security

Nieschlagstraße 32a

FAUST e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1

Achim Brandau

Internet www.Linden-entdecken.de

 

Fotos/Text: Klaus Öllerer
Letzte Aktualisierung: 08.12.2007, 25.07.2012

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Frau Pape (ehemals Chefin der Buchhandlung und jetzt im Ruhestand), Herr Huchthausen (Verein Lebendiges Linden) und Herr Wassman von der Stadtteilkampagne zeigen das Sammelalbum.

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Herr Wassman stellt das Sammelalbum vor und gibt Erklärungen wie es zu handhaben ist.

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Frau Pape erzählt die Geschichte des Schwarzen Bären von den letzten Jahrhunderten bis heute völlig aus dem Stegreif. Die Zuschauer sind beeindruckt.

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Frau Schendel, Mitarbeiterin der Buchhandlung Decius in der Falkenstraße (Schwarzer Bär)

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Ein Bild aus vergangenen Tagen von 1961: Frau Pape (rechts) bekommt von dem heute allseits im Stadtteil bekannten und damaligen Lehrling Jürgen Wessel ein Buch gezeigt. Foto: Jürgen Wessel