Treffpunkt und Einkaufsziel Limmerstraße. Der Bau des nahen „Linden-Parks", des geplanten Einkaufszentrums im Ihme-Zentrum, rückt in greifbare Nähe. Das 6. Limmerstraßenfest. Nachbarn und Freunde, Dauer-, Ex-, Nicht- und Neu- Lindener fanden sich am vergangen Samstag auf Lindens beliebtester Flaniermeile ein. Es kamen deutlich mehr Besucher als
in den vergangenen Jahren.
Bemerkenswert war die Präsentation der Vereine, Initiativen, Kirchen und Parteien. Das Rückrad Lindens klärte intensiv über seine Arbeit auf, es gab viele Mitmachaktionen, internationale Speisen und Getränke, die Stände waren liebevoll, farbenfroh und informativ gestaltet. Die Banken und Sparkassen veranstalteten lustige Gewinnspiele mit vielen Gewinnen und vor den Rossmann – Filialen stürzten sich die Kunden auf knallharte Sonderangebote in
Grabbelkisten. Dort herrschte den ganzen Tag über Schlussverkaufs – Gewimmel. Manche Einzelhändler präsentierten ihre Waren in Auslagen vor der Ladentür. Etwas zögerlich oft, das Pladderwetter der letzten Tage hatte den Betreibern wohl den Mut genommen, einen größeren Stand aufzubauen. Leider gab es nur vereinzelt Sonderaktionen, die über das normale Verkaufsangebot hinausgingen. Anscheinend waren nicht alle Anlieger der Limmerstraße an der überzeugenden Präsentation
eines attraktiven Einkaufsziels interessiert, denn einige schlossen schon am frühen Nachmittag, zur gewohnten Zeit, die Ladentüren ab.
Die Gastronomie freute sich über volle Tische, aber man hatte das Gefühl eines ganz normalen Tages, an dem eben einfach nur viel los ist.
Die Musikbühne bei EDEKA war gut besucht, aber Musikgruppen, die direkt über die Limmerstraße ziehen, hätten den Eindruck einer kompakten Einkaufsmeile sicher besser herübergebracht.
Nach dem
Schützenumzug, dem Höhepunkt der Veranstaltung, wurden überraschend viele Stände abgebaut.
Es wäre zu wünschen, daß zukünftig mehr Geschäftsleute ihre Chancen nutzen würden, sich hier einem großen Publikum zu präsentieren und so die Limmerstraße zu einem Magnet in einem überregionalem Einzugsbereich weiter zu entwickeln. |