Bericht 51-03

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Sa., 16.08.2003, bewegende Urlaubserinnerung:
Im Auftrag des Zaren: Küstenfregatte Courier

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Im Auftrag des Zaren: Courier

Bei der diesjährigen Baltic Sail auf der Ostsee fand eine Windjammerparade von Karlskrona (Schweden) nach Rostok statt.

Das herausragendste und die Herzen bewegende Schiff war die Courier, ein originalgetreuer Nachbau eines Zarenschiffes von 1703. Sogar die Kanonen wurden nicht vergessen.
Es dient heute als Ausbildungsschiff und wird häufig zu Repräsentationszwecken eingesetzt. Die Fotos entstanden in Karlskrona in Südschweden.

Daten:
Art: Küstenfregatte
Nation: Rußland
Eigner: Avantgarde-Werft, Petrozawodsk (Onegasee)
Heimathafen: St. Petersburg
Baujahr: 1992 auf der Avantgarde-Werft in Petrozawodsk nach Originalplänen zaristischer Kriegsschiffe aus dem Jahre 1703
Länge über alles: 26,50 m
Breite: 5,20 m
Tiefgang: 1,80 m
Segelfläche: 220 m²
Antrieb: 100-PS-Diesel
Besatzung: 4 Mann, 12 Gäste

Der Nachbau einer zaristischen Küstenfregatte aus dem Jahre 1703 gehört zweifellos zu den "Exoten" in der Sail-Flotte und ist zugleich ein Schiffbauzeugnis des 17. Jahrhunderts. Am fernen Onegasee in Rußland entstand die Fregatte mit Bordgeschützen und allem Zubehör von Prunk und Zierat, wie er vor fast 300 Jahren an Bord der Kriegsflotten üblich war.
Die Schiffbauer in Rußland haben ein robustes und handwerklich vorzügliches Segelschiff hergestellt aus Eiche und Kiefer mit einem zweischichtigen Rumpf. Bei ersten stürmischen Reisen überraschte die Küstenfregatte durch Geschwindigkeit und gutes Seeverhalten.

Klaus Öllerer
letzte Änderung: 16.08.2003


Die Courier des Zaren - auf geht's nach Rostok.
Die Azubis lassen gerade die Segel fallen.

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Das Schiffsdeck


Sogar die Kanonenluken incl. Kanonen wurden originalgetreu nachgebaut.


Zwei Azubis, vielleicht 16 bis 20 Jahre alt, müssen diesen gefährlichen Job machen. Als wäre es im 18. Jhdt.