Bericht 70-06

 

ARCHIV 2006
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Die, 12.12. 2006, Abschied von der bisherigen Form der Offenen Jugendarbeit
Der Verein ist tot – Es lebe der Verein

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

2006.12.12_Trauerzug-02_1

„Warum tragen sie einen Sarg durch die Gegend", fragt eine Frau mit Kind am Küchengarten. Das war eine von vielen Fragen von Passanten, die sich der Trauerzug am vergangenen Dienstag (12.12.2006) stellte.
Der Verein zur Förderung integrativer Jugendarbeit in Linden e.V. nahm Abschied von seiner bisherigen Form der Offenen Jugendarbeit in Linden. Dazu gehört auch, dass ab dem kommenden Jahr die Jugendtreffs Linden-Nord und Villa Anna (in Linden-Süd) ihre Namen und das Konzept verändern.
Der Trauerzug begann mit Rhythmusinstrumenten auf dem Hof des Interkulturellen Zentrums Allerweg, ging über Lindener Marktplatz, Küchengarten, Limmerstraße bis hin zur Elisenstraße. Mehr als vierzig Personen begleiteten den Sarg und so wurde ein würdiger Abschluss gestaltet.
Im Rahmen der unvermeidlichen Kürzungen seitens des Rates der Landeshauptstadt Hannover, haben sich die Ehren- und Hauptamtlichen ein neues Ziel für 2007 gesetzt. Mit reduzierten Mitteln weiterhin ein adäquates Angebot in Linden Nord und Linden Süd zu erhalten.

Einer der bekanntesten Träger für Offene Jugendarbeit im Bezirk Linden/Limmer, der Verein zur Förderung integrativer Jugendarbeit in Linden e.V., wird im kommenden Jahr nicht mehr unter diesem Namen existieren.
Mit VIA Linden (Verein interkultureller Arbeit Linden) und dem Kleinen Jugendtreff Elisenstraße (vorher Jugendtreff Linden-Nord) und Kleiner Jugendtreff Allerweg (Vorher Villa Anna) werden sich die Verantwortlichen in ein neues Projekt wagen, welches sich kennen zu lernen lohnt.
Trotzdem wird der Verein ein täglich verlässliches Angebot sichern können. Nicht mehr ausschließlich über fünftägige Öffnungszeiten in jeweils zwei Einrichtung, aber immer noch über beide Einrichtungen. Des Weiteren wird es im Kleinen Jugendtreff Allerweg einen Mittagstisch für Jugendliche geben, welcher mit freundlicher Unterstützung von Spenden verwirklicht werden konnte.
Was jedoch die absolute Grundlage des Konzeptes ist, sind die drei hauptamtlichen Mitabeitenden, die zum Teil ehrenamtlich weiterarbeiten, weil sie von der Idee überzeugt sind.
„Ich wohne in diesem Gemeinwesen und es ist mir ein Anliegen, dass es auch weiterhin professionelle Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt. Was der Verein in den letzten Jahren geleistet hat ist meines Erachtens wirklich unglaublich und ich hoffe, dass es auch weiterhin möglich sein wird, diese Angebote aufrechtzuerhalten", sagt der Vorsitzende des zukünftigen Vereines VIA Linden, Frank Labatz.

Kontakt:
Verein zur Förderung integrativer Jugendarbeit in Linden e.V.
Elisenstr. 10
30451 Hannover   
Tel. 456392
Email: verein@jtlinden.de

2006.12.12_Frank_Labatz_1

Text/Fotos  Frank Labatz
Letzte Änderung: 16.12.2006

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