Bericht 45-03

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Mi., 16.07.2003, Conti - Gelände
„Wasserstadt":
Neues Stadtquartier in Limmer nimmt nach Wettbewerb Gestalt an

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Pressemeldung der Stadt:


Die "Wasserstadt Limmer GmbH & Co. KG", ein Konsortium aus NILEG Norddeutsche Immobiliengesellschaft mbH, GP Günter Papenburg AG und Umweltschutz NORD GmbH & Co entwickelt das Continental-Werk in Limmer zu einem neuen Wohn- und Arbeitsstandort im Westen Hannovers. Das rund 23 Hektar große Areal liegt seit der endgültigen Produktionsaufgabe der Continental AG im Jahr 1999 brach.


Das Konsortium hat das Grundstück im vergangenen Jahr erworben. Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb - ausgelobt in Abstimmung mit der Stadt - bringt Aufschluss über die zukünftige Gestalt des neuen Quartiers. Zehn Architekturteams aus Städtebauern und Landschaftsplanern waren aufgefordert, ein Konzept für die Neugestaltung des Conti-Geländes sowie der angrenzenden Kleingartenflächen zu erarbeiten. Die Jury unter der Leitung von Prof. Walter Ackers zeichnete die Arbeit der Architekten Bahlo-Köhnke-Stosberg & Partner, Thomas Obermann (Hannover) mit Irene Lohaus/Peter Carl, Landschaftsarchitekten (ebenfalls Hannover), mit dem ersten Preis aus.


Der Entwurf ist gekennzeichnet durch eine Dreiteilung der gesamten Fläche mit Angeboten für Wohnen und Gewerbe und Dienstleistungen. Die Aufnahme der historischen Bezüge im zentralen Bereich des ehemaligen Werksgeländes schafft eine Identität, die die alte Nutzung mit modernen Wohn- und Arbeitsformen kombinieren wird. Die beiden Wohnquartiere im Osten und Westen zeigen ähnliche Erschließungsstrukturen bei vielseitigen Angeboten an Wohnformen, zum Beispiel Reihen- oder Atriumhäuser. Besonderes Element des Wettbewerbsbeitrags ist die Anbindung des neuen Stadtquartiers an das alte Dorf Limmer durch einen Uferpark im Norden, mit dem die besondere Qualität der direkten Umgebung, die Anbindung an die Leineauen und die Nachbarschaft zu Herrenhausen in das neue Quartier hineingezogen wird. "Dieser Entwurf schafft als Basis interessante Lösungsansätze für die Entwicklung der Continental-Fläche zu einem besonders lebenswerten Stadtquartier Hannovers", sagt NILEG-Geschäftsführer Bernd Hermann als Vertreter der Gesellschafter des Konsortiums.


Den zweiten Preis vergab die Jury an die Gruppe PPL Planungsgruppe Prof. Laage (Hamburg), MOSAIK Architekten BDA (Hannover) mit Grün Plan Freiraumarchitekten (Hannover). Dritter Preisträger wurde das Büro BAS Büro für Architektur und Stadtplanung (Hannover und Kassel). Anerkennungen erhielten die Arbeiten des Büros Wissing Stedebouw aus den Niederlanden sowie der Architekt Manfred Dick aus Aachen.


"Mit der Entwicklung des Areals werden Wohn- und Lebensqualität in Hannover gestärkt", so Stadtbaurätin Uta Boockhoff-Gries, "und den Bürgern weitere attraktive Angebote in Hannover eröffnet. Die Wettbewerbsarbeiten sind bis zum 22. August 2003, montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr, in der Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 ausgestellt.


Ansprechpartner: Dieter Sagolla, Tel: (0511) 168-42414, Fax: (0511) 168-45351

Fotos/Text unten: evi.schaefer

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Die Wasserstadt - Limmer als Modell.
Zu Besichtigen bis zum 22. August in der Bauverwaltung, 1.Etage.


Das Wasser um die Wasserstadt
1 Der Leine - Abstiegskanal und die Spitze der Wasserstadt bleiben weiterhin unverbaut.


2 Auch der Kanu - Club Limmer mit seinen vielen Freizeitangeboten bleibt erhalten.


3 Weiterhin ein Naherholungsgebiet: Aus den ehemaligen Gartenkolonien zwischen Conti Gelände und Uferweg wird eine Grünfläche.


4 Dicke Pötte auf dem Stichkanal Linden, der zum Lindener Hafen führt. Die hohen Gbäude rechts bleiben als Schallschutz gegen die Güterbahnstrecke erhalten.