| Aufbruch in die Dunkelheit. Nach der Eröffnungsrede konnten die nasskalten, zugigen, kargen, ausrangierten, Büroräume betreten werden. Nun also Lichtobjekte. Nicht grell sondern zaghaft, sparsam der Finsternis etwas von ihrer Beklemmung nehmend, nicht selten mit Witz, oft in
Bewegung, manchmal etwas rätselhaft, immer aber ein Lichthort, ein Funken von Hoffnung in trister Umgebung. Kaum ein Ort, zu dem sie besser passten: "Darkness" hieß die Ausstellung. Etwa 20 Räume aufgereiht links und rechts eines langen, fast lichtlosen Korridors, jeder mit genau einem dieser matt leuchtenden Trotzwerke versehen: Projektionen, fluoreszierende Abbilder der Reifenfabrik, Lichtschlangen, Lichtmobile, ein lebendes Spielerquartett bei einem Glücksspiel... |
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