Bericht 36-07

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So.,01.07. 2007, Geimeindefest Limmer
in „Pastor Sackmann sin Dörp" feiern Jung und Alt

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Im Rahmen des Gemeindefestes wurden die Ehrenmitglieder der Limmerschen Arbeitsgemenschaft geehrt.

Text der Ansprache von Jochen Rademann

Guten Tag liebe Gäste, liebe Freunde und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Limmerscher Vereine.

Mein Name ist Joachim Rademann, bevor ich zu meiner Rede komme,  möchte ich mich zuerst bei Herrn Schweingel und dem Kirchenvorstand bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben hier und heute die Ehrung vorzunehmen.

Ich bin Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft limmerscher Vereine.
In der Arbeitsgemeinschaft limmerscher Vereine sind die meisten Vereine, Verbände und Institutionen des Stadtteiles von der Kirchengemeinde, über unseren Kontaktbereichsbeamten Herrn Leistner, der Liedertafel Limmer, WASPO, TSV bis zu den Kleingärtnern vertreten. Ziel ist es nicht nur Termine abzustimmen, sondern auch Anregungen für die Politik zu geben und dem Anliegen einzelner Vereine mehr Gewicht zu verleihen.
Die Arbeitsgemeinschaft limmerscher Vereine ist mit heute 45 Jahren eine der ältesten Arbeitsgemeinschaften Hannover, gemessen an den Mitgliedern wie Kirchengemeinde oder Kanu-Club aber noch relativ jung.

Ich habe 2003 den Vorsitz übernommen, nachdem der alte Vorstand nahezu drei Dekaden die Geschicke in der Hand hatte.

Viel ist geschehen, viel wurde erreicht. Aus anfänglich 10 Mitgliedern sind im Laufe der Jahre ca. 30 geworden. Mit jedem der heute zu ehrenden ist etwas Bleibendes für Limmer verbunden.

Die Gewerberunde Limmer behauptet am 9. Juli bekommt Limmer ein Markenzeichen ein Logo für Limmer. Limmer hat ein Markenzeichen – ein Logo.
Unter dem Vorsitz von Friedhard Grote der die Arbeitsgemeinschaft von 1995 bis  2003 leitete entstand unter Anregung durch die damalige Bezirksbürgermeisterin Anne Barkhoff durch Werner Müller das erste Logo für Limmer. Es zeigt das alte Dorf Limmer sich im Kanal spiegelnd in den Regenbogenfarben. Stolz verkündet ein Zusatz was wir seit Langem wissen: Limmer ist lebenswert.
Werner Müller war von 1984 bis 2000 stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.
Das allererste Logo war der Autoaufkleber „Pastor Sackmann sin Dörp".

Das mit der Wasserstadt und der Sanierung sich im Stadtteil bewegt ist richtig und wichtig – der Ruf nach einem neuen Logo – einem neuen Markenzeichen - nachvollziehbar.
Ich möchte alle Anwesenden bitten doch am 3. Juli bei Rolli – jetzt Freischwimmer (Wunstorfer Str. 39) – zu gehen, um dortdie Entwürfe zu begutachten.

Vor Friedhard Grote leitete Hugo Neuenfeld von 1975 bis 1995 die Arbeitsgemeinschaft. Nachdem die Kirchengemeinde das erste Osterfeuer in Limmer organisierte, zeichnet die Arbeitsgemeinschaft seit mehr als 20 Jahren für diese Feuer verantwortlich – herzlichen Dank hierfür der Kirchengemeinde und auch Hugo Neuenfeld.

Der Erhalt des Fössebades ist eng mit Hiltrud Grote - die ebenso wie Friedhard seit 1984 im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft war –verknüpft. Jahrelang hat sie - wie wir alle wissen - erfolgreich für den Erhalt gekämpft.
Was einige nicht mehr wissen: Hiltrud war die erste Frau in Hannover, die das Amt des Bezirksbürgermeisters inne hatte. Und sie hat es super gemacht.
Die beliebte Fußgängerbrücke über die Güterumgehungsbahn vom Limmerbrunnen nach Davenstedt ist vor allem der Hartnäckigkeit von Friedhard Grote zu verdanken. Man sieht es der kleinen aber so wichtigen Brücke nicht an, das dafür 10 Jahre gekämpft werden musste.

Jeder Verein kann, wenn ein Vorstand jüngeren Mitgliedern Platz gemacht hat auf den Erfahrungsschatz des alten Vorstandes zurückgreifen und macht das auch gerne.

Denn wenn Hugo Neuenfeld auch nicht mehr Vorsitzender der Liedertafel Limmer ist, ist er dennoch dort aktiv, wie Werner Müller beim TSV Limmer, wo er sich immer noch für die Vereinszeitung verantwortlich zeichnet und Hiltrud Grote die hier in der Kirchengemeinde einen Arbeitskreis leitet und im Vorstand des Fördervereines Fössebad aktiv ist.

Dieses Glück hatte die Arbeitsgemeinschaft bisher nicht.
Mit dem neuen Vorstand in einem Verein gingen mit der- oder demjenigen auch das Wissen verloren. Dem wollen wir mit der Möglichkeit der Ehrenmitgliedschaft entgegentreten. Unsere Ehrenmitglieder haben volles Stimmrecht und bleiben uns hoffentlich so fit erhalten, wie sie heute sind.
Ich möchte nun die drei - Hugo Neuenfeld kann leider nicht anwesend sein - nach vorne bitten:

Sie erhalten einen Zinnteller mit der Gravur des Logos von Limmer mit der Widmung: ArGe Limmerscher Vereine -  Danke für jahrelange verdienstvolle Mitarbeit und ihrem Namen.

Text: Jochen Rademann
Fotos: Evi Schaefer
Letzte Aktualisierung: 15.07. 2007

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Lifemusik: die "h-art-times" Rockband der Gruppe Soziale Selbsthilfe e.V.

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Kontaktaufnahme: Fred vom Jupiter (v. re.) und
Manni Mars (Jugenfeuerwehr in Hitzeschutzanzügen)

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Ehrung: v.l. der erste Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, Jochen Rademann, neben Werner Müller, Hiltrud und Friedhard Grote. Ehrenmitglied Hugo Neuenfeld war leider verhindert.

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Die Windelrocker zieht es zur Murmelbahn. Vorm Nachhausegehn wird gemeinsam Stockbrot gebacken.