Eine Lanze für die Limmerstraße ... Wir sind in Deutschland. Da könnte ja jeder kommen und einfach so Geschäfte machen. Stefan Nasarof, Chef vom Frosch, hatte vor, bei schönem Wetter seine Gäste auch auf dem privaten Rasen vor der Kneipe stehend ihr Bier trinken zu lassen und ohne Musik. Das Einverständnis des Vermieters hatte er. "Das lassen Sie aber lieber", kam mit ungläubigem Blick die prompte Antwort der zuständigen Mitarbeiterin im Ordnungsamt. Ohne Gutachter läuft nichts und innerhalb von zwei Wochen ist sowieso nichts zu machen und wenn, dann nur als einmaliges Ereignis. Stefan erzählt diese Episode in seiner lebhaften Art. Er ist ein aktiver Mensch und trägt uns seine weiteren Pläne vor:
Werbeoffensive, Gästebefragung, Dorfkneipenatmosphäre, Tanz-, Lanparty, etc. Er sieht sich in einer Verbindung zur Limmerstraße an deren Anfang (oder ist es das Ende ?) der Frosch liegt. Damit wären wir bei der Limmerstraße und ihrem Potenzial. Schon jetzt gibt es kulturelle Stützpunkte, die Besucher anziehen: Frosch, Ferry
(Freizeitheim), Apollo-Kino, Klimbim (in ersten Ansätzen), TAK am Küchengarten. Die Gastronomie ist sehr vielfältig nach Nationalität und Preis: von Small-Food (klingt das nicht besser als Fast-Food ?) bis zum Restaurant. Das Fishers ist in ganz Hannover bekannt für seine Spitzenküche. Und damit haben wir schon das, was eine
erfolgreiche Limmerstraße wesentlich ausmachen könnte: Kultur und Schlemmen: die Kultur- und Schlemmerstraße ! Wenn dann noch dafür gesorgt ist, daß immer etwas auf der Limmerstraße los ist, vor allem an Samstagen, dann gibt es wieder die Attraktion in Linden-Nord, die weit über Linden hinauswirkt. Dann entsteht
vielleicht auch der oft gewünschte Geschäftsmix wieder. Warum packen wir es nicht an ? Beitrag Kommentieren Nach dem ersten Beitrag wird ein Diskussionforum eingerichtet.
Klaus Öllerer letztere Änderung: 18.01.2003 |