Pastor Frank Ewert hat das miteinander reden auf seine Fahnen geschrieben. Er ist nun seit einem Jahr hier und hat die
Zeit reichlich genutzt, um möglichst viele Personen der Gemeinde und des Stadtteils kennenzulernen. Alle Teilnehmer des Empfangs erhielten Namenschilder, damit jeder gleich wußte, mit wem er es beim Gegenüber zu tun hat. "Wir müssen uns wieder mehr Zeit für Gespräche nehmen und gemeinsam gute Lösungen finden", war die zentrale
Botschaft seiner Neujahrsansprache. "Wirtschaftliche Probleme und gesellschaftliche Probleme, siehe Erfurt, schaffen etwas, was Ministerpräsident Gabriel "Wir haben ein ungutes Gefühl" nennt. Davon sind die Kirchen auch betroffen. "Sie sind nicht nur vom Geld abhängig, sondern auch von Einstellungen : Welche Gesellschaft wollen wir und welche Werte ? Gewalt ist keine Lösung, sondern der friedvolle Umgang und
Niemand muß allein bleiben. Zeiten der Not schaffen auch Gemeinschaft. " fuhr Pastor Ewert fort. Für das Jahr 2003 wurden u.a. folgende Änderungen in der Gemeinde angekündigt : - Im Bethlehemkellertreff (BKT) kann die Mädchenarbeit noch bis zum Sommer weitergeführt werden. Dazu haben Spenden und kirchliche Eigenmittel beigetragen.
- Der Hort wird weitergeführt. Wegen der Ganztagsschule, die in der Albert Schweizer Schule eingeführt wird, besteht der Wunsch, die qualifizierten Mitarbeiter gemeinsam zu nutzen, denn die Kinder haben ein Recht auf gute Förderung.
- Ein Internetauftritt der Bethlehemgemeinde wird erstellt.
- Jürgen Begemann ist der neue Musiker.
- Der Kirchenraum erhält eine neue Heizung.
Im Anschluß an die Neujahrsrede wurden Führungen durch die Einrichtungen der Gemeinde angeboten. Klaus Öllerer letzte Aktualisierung:
24.02.2003 Fotos: Jörg Ratzmann, Bodo Wartze |