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Bericht 05-06

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Mo., 13.02.2006, Limmer:
  25. Sitzung der Kommission Sanierung Limmer

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Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionsforum eingerichtet.

Gemeindehaus St. Nikolai - Auf der Tagesordnung standen nach der Eröffnung und der Genehmigung der Niederschriften über die 22. und 23. Sitzung die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1072 für den Bereich Harenberger Str./Kirchhöfner Str., die Wasserstadt Limmer, der Uni-Parkplatz an der Wunstorfer Str. und Verschiedenes.

Herr Dr. Sass von der Verwaltung erläuterte die zu Grunde liegenden Gedanken für die Änderung des Bebauungsplans (B-Plans) Nr. 0172, in dessen Bereich sich die Stadtbahnhaltestelle Harenberger Straße befindet. Bisher handelt es sich um ein so genanntes allgemeines Wohngebiet, das zu einem Mischgebiet werden soll, was Geschäftsleuten und Gewerbe entgegenkommen dürfte. Die nördliche Grenze des Planbereichs verläuft derzeit in den dort stehenden Häusern, so dass durch eine Verlagerung der Grenze nach Süden die planungsrechtliche Situation vereinfacht werden soll. Zudem soll, indem die Häuser zwischen Kirchhöfner Straße und Kesselstraße weitgehend zu erhalten sind, der Geschichte des Stadtteilbereichs Rechnung getragen werden. Für die Realisierung eines Hochbahnsteigs an der Stadtbahnhaltestelle werden die Möglichkeiten erkundet, da sich auf Grund der geringen Platzverhältnisse einige Schwierigkeiten ergeben.

Die Drucksache bezüglich des Beschlusses zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit war einstimmig angenommen worden. Die Auslage ist für den Zeitraum März/April und eine Wiedervorlage für ca. 4 Wochen später vorgesehen.

Herr Römer von der Verwaltung stellte zum Thema Wasserstadt Limmer den Sachstand zur Begutachtung der Gebäude 5, 6, 16 und 23 vor. Demnach ergibt sich für die Gebäude 5 und 6 eine höhere Kontamination, sodass ein bautechnisches Gutachten in Auftrag gegeben werden soll, in dessen Rahmen auch Möglichkeiten wie eine Haus-in-Haus-Lösung für die Nutzung unter Berücksichtigung der Schadstoffe bei Erhaltung der Bausubstanz in Betracht gezogen werden soll. Für die Gebäude 16 und 23 ist das Ausmaß der Schadstoffbelastung wenig geklärt, sodass eine Kontaminationsanalyse vorgesehen ist. Auf Nachfrage der Parteienvertreter erklärte Herr Römer, dass das Gutachten der Gebäude 5 und 6 aus der Sanierungskasse finanziert werden soll, dass das Gutachten auch Fragen zu bauphysikalischen Problemen und der Machbarkeit eines Passivhausstandards klären soll und dass Ergebnisse Mitte des Jahres erwartet werden. Die Gutachten für die vier Gebäude sollen Aufschluss darüber geben, ob ein Abriss, ein Leerstand oder die Nutzung der historischen Gebäude zu beschließen sein wird.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt, dem Uni-Parkplatz, führten die Vertreter der Verwaltung aus, dass man zu neuen stadtplanerischen Erkenntnissen und Fragen gelangt sei. Dies betrifft unter anderem die Punkte, wie und wo ein Stadtteiltor Limmer anzusiedeln sei, wie der Grünzug und Spielplatz zwischen Fösse und Leine einbezogen werden können, wie sich ein mittelfristig anzunehmender Rückzug der Uni aus dem Gebäude, das auf dem Grundstück in Nachbarschaft zum Parkplatz aber außerhalb des Sanierungsgebietes liegt, auf den Sanierungs- und Planungsbereich auswirkt und wie ein Hochbahnsteig für die Stadtbahnhaltestelle Wunstorfer Straße Berücksichtigung finden wird.
Ein von der Verwaltung favorisierter Architektenwettbewerb werde vom Investor, der Magnus AG, die ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem Parkplatzgelände errichten wolle, abgelehnt. Die Planung der Verwaltung zielt nunmehr auf ein Gutachten ab, das im Rahmen eines kleinen städtebaulichen Wettbewerbs unter Beteiligung von ca. 4 bis 5 Büros  Lösungsvorschläge aufzeigen soll. Näheres zur Ausschreibung werde bei der nächsten Sitzung im März bekannt gegeben. Das Verfahren soll dann bis zur Jahresmitte beendet sein.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt - Verschiedenes - wurde der Entwurf eines Rahmenplans für das Plangebiet 07 (Bereich Steinfeldstraße) vorgestellt. Und es kamen Themen wie die Aufteilung zur Verwendung der Sanierungsgelder sowie Aspekte der Förderungsfähigkeit in Bezug auf Sanierungsgelder zur Sprache.

Text: Gunnar Werner
Bilder: Klaus Öllerer
Letzte Aktualisierung: 14.02.2006

W-Verlag Gunnar Werner
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Ca. 15 Bürger waren gekommen und stellten engagiert Fragen.

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Stadtbahnhaltestelle Harenbergerstr. mit Idee zum Hochbahnsteig (Bebauungsplans (B-Plans) Nr. 0172)
 -> großes Bild (3,5 MB)

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 Dr. Sass von der Verwaltung erläutert die zu Grunde liegenden Gedanken für die Änderung des Bebauungsplans

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 Entwurf des Bebauungsplanes 1072 an der Harenbergerstr.
-> großes Bild (3,5 MB)

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Herr Römer von der Verwaltung stellt zum Thema Wasserstadt Limmer den Sachstand zur Begutachtung der Gebäude 5, 6, 16 und 23 vor. -> großes Bild (3,5 MB)

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