Mi., den 23.01.2002, ca. 18:00 Jagdszenen am FAUST-Gelände - Ein Augen- und Ohrenzeugenbericht - Da stand er nun: ein großer Schwarzafrikaner, umringt von zwei Polizisten und einer Polizistin am Geländer der Dornröschenbrücke. Die Polizei
durchsuchte den Verdächtigen und seine mitgeführte Tasche. Vorausgegangen war eine Verfolgungsjagd über 400 m, die am FAUST-Gelände begann. Dabei sollten eigentlich nur seine Personalien überprüft werden, weil er sich am bekannten Dealertreffpunkt aufhielt und die schwarze Hautfarbe der typischen Dealer dieses Ortes hat. Doch er wollte nicht und lief einfach weg. Es hat ihm nichts genützt. "Halt stehenbleiben, ich bin schneller!" rief der verfolgende Polizist, worauf der mutmaßliche Dealer aufgab und sich stellte. Die Papiere scheinen in Ordnung zu sein. Es ergibt sich ein unbefristeter Aufenthaltsstatus. "Leg ihm mal 'ne Acht an" erschallt es aus dem Dunkel. Die
Handschellen klicken. Denn inzwischen hat einer der Kollegen beim Absuchen der Laufstrecke ein Päckchen mit "Gras" (Hasch) gefunden. Nach den Erfahrungen der Polizei mit früheren Durchsuchungen hätte es auch Heroin oder Kokain sein können. Der Verdächtige wird abgeführt und erhält dabei eine wirklich sehr freundlich vorgetragene rechtliche Belehrung. Diese Polizisten verdienen große Anerkennung für diesen Erfolg. |