Karl Laue war ein waschechter Limmeraner. Man erinnert sich an ihn als herausragendste Persönlichkeit des S.V. 1910 Limmer und des Niedersächsischen Fußballbundes. Nun wurde der Verbindungsweg zwischen der „Holzrehre" (Parkplatz TSV Limmer) und der Straße „Am Schleusengrund" nach Karl Laue ( 1906-1968) benannt.
„Karl sagte nur: du machst das!", Werner Müller, ehemaliger Vorsitzender des TSV Limmer, erinnert sich daran, dass er einmal eine Trauerrede halten sollte,
obwohl er das noch nie gemacht hatte. Widerworte hatte niemand, wenn er von Laue aufgefordert wurde, etwas zu tun. „Karl konnte die Leute mitnehmen", sagte Müller in seiner Ansprache, „er fasste viel an und er brachte alles zu Ende, was er begonnen hatte." Nach dem Laue 1946 den Niedersächsischen Fußball- Verband, NFV, gegründet hatte, sorgte er 1948 durch Einführung des Niedersächsischen Fußball-Totos für Einnahmen, die dem Sport zu Gute kamen. Am Bau des Niedersachsenstadions im Jahr
1954 war Laue maßgeblich beteiligt und er stand als Präsident des NFV mit vielen prominenten Sportlern in Kontakt. Wen wundert's, dass Laue weit über die Grenzen Limmers und Deutschlands hinaus als „Kaiser Karl" bekannt wurde. |