So., 22.05.2005 - Pressemeldung der Feuerwehr: 5 verletzte Personen und eine tote Katze bei Wohnungsbrand mit Explosion in der Fössestraße Die Feuerwehr Hannover wurde
heute morgen gegen 10.10 Uhr durch mehrere Anrufer zu einem Wohnungsbrand in die Fössestraße 32 alarmiert. Dort brannte im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses eine Wohnung in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr setzte nach Eintreffen sofort vier Trupps mit Pressluftatmern zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Eine männliche Person hatte die Brandwohnung glücklicherweise noch selbständig verlassen können. Mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation wurde sie in ein Krankenhaus
transportiert. Für eine kurze Zeit später in der Brandwohnung gefundene Katze kam jedoch jede Hilfe zu spät. Aus den anderen Wohnungen des Hauses wurden weitere drei Personen ins Freie geführt. Auch sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen vom Rettungsdienst vorsorglich behandelt. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr war es im Bereich der Brandwohnung offensichtlich zu einer heftigen Explosion gekommen, deren Ursache zur Stunde noch ungeklärt ist. Glassplitter der zerborstenen
Fensterscheiben lagen bis zur gegenüber liegenden Straßenseite weiträumig verteilt und hatten u.a. auch einen zufällig vorüber fahrenden PKW beschädigt. Dessen Fahrer hatte leichte Schnittverletzungen am Kopf erlitten. Er wurde ebenfalls vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Die Schadenursache ist zur Stunde ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen sofort aufgenommen. Die Schadenhöhe wird von der Polizei mit circa 100.000 € beziffert. Im Einsatz waren der 1. und 4.
Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden, drei RTW, ein NEF, der ELW 3, der GW-Tierrettung und der A-Dienst West, insgesamt 44 Einsatzkräfte.
gez. Bahlmann, Pressesprecher letzte Aktualisierung: 23.05.2005 |  Die Explosion hat das Fenster rausgesprengt. Die Feuerwehr inspiziert die Wohnung mit Atemschutzgerät.
|