Bericht 79

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Fr., 07.06.2002, Lindenspiegel Juni 2002:
Alles neu macht der Mai:
Das GiG am Lindener Markt wird wieder ein Party- und Szenetreff.
 

von Wolfgang Wegener, Ausgabe Juni 2002

Nachdem das GiG im Lindener Rathaus nun einige Zeit geschlossen war, und erste Lindener bereits befürchteten, es würde sich nichts neues entwickeln, eröffnete es im Mai offiziell mit neuem Konzept und neuem Betreibern.

Ein Verlust für Lindens Kneipen- und Musikszene stand aus, als Altbetreiber Ronald Bonin das GiG schloss. Als Veranstaltungszentrum und Szeneclub verlor das GiG in den letzten Jahren zunehmend an Attraktivität. Immer mehr Gäste blieben aus, teilweise wurden die Veranstaltungen nur mäßig bekannt gegeben. Vielleicht endgültig aus wäre es mit dem GiG gewesen, wenn nicht der Hannoversche Clubbetreiber Kai Karg mit einem neuen Konzept die verstaubte Inneneinrichtung und das Veranstaltungsprogramm überarbeitet hätte. Die Dreiteilung in Café im Erdgeschoss, Lounge in der oberen Etage und dem Konzertsaal soll bestehen bleiben, so Karg. Das Café wirkt nach der Renovierung und nicht zuletzt durch die jetzt helle Decke tagsüber lichter, und in der Lounge ist auch der Teppich aus Omas Wohnzimmer rausgeflogen. Die ehemals kleine Tanzfläche ist jetzt nicht mehr begrenzt auf die kleine hinterste Ecke, tanzen ist jetzt in der ganzen Lounge möglich.

Das Veranstaltungsangebot wird sich auch weiterhin in drei Bereiche aufteilen, unten im Café finden Jazzkonzerte statt, Lesungen und Kleinkunst werden noch hinzu kommen. Im Saal ist eine qualitativ hochwertige Konzertreihe von soulig bis new jazzig geplant. Überhaupt soll sich durch das gesamte Veranstaltungsprogramm des GiG als Haupttrend der Jazz ziehen. Liegen die Wurzeln des Electronic doch auch oft im Jazz. Als Highlight für die Hannoversche Clubszene hat der neue Betreiber Kai Karg bekannte Größen wie Ralf Zietmann für das Booking und Dave Sheikh als DJ und als Booker für die Jazzgeschichten engagiert. Auch Kai Karg selbst ist nicht neu in der Hannoverschen Club-Szene, betreibt er seit fünf Jahren den angesagten Club „Liquid" am Raschplatz, wo vorwiegend Electronic aufgelegt wird.

Das neue GiG-Konzept ist ein Ganztagskonzept, mit Frühstück zu zivilen Linden-Preisen ab 10 Uhr und einem Mittagstisch mit leichter frischer gehobener Bistroküche. Mit Linden ist Karg schon lange im Kontakt. Er betont, dass er einmal 5 Jahre in Linden wohnte, doch wer hat das nicht... Er will den alten Lindener Bezug des GiG weiter ausbauen. So plant er z.B. einen Marktfrühschoppen am Samstag und die altbewährte Funk-Jam am Dienstag bleibt auch bestehen. Das genaue Programm jedoch wird erst in den nächsten Wochen entwickelt. Absehbar ist schon jetzt, dass das GiG wieder eine nächtliche Anlaufstelle für Lindener und Auslindener wird, denn hier läuft noch Soul, Funk und Jazz, wenn anderswo bereits die Barhocker hochgestellt werden. Und wer jetzt noch mehr wissen will, kann zumindest schon mal das aktuelle Veranstaltungsprogramm im Internet unter www.gigneuewelt.de einsehen. /ww

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