Bericht 53

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So., 17.03.2002, Ankündigung eines neuen Buches:

"Mutmaßliches über Linden"
von Karl-H. Löffler

Derzeit steht Karl-H. Löffler im Gespräch mit Verlagen, um sein neuestes Buch "Mutmaßliches über Linden - Episoden aus einem Stadtteil" auf den Markt zu bringen.

Skurriles und Tatsächliches, Phantasiertes und Erlebtes malen auf ca. 250 Seiten das Bild eines Stadtteiles einmal aus einer ganz anderen Perspektive, als man es sonst von der Lindener Literatur her gewohnt ist.

Klappentext:
"
Rückseite

"Mutmaßliches über Linden"

- unverwechselbar Linden,
gleichdem am Schnittpunkt der Bundesstraße 6 und 441, der Eisenbahnlinien und des Zweigkanal liegenden Linden: Linden / Tennessee; Linden / Ohio; Linden / North Carolina; Linden / lowa; Linden / New Jerrsy; Linden / Alabama Marengo County;

Linden 52°23" Nord / 09°42" Ost ...Hannover liegt fraglos woanders Mutmaßliches über Linden
- Episoden aus einem Stadtteil -Wenn jemand von Zeit zu Zeit phantasiebeladen und mit gespitzter Feder von Limmer her über den Zaun respektive von der linken Seite der Fösse aus nach Linden hineinschaut und dementsprechend ohne jede Maßgeblichkeit dennoch Einsichten gewinnt in diese Alltäglichkeiten, so ist es ganz offensichtlich und liegt in der Sache der Natur, daß ihm dabei manches Detail augenfällig wird, was dem "schon-immer-dort-Wohnenden" noch nie besonders aufgefallen ist...
Und so entstehen fast lebensnahe Geschichten mit tragischen Verkettungen, die in ihren Auflösungen keinerlei Komik vermissen lassen."

 

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Die Inhalte angeführter Links und Quellen werden von diesen selbst verantwortet.

Karl- H. LÖFFLER

wohnhaft in Linden, geboren 1948 in Friedrichsdorf/ Westf., ebenda aufgewachsen, Besuch der Volksschule, folgend eine Handwerkslehre im Elektrofach sowie Praktikum in der HF-Technik. Zweiter Bildungsweg, Berufsaufbauschule, dann vier Jahre Bundesgrenzschutz (GSE-Paßkontrolldienst). Im Anschluß daran Fachhochschulstudium Sozialwissenschaft und Studium der Germanistik/ Literaturwissenschaft an den Universitäten Bielefeld und Hannover.

Gleichzeitig tätig als Elektroinstallateur in Industrie und Handwerk, Fernfahrer im Werksfernverkehr, Tontechniker-Assistent an den Bühnen der Stadt Bielefeld, Vertrag dort als Tontechniker im Schauspiel, Sozialpraktikum Erwachsenenbildung bei der ev. Kirche Westfalen-Lippe. 1978 Engagement als Tonmeister an der Nieders. Staatsoper Hannover, seit 1993 Leitender Tonmeister der Nieders. Staatstheater Hannover Bereich Musiktheater/Oper.

Verfasser und Autor zahlreicher Prosa- und Lyriktexte: "Horrido oder..." (1993) "Dörfliche Weihnacht" (1993) "Alkorien oder ..." (1996) "... denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge" (1996) "Riepeltied oder ..." (1997) "...denn es soll wieder Weihnachten werden oder..." (1998) "Silvesternacht oder Das Spiegelbild eines unwirklichen Traums" (1999) "Sinnbilder - Wortreich gedanken an sich" (Selbstverlag 1997, vergriffen) Lyriktext u. CD-Produktion (1998/1999)

Leseprobe aus "Ein wenig Wohllaut und Parabelgesang" -
Lyriktexte von K.H.-Löffler :

Stadt - Teil - Traum,

währenddessen der Fluß rückwärts floß.
Oftmals lagen leise Geigenklänge über dem Pflaster,
eingebettet zwischen Brücken und Häuserfronten,
die so dem Verlauf der Straße folgten
und den Horizont mit der Silhouette verbanden.
An der schreiend stummen Litfaßsäule
mit dem gekapselten Transformator,
der eintönig Stunde um Stunde
sein Nocturne summte,
fielen die zornigen, doch poetischen Worte
ungehört auf die nackte Erde ...
Im Innenhof der toten Brauerei,
wo das Dach in Form einer Muschel
scheinbar schwerelos im Dunst des Morgen hing,
stachen die Betonfassaden im Fensterraster
in die Luftlosigkeit -
ihre Höhe spiegelte sich im Flußwasser.
Der Wind trieb einen bunten Gummiball,
eben aus der Hand eines Kindes gefallen,
über die Straße.
Kranichvögel tanzten zu der Zeit
am Rande des Parks,
gegenüber der verfallenen Villa.
In den Fenstern der nahegelegenen Galerie
reflektierten sich die Sinnbilder,
und hinter den trauten Butzenscheiben
sprachen sie über den Poeten.
Lyrik als Momentaufnahme auf dem Papier;
währenddessen der Fluß rückwärts floß.