Bericht 14-04

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So., 21.03.2004, Bürgerinitiative Linden-Nord (NIL) :
Nachbarschaftskonflikte in Linden-Nord

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Eine Veranstaltung von diesem Umfang wird es nicht mehr geben.
Die NIL, die sich für ihren Stadtteil einsetzt, und Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke hatten zum zweiten Treffen mit ansässigen Wohnungsbaugesellschaften/Genossenschaften und Vertretern der Kirchen, des Präventions- und des Bezirksrates, der Stadt Hannover und Anwohnern in die Cafeteria des Seniorenzentrums Ottenstraße eingeladen.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Dieter Schaefer (NIL) von ersten Erfolgen:
·Die Erfahrung, dass die Anwesenheit von nur einem „Kümmerer", ausreicht,  um eine ganze Straße sauber zu halten.
·Es ist gelungen, gemeinsam mit Frau Moritz/Lindener Selbsthilfe, Streitigkeiten zwischen problematischen Mietparteien zu schlichten
·Die permanente Vermüllung einer Baumscheibe/Bürgersteiges wurde von Frau Bliwert/GBH gezielt unterbunden
·Baumpatenschaften wurden an Anwohner vermittelt. Die gepflegten Flächen werden respektiert.

Dann kam die Sprache ziemlich schnell auf einige Knackpunkte Lindens, es ging um nachbarschaftliche Konflikte im Elisenkarre, nächtliche Lärmbelästigung in der Wilhelm-Blum-Straße durch Besucher des Faustgeländes, belastete Nachbarschaften in den „Toblerone –Häusern" und ganz allgemein um den kritischen Mietermix, der oft genug für Zündstoff sorgt.

Die Bürgerinitiative wies mit Nachdruck auf dortige Missstände hin und kreidete auch die Belegungspolitik der Ämter an.
Hoher Ausländeranteil, Schmutz, Lärm und Kriminalität – vielen Teilnehmern der Veranstaltung wurde nun die Darstellung Lindens schlichtweg zu negativ.  Weder die Bezirksbürgermeisterin noch die Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften sahen die Situation in den genannten Wohneinheiten und im Stadtteil so kritisch wie die Mitstreiter von NIL.
In diesem Bereich, so ein Mitarbeiter der PI West, gäbe es keinen höheren Anteil an Straftaten. Die Eindrücke einiger Anwohner seien subjektiver Natur.
Viele brisante Themen in einem großen Kreis, schnell wurde klar, dass es so nicht funktioniert.
In Zukunft wird es nötig sein, einzelne Brennpunkte zu benennen und daraufhin gezielt Sachverständige und Betroffene einzuladen:

Ein kleines Thema mit einer ausgesuchten Gruppe bearbeiten -  NIL ändert sein Konzept.

Das nächste, gemeinsame Treffen findet mit dem Amt für Wohnungswesen und Sachbearbeitern der NILEG zum Thema Elisenkarre statt.

Text/Fotos: evi schaefer
letzte Änderung 21.03.2004

siehe auch:
Störenfriede in Belegrechtswohnungen ->
mehr
v. 19.06.2003
 

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