Bericht 41-03

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Do., 19.06.2003, Runder Tisch:
Störenfriede in Belegrechtswohnungen
Probleme mit Belegrechtswohnungen in Linden-Nord
- Eine Veranstaltung der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) und des Präventionsrates -

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Nachbarn drangsalieren Nachbarn.
Lärm, Dreck, Müll, Bedrohungen - lassen manche Hausgemeinschaften in Linden-Nord zu Kampf- und Frustgemeinschaften werden. Manchmal erscheint es als ein Wunder, daß die eine oder andere drangsalierte Familie noch funktioniert.
Häufig haben die Störer eines gemeinsam: sie leben in einer Belegrechtswohnung. Diese Wohnungen werden von der Landeshauptstadt Hannover, Amt für Wohnen, an sozial schwache Menschen vergeben. Für viele Hilfsbedürftige sind diese Wohnungen auch eine sinnvolle Maßnahme und sie integrieren sich in die Hausgemeinschaften.

Einige dieser Mieter allerdings stellen sich als Störenfriede heraus und sind auch bei Ziehung aller juristischen Register nicht mehr aus den Wohnungen zu kriegen. Ein oft jahrelanger destruktiver Kleinkrieg für alle Beteiligten ist die Folge. Anstelle der Störenfriede ziehen nun die gutwilligen Nachbarn aus. Der Ruf des Hauses und der Straße werden zunehmend ruiniert.

Bei der Bürgerbefragung im Vergangenen Herbst war die Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord auf derartige Fälle gestoßen. In Gesprächen mit den Vermietern stellte sich heraus, daß auch diese solche Mieter nicht mehr loswerden können.

Genug Stoff für einen Runden Tisch zu dem die NIL und der Präventionsrat Linden/Limmer Vertreter der Wohnungsgesellschaften und der Landeshauptstadt Hannover, Bereich Wohnen, eingeladen hatten.

Es sollten konkrete Missstände in einzelnen Häusern erörtert werden, ebenso wie die Vergabepraxis von Belegrechtswohnungen.

Fast alle Eingeladenen waren erschienen. Es wurde sehr offen und engagiert diskutiert.

In Linden-Nord sind ca. 16% aller Wohnungen Belegrechtswohnungen (ca 1.600 von ca. 10.000).

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wird fortgesetzt

Klaus Öllerer

letzte Änderungen: 24.03.2004, 24.06.2003


LHH, Bereich für Wohnen, GBH, Selbsthilfe Linden, Kirchröder Wohngsbau (KVW), Bezirksbürgermeisterin Knoke, NIL, Präventionsrat, Socialcenter, Bürger und Bezirksräte

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