Bericht 15-05

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Archiv 2005

So., 24.5.2005: KGV Silberborn
Auf'm Garchten
erste Schritte

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Erste Schritte. Sollen wir es wagen?
Wollen wir Kleingärtner werden?
Laubenpieper? Stadtmenschen in gepachteten Gartenparzellen werden oft milde belächelt.

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Wir wissen nur, dass dieser Garten frei wird. Er war über 50 Jahre lang in Familienbesitz
und soll jetzt aufgegeben werden. Es gibt mehr als zehn Interessenten für den Garten und die Zeit, uns zu entscheiden, drängt.
Wir radeln erstmal zur Krisensitzung ins "Gretchen".
Is' ja so schöne Sonne.

Aber bietet sich hier nicht ein grüner Schutzraum gegen die Zumutungen der übrigen Welt?
Diese trotzige Steinlaube, umgeben von knospenden Obstbäumen in der milden Aprilsonne... hier vorne könnte man Stachelbeeren pflanzen... und dort... weißt du eigentlich wie gut eigene Kartoffeln schmecken?
Wir wissen was gut schmeckt, aber wie man sowas anpflanzt nicht so richtig.
Besser gesagt, gar nicht.

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Puuh.. der Sommer steht vor der Tür... wieder nur Kiesteich und Biergarten zum Draußensitzen? Immer dieses ewige "man hat zu wenig Bewegung an frischer Luft"... das hätte dann ja auch alles ein Ende, wenn wir den Garten haben... ... hmm..

2005.05.30_2005.05.21_P5210001_1

Skol Anfang Mai können wir die Sache mit den Kartoffeln vor Ort ausdiskutieren. Der Garten ist gepachtet.
Ab jetzt besteht die "gute-Nacht-Lektüre" aus bunt bebilderten GARTENRATGEBERN:
Guck mal, so sieht das bei uns auch bald aus. Ist doch Pippifax.

 

Jetzt tritt der Plan in Kraft, einen Plan zu machen. Fangen wir mit dem Herzstück des Gartens an: der Laube. Wenn man aufs Dach klettert, sieht man schön die Kräne vom Linder Hafen
und auch, dass die Dachpappe ziemlich hinüber ist. Da müssen wir ran

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An den Hauswänden löst sich teilweise der Putz. Hinter den losen Placken wohnen ganze Großfamilien von Kellerasseln und Tausendfüßlern. Was die wohl so fressen?

Ach ja, die Kartoffeln. Man sieht, dieser Mann ist zu allem fähig.
Der Plan für das Grabebeet sieht erstmal Gründünger vor. Das hält hoffentlich die Rasenreste vom Weiterwachsen ab. Für die Bodenqualität ist das auch sehr gut.
Die Sache mit dem richtigen Gartengerät blättern wir heute Abend nochmal nach.

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An das Häuschen kommt jetzt erstmal Sonne! Die großen Büsche, die im Laufe der Jahre die Mauern immer mehr beschattet haben, werden kurzerhand gerodet.
Es wird sich zeigen, wie weit das Fundament für einen neuen Schutzanstrich freigebuddelt werden muss. Das erforschen wir noch.
Und wenn da unten ganz dicke Kellerasseln wohnen?

Eine wohldurchdachte Organisation ist die Grundlage für alle funktionierenden Arbeitsabläufe im Garten.

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Text/Fotos/Gärtnerin: Evi Schaefer

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