Ein erster – Mai – Klassiker schlechthin: das Radrennen rund um den Lindener Berg, das „Lindener Bergkriterium", veranstaltet vom Radsport-Verein Concordia.
Den ersten Sprint gewann an
diesem Tag der Frühling, gefolgt von den Wettbewerben der Lizenz- und HobbyfahrerInnen. Kaum eine andere Sportart bietet Wettbewerbe in allen Alterskategorien an, es gibt sogar mehrere Seniorenklassen.
Gefahren wurde in den Wettbewerbsklassen zwischen 20 und 80 Kilometern – immer rund um den Linder Berg (eine Runde misst 2 Km) . Das hieß nicht nur rauf und runter, sondern auch rein in die scharfen Kurven und aufgepasst! Manche Zuschauer begriffen nicht, dass es für ein Feld von
einigen Dutzend Rennrädern (die haben vor der Kurve zur Badenstedter Straße an die 50 Sachen drauf) brandgefährlich ist, wenn jemand auf die Rennstrecke läuft. Im Wettkampf der Elite preschten an die 180 Rennradler in einem Pulk um den Lindener Berg.
Natürlich kommen viele Sportler regelmäßig nach Linden, die Teilnahme am „Lindener Bergkriterium" ist eine große Auszeichnung für einen Rennradler, die Strecke ist für ihre Tücken bekannt und gefürchtet.
An der
Sternwarte/Hochwasserbehälter, gegenüber von Jazz-Club und Mittwoch:Theater, sammelten sich die Besucher, hautnah an der Start/Ziellinie und in Reichweite von Bier- und Bratwurstständen. Es waren nicht ganz so viele Zuschauer wie im letzten Jahr, aber die wahren Fans des Radrennsports treffen sich hier Jahr für Jahr auf dem Gipfel des Lindener Berges (87 Meter üNN).
Text/Fotos: Evi Schaefer, Letzte Aktualisierung: 02.05.2006
Durch ein attraktives Prämien- und Zwischenspurtsystem, das in erster Linie durch die Volksbank, htp und das Fahrradkontor möglich wurde, ist dieses Radrennen über die Grenzen Hannovers bekannt und zieht jedes Jahr einige der besten Radsportler Deutschlands in seinen Bann. Es trugen sich schon so bekannte Namen wie Klaus Peter Thaler, Rolf Aldag und natürlich Jan Ullrich in die
Siegerlisten ein. Quelle: RV-Concordia |