Bericht 8-04

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Mi., 4.02.2004, Sitzung der
Werbegemeinschaft
Linden - Süd positiv
Deisterstraße: zündende Ideen - schwelende Konflikte

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Ein großer Fortschritt für die Straße! Die 30 Teilnehmer der Sitzung im Kulturzentrum Allerweg waren sich einig. Die positiven Reaktionen seitens der Presse und der Anlieger auf die Zwischennutzung der leer stehenden Geschäfte beweisen, dass  die Deisterstraße durchaus das Zeug zum Publikumsmagneten hat.

Die Werbegemeinschaft Linden - Süd positiv diskutierte gemeinsam mit der IG Schwarzer Bär und Susanne Gräser vom Lindener Baukontor das Ergebnis des Gutachtens zur Deisterstraße. Das Gutachten sei als Bestandsaufnahme zu sehen, so Gräser. Die Befragung der Geschäftsleute gebe die Stimmung in der Straße wieder, sie zeige Mängel und Schwierigkeiten auf. Nun müssten realisierbare Ideen entwickelt werden:

Die Deisterstraße ist viel befahren, der Verkehr muss ungebremst fließen, dies ist eine Durchgangsstraße und wird es immer bleiben - die Frage einer Fußgängerzone stellt sich hier nicht.
Aber Fußgänger haben es nicht leicht:
nur beim Plus-Markt besteht die Chance, einen Zebrastreifen zu nutzen und  Fahrradfahrer müssen  ohne Radweg zwischen dem Schwarzen Bären und dem Allerweg  auskommen. Dies sind alles potentielle Kunden!

Kunden, die sich in der Deisterstraße und am Schwarzen Bären wohl fühlen sollen,  Kunden, die auf saubere Bürgersteige und ansprechende Hausfassaden schauen wollen, und die durch einen ausgewogenen Branchenmix der Geschäfte und durch ein einmaliges Gastronomieangebot angezogen werden.

Zweifelhaft und heftig umstritten ist nach wie vor die Methadonvergabestelle:

Das alte Rathaus mit seinem attraktiven Vorplatz an der Nahtstelle zwischen dem Schwarzen Bären und der Deisterstraße könnte Treffpunkt und Aushängeschild des Stadtteils sein. Die Anlieger sind sich einig, dass die Drogenszene, die hier zu den Öffnungszeiten der Vergabestelle herumlungert, abstoßend und beängstigend auf Besucher  wirkt. In diesem Punkt besteht weiterhin großer Handlungsbedarf.

Die Sauberkeit in Linden - Süd liegt auch den „Glanzprojekt"-Leuten am Herzen. Helmut Lülf berichtet von seiner Organisation, die sich mit ihren Mitarbeitern gezielt um Brennpunkte kümmert, die zähe Aufklärungsarbeit in Sachen Mülltrennung leistet, und die den ewigen Kampf um den gelben Sack nicht aufgibt. Ein Anruf genügt und die Spezialisten vom „Glanzprojekt" stehen mit Rat und Tat zur Seite.
 
Die Werbegemeinschaft Linden – Süd positiv und der IG Schwarzer Bär planen für dieses Frühjahr einen Maimarkt rund um die Deisterstraße und das „Glanzprojekt" wird in diesem Rahmen mit seiner jährlichen Pflanzaktion für den entsprechenden Blumenschmuck sorgen.

evi schaefer
letzte Änderung: 7.02.2003