Bericht 23-04

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Sa., 12.06.2004, 9:00, Kesselhaus Conti Limmer
Der große Bumms !
... doch irgendetwas klappte nicht ganz bei der Sprengung.

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-> Movie und Ton von Hagen Busch

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Die Wasserstadt Limmer GmbH & Co. KG hatte die GP Papenburg Baugesellschaft beauftragt das Kesselhaus auf dem Contigelände zu sprengen.

Nur noch Staub. Der Schornstein steht.
Ohne die sonst üblichen Schaulustigen ging die Sprengung über die Bühne, selbst die Anwohner des Stadtteils wurden erst kurz vor dem Sprengtermin informiert, um zu verhindern, dass sich hunderte Neugierige in Gefahr bringen, wenn sie sich auf dem unübersichtlichen Conti – Gelände aufhalten. Die Polizei patrouillierte zu Wasser und in der Luft, das technische Hilfswerk war einsatzbereit und mit Massenaufgebot vor Ort.

Also nur geladene Gäste. Mitglieder des Bezirksrates, und der Sanierungskomission Limmer, Mitarbeiter der Wasserstadt Limmer GmbH & Co. KG, Sicherheitskräfte, Presseleute und Vertreter verschiedener Limmerscher Arbeitskreise wurden auf dem Dach des Gebäudes Nr.24 deponiert, um von dort die Sprengung live mit zu erleben.

Kurz nach 9:00 Uhr ertönt das erste Signal des Sprengmeisters. Wieder Stille. Niemand spricht mehr. Kurz darauf ein zweites Signal. Vom Kesselhaus dröhnt endlos lang und immer wieder ein tiefes BRRRRUMS, Explosionen, Träger brechen, Steinstaub presst aus den Stockwerken, Mauern sacken nach unten. Das Dach von Nr. 24 vibriert, Knie werden weich. Die Zuschauer sind beeindruckt. Gelblicher Staub rieselt herab wie feiner Schnee.
Eine Etage tiefer gibt es Häppchen und Getränke.

Nur der Schornstein vom ehemaligen Kesselhaus steht noch. Das sollte eigentlich nicht so sein, doch irgendwo hat's nicht gezündet, so was  kann passieren, eine Sprengung hat immer etwas unkalkulierbares.

Text/Fotos: evi schaefer

letzte Änderung: 12.06.2004


Hier stimmt was nicht:
Der Schornstein sollte eigentlich auch kippen !
Ursache: schlechter Sprengstoff hatte trotz erfolgter Zündung versagt.