Es war ein rundum gelungener Abend: Über 100 Zuhörer drängten sich am 11. März 2007 in die Räume vom Klavierhaus Döll, um bei dem diesjährigen Frühlingskonzert des Musik Atelier Hannover dabei zu sein. Barbara Maria Krieger, die Chefin des Musik Ateliers, hatte eingeladen, ihren 23
jugendlichen Klavierschülern beim Musizieren zuzuhören. 
Bei Sekt und Kanapées konnte sich nach der Ankunft und Begrüßung durch Frau Krieger erst einmal locker unterhalten werden, wobei die hellen eleganten Räume vom Klavierhaus Döll gut zur stimmungsvollen Atmosphäre beigetragen haben.Nach der Rede von Herrn Leopold Kupfer, dem Abteilungsleiter vom Klavierhaus Döll, der noch einmal die gute Zusammenarbeit mit dem Musik Atelier betonte und den diesmal etwas kleineren Flügel der Marke „Essex" bewarb, redete auch Frau Krieger, die nun das Musizieren eröffnete nicht ohne noch einmal auf das Open Air Konzert am 24.6.2007 im Lindener Von-Alten-Garten hinwies.Danach ging es richtig los: Der jüngste Spieler war zwar gerade mal 7 Jahre alt, der kleine Simon spielt seit etwa 1,5 Jahren bei Frau Krieger, haute aber schon ganz schön in die Tasten als er als erster „Lummerland" vortrug.Nach ihm kam gleich noch einer von den „Kleinen"; der kleine Fabio spielte Rock'n'Roll und Jumpin' Boogie - und hatte sichtlich Spaß dabei.Auch die 10-jährige Mathilda, die erst seit einem halben Jahr bei Frau Krieger Klavierunterricht hat, war hochkonzentriert und machte ihre Sache gut: Sie spielte vierhändige Stücke mit ihrer Lehrerin sowie das Stück „Warten auf E." von M. Proksch.
Das Geschwisterpaar Emily und Montgomery Gimpel, die seit mehreren Jahren Klavierunterricht im Musik Atelier Hannover haben, spielten schon zum 6. Mal vor und waren deshalb fast gar nicht aufgeregt. Die 10-jährige Emily spielte „Ballade pour Adeline" und ihr Bruder Montgomery (13) ein Barmusik- Stück mit dem Titel „Bei mir bist du schön".Das Finale bildete die 15- jährige Alisa Schafferschik, die das Publikum mit dem 3. Satz aus der „Pathétique" von Ludwig van Beethoven mit ihrem überdurchschnittlichen musikalischen Talent beeindruckte. Sie spielte temperamentvoll und brilliant. So müsse man spielen um beim Wettbewerb „Jugend musiziert" mitmachen zu können, erklärte Musik Atelier Leiterin
Barbara Krieger danach.
Der Abend klang damit sehr harmonisch aus. Alle waren in guter Stimmung: Die jungen Musiker waren sichtlich erleichtert und ihre Eltern und Verwandten sehr stolz auf sie.
Text/Fotos: Tamara Laake Letzte Aktualisierung: 29.03.2007 |