Bericht 15-03

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Do., 27.02.03
Änderungsverfahren des Flächen-Nutzungsplan
Lindener Hafen
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Zu diesem Thema veranstaltete das Stadtplanungsamt Hannover, unter Leitung von Herrn Heesch (Leiter Fachbereich Planen), eine Informationsveranstaltung im großen Saal des Freizeitheim Linden.
Eingeladen waren die Gewerbetreibenden des Lindener Hafens.


Der Lindener Hafen ist das größte Gewerbegebiet Hannovers.
Die Umwandlung von Industriegelände in eine gewerbliche Baufläche, verunsichert nicht nur die geladenen Gewerbetreibenden.
Das bewies das Erscheinen zahlreicher Bürger, die als Anrainer weitere Benachteilungen fürchten, denn für beide Interessentengruppen ist die Entwicklung des Verkehrsaufkommens und  damit u.a. ein Anstieg der Imissionswerte  von großer Bedeutung.

Die flächenbezogenen Schalleistungspegel gäben offizielle Grenzwerte wieder, aber für die Anwohner sei die Sitation jetzt schon unerträglich. Sinkende Mieten und dadurch Zuzug von sozialen Randgruppen sei zu befürchten, gab ein aufgebrachter Bürger zu bedenken.
Auf der anderen Seite fürchten Gerbetreibende eine Verschlechterung der Betriebssituation durch emissionsbegründete  Auflagen. Wo "gewerkelt" würde, sei es nun mal laut, schmutzig und staubig. Man solle bedenken, dass es hier um Arbeitsplätze gehe!

Damit der Lindener Hafen als Standort für Industrie und Gewerbe attraktiv bleibt, sollte eine Kommunikation zwischen Gewerbetreibenden, Anrainern und Stadtplanungsamt stattfinden.



evi.schaefer

 Luftaufnahme Lindener Hafen und untenstehende Texte:
 Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung: IHK Hannover, "Städtische Häfen Hannover"
 

 Lindener Hafen

1917 Aufnahme der operativen Tätigkeit

Stichkanal Hannover – Linden
Kanal-km 10,2 – 11,2

Vom Abzweig des Mittellandkanals bei Lohnde aus ber den 11 km langen Stichkanal und die Schleuse Linden gelangt man in den Lindener Hafen. Heute sind auf einer Fläche von ca. 1,4 Mio. qm etwa 50 Betriebe mit rund 3.000 Beschäftigten angesiedelt. Es dominieren Unternehmen der chemischen Industrie, des Minerallhandels, Speditionen, der Fahrzeugindustrie, Bauwirtschaft, Recyclingwirtschaft sowie des Stahlhandels. Der Lindener Hafen im Stadtteil Hannover-Linden hat sich zu einem bedeutenden Speditions- und Logistikzentrum der Landeshauptstadt Hannover entwickelt. Ein zusätzlich bedeutender Bestandteil des Lindener Hafens ist seit 1991 die Umschlagsanlage für den kombinierten Ladungsverkehr Straße/Schiene.

Hafen in Zahlen
·Hafenareal 79 ha inkl. Flächen der angesiedelten Partner
·Ansiedlungsflächen > 1,3 Mio. qm
·Ausgebaute Uferlänge für Umschlagzwecke: 1.900 m
·Uferladestraße 700 m (zuglange Parallelumschlaggleise mit Kranbedienung)
·Schwergutumschlagplatz
·2 Mineralölumschlagplätze Tanklager ca. 70.000 cbm
·3 Getreidesilos mit Verladeanlagen ca. 30.000 cbm
·Freilagerflächen ca. 20.000 qm (mit trimodalen Umschlagsmöglichkeiten)
·5 Krane bis 45 t (davon 4 x containerfähig)
·1 Kranbrücke 20 t

aus:
http://www.hannover.de/deutsch/hafen/vierhaefen/linden.htm
 

HANNOVER: NUTZUNGSBESCHRÄNKUNGEN FÜR INDUSTRIEGEBIETE AM LINDENER HAFEN
 

Seit weit mehr als zehn Jahren plant die Landeshauptstadt, Nutzungsbeschränkungen zulasten der ansässigen Betriebe in einem der größten Industriegebiete der Landeshauptstadt am Standort Lindener Hafen. Die Verunsicherung der Unternehmen wächst. Einzelne Betriebe schließen Abwanderung ins Umland Hannovers nicht mehr aus. Die Stadt will dazu die betroffenen Betriebe in öffentlicher Sitzung anhören. Insbesondere Konflikte durch den Lärm des Lkw-Verkehrs mit Ziel und Quelle in den Gewerbe- und Industriegebieten rund um den Lindener Hafen, aber auch Produktionslärm, will die Stadt Hannover mit einschränkenden Vorschriften in neuen oder zu ändernden Bebauungsplänen entschärfen. Geschützt werden soll damit bestehende, im Laufe der Jahre an das Industriegebiet herangewachsene Wohnbebauung. Dadurch sehen sich zahlreiche Betriebe existenziell gefährdet. Diese Sorgen will sich der Ausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 6. November ab 16.00 Uhr im „Hodlersaal" des hannoverschen Rathauses anhören. Durch die Pläne der Landeshauptstadt sieht sich auch der als Eigenbetrieb der Stadt geführte „Lindener Hafen" gefährdet. Dessen Kunden sind in vielen Fällen zugleich Hafen-Anrainer. Wandern diese Betriebe ab, sind Umsatzverluste die Folge. Kernstück des Hafen-Betriebes ist eine moderne KLV-Anlage, die unter anderem auch auf Tag- und Nachtbetrieb angewiesen ist, um Spediteuren und Verladern attraktive Dienstleistungen zu bieten und damit einen wettbewerbsfähigen Betrieb der KLV-Anlage zu sichern. IHK Hannover, Industrie und Verkehr, Dipl.-Ing. Gerhard Hoppe, Tel. (0511) 3107-276, Fax (0511) 31 07-410, E-Mail: hoppe@hannover.ihk.de