Bericht 47-07

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Fr.,12.10.2007, Feuerwehreinsatz in Linden-Nord
Igel gerettet

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Ein in einem Fenstergitter eingeklemmter Igel hat am vergangenen Freitag einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr verursacht. Das Tier hatte sich so unglücklich in einem Fenstergitter verkeilt, dass es nur mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wieder befreit werden konnte.


Zuerst sah es nach einem Routineeinsatz aus: „Festsitzender Igel", mit diesem Einsatzauftrag fuhr der Tierrettungswagen der Feuerwehr Hannover in die Ahlemer Straße 14 (Linden-Nord). An der angegebenen Adresse wurde das unglückliche Tier dann auch schnell gefunden. Ein ausgewachsener Igel, der offensichtlich über die Sommermonate ordentlich Speck angesetzt hatte, war bei dem Versuch durch die Gitterstäbe vor einem Kellerfenster zu gelangen, stecken geblieben und hatte sich so unglücklich verklemmt, dass es auch der Besatzung des Tierrettungswagen nicht gelang, ihn wieder zu befreien. Erst mit den technischen Mitteln eines nachgeforderten Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges gelang schließlich die Befreiung. Mit einem so genannten hydraulischen Spreitzer, der sonst vorwiegend zur Rettung von eingeklemmten Menschen nach Verkehrsunfällen genutzt wird, wurden die Gitterstäbe auseinander gebogen und der Igel herausgezogen.
Dann folgte – wie bei jeder erfolgreichen Rettung, egal ob Mensch oder Tier – erst einmal eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der aber keine Verletzungen festgestellt werden konnten. Da der „Unglücksigel" keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde er anschließend, weitab von jedem Fenstergitter, in einem Waldstück wieder in die Freiheit entlassen. Auf das Ausstellen einer Rechnung für diesen umfangreichen Einsatz verzichteten die vor Ort tätigen Feuerwehrleute, da Igel im Allgemeinen über kein Einkommen verfügen.

Alfred Falkenberg

Feuerwehr Hannover
Fotos: Feuerwehr Hannover
Letzte Aktualisierung: 20.10.2007

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