nach oben
Auswertung der Bewohnerbefragung in der Otten- Koch- und Stärkestraße In der ersten Hälfte des Jahres wurde der Präventionsrat Linden-Limmer von der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord über die aus ihrer Sicht problematischen Verhältnisse in dem Gebiet Koch-, Stärke,- Otten- und Albertstrasse informiert. Um sich ein genaueres Bild machen zu können, wurde entschieden, dass Präventionsrat und
Nachbarschaftsinitiative gemeinsam eine Anwohnerbefragung durchführen. Termin dieser Befragung war die Woche vom 16. bis 20. September 2002. Am 13. und 14.09. erfolgte die Ankündigung per Aushang in den entsprechenden Häusern. Insgesamt befragten 7 Teams ungefähr 400 Wohneinheiten. Befragt wurden in der Kochstraße die Häuser: Nr. 4 bis 18; in der Stärkestraße die Häuser:5 bis 23; in der Ottenstraße die Häuser 1-9, und 14,16,18; und in der Alberstraße die Häuser 22 und 17. Bei
den Mieterinnen, die nicht erreichbar waren, wurde der Fragebogen in den Briefkasten geworfen. Insgesamt wurden 136 Mietparteien direkt befragt, 15 Mietparteien füllten den Fragebogen aus und gaben ihn im Jugendtreff Linden-Nord ab. Ergebnisse: Alter: Unter 30 (43) 30-40 J. (34) 40-50 J. (34)
50-60 J. (14) über 60 J. (21) Geschlecht: Männlich (79) Weiblich (70) Kinder: kein Kind (82) 1Kind (23) 2Kinder( 27) 3Kinder (8) 4Kinder (2) 5Kinder (0) mehr als 6 Kinder (1)
Staatsangehörigkeit: deutsch (98) türkisch (28) italienisch, spanisch, marrokanisch, griechisch, irisch, schwedisch, ägyptisch, französisch, argentinisch, kosovo-albanisch, kroatisch, englisch, vietnamesisch, iranisch. Wie lange wohnen Sie in der Otten-, Koch-, Stärke- und Albertstraße ? über 20J. (36) 10-20J. (34) 5-10J. (14) 2-5J. (33) unter 2J. (35) Leben Sie gerne in Ihrer Straße? -Ja (118) Nein (25) Jein (12) Wie ist Ihre Wohnzufriedenheit? Hoch(39) Mittel(77) Schlecht(22) Wie hat sich Ihrer Meinung nach die Lebensqualität in Ihrer Straße entwickelt?
Besser geworden(26) Gleich geblieben(74) Schlechter geworden(47) Werden Sie durch Lärm belästigt ? -ja (85)-nein (67) wenn ja, durch welchen ? 1.Straßenverkehr / Autos (Alarmanlage/hupen/zu schnell/Musik) (39) 2.Alkoholiker/Penner (28) 3.Kinder und Jugendliche (25)
4.Hauslärm/Treppenhaus/Musik durch Hausbewohner (14) 5.Trinkertreff (10) 6.Kinderspielplatz, Prügeleien, Stadtwerke/Straßenreinigung, Hellhörigkeit der Wohnung, Fährmannsfest, Kneipengäste, Rock und Technomusik von Jugendlichen, Menschen, Fußballspiel, Nachtlärm, Radio, Gespräche auf der Parkbank, Jugendtreff Worüber ärgern Sie sich ? 1.Müll (62) 2.Alkoholiker (Treff, Dirne, Urin, Lärm) (31)
3.zu viele Autos/ zu schnell / Rücksichtslosigkeit (25) 4.Hundekot (16) 5.Parkplatzsituation (zu wenig Parkplätze) (15) 6.Jugendliche (9) Wohnungsqualität, Hausverwaltung, zu viele Ausländer, Drogendealerei, Spucken/kotzen, Vandalismus, Taubenkot, zu viele Kioske, schlechte Image, Straßenlärm, soziale Schieflage, schlechte Stimmung, Kinderlärm Situation Limmer-Straße (Fußgängerzone), verdreckte Spielplätze,
Kinder spielen nicht auf den Spielplätze, Jugendliche/Spielplatz, Dreck und Scherben auf d. Spielplatz, bemalte Häuser, Nachbarn, Umbaumaßnahmen, Hauslärm, Handy-Shops (zu viele), Punker/Hunde, Angst, Obdachlosigkeit, ausländische Jugendgruppen, keine Angebote für Jugendliche, Bettelei vor Geschäften, fehlende Fahrradständer, Rechtsradikalismus, Straßenbeleuchtung, Ratten, zu wenig Auslaufzonen für Hunde, zu dichte Bebauung. Wodurch/ Wie können, Ihrer Meinung nach, die Punkte die Sie ärgern geändert werden ? 1.Mehr Sauberkeit und konsequente Müllentsorgung(22) 2.Verkehrsberuhigung / Parkplatzsituation regeln(21) 3.Verkehrsschilder/Anwohnerausweis für Parkplatz(16) 4.Mehr Rücksichtnahme, Engagement, Gespräche(13) 5.Pergola (Ecke Otten- und Albertstraße) / Spielplätze /Bänke(13) Regeln
aufstellen für Nutzung, Überprüfung, mehr Kontrolle durch Polizei mehr soziale Ausgewogenheit und Entgettoisierung, mehr Elternverantwortung, Beschäftigung für Jugendliche / Treffs / Projekte Hausverwaltung in die Pflicht nehmen, Überprüfung der Öffnungszeiten der Kioske, mehr Verantwortung bei Ausländern, Betreuung der Alkoholiker, weniger Ausländer, Öffentliche Toiletten, Kneipe Linden-Eck schließen, Kinderfreundlichere Umgestaltung der Spielplätze, Auflagen für Hundehalter, mehr politische
Einmischung (Bezirksrat/Rat) Öffnung Limmer-Straße, ein zweiter Müllcontainer für Stärkestraße 10 Junkies raus Was gefällt Ihnen in der Otten- Koch- Stärke,- und Alberstraße ? 1.Gute Atmosphäre / Vielfalt / Multikulturalität (42) 2.Zentrale Lage (31) 3.Grüne Flächen (28) 4.Nachbarschaft (27) 5.Gute Einkaufsmöglichkeiten (21) 6.Lage an der Dirne (10) Keine Antwort, Gar nichts, Heimatgefühl, Alles, Off. Verkehrsmittel Cafes, Kinderlärm / Spielplätze, Ruhe, Eine Person, die auf alles achtet, Türkische Nachbarn, Toleranz, Lebendigkeit, Mietpreis, Kioske, schöne Fahrradwege, Gewohnheit, Kontakte, Dienstleistungen, schöne Wohnung Sicherheitsgefühl, Hinterhofgärten / Grün, Einbahnstraße, gute Parkplätze, Dörflicher Charakter, gut für Hunde, Solidarität, Altersstruktur. Haben Sie Ideen/ Wünsche für Ihre Wohnumgebung ? 1.Keine Angaben (60) 2.Mehr Sauberkeit / Mülleimer (15) 3.Gebäuderenovierung und Ausbau (12) 4.Mehr Begrünung (8) 5.Mehr Parkplätze (8) 6.Geschwindigkeitsbegrenzung durch Pollern (6) 7.Mehr Ruhe und Rücksicht (6) Sichere und saubere Spielplätze, Hunde-WC, Rückbau der Fußgängerzone Limmerstraße, mehr
Einkaufsmöglichkeiten Taubenschlag soll weg, Straßenfest, mehr Bolzplätze für Jugendliche, mehr Deutsche, mehr Gemeinsamkeiten, mehr Angebote für Kinder weniger Kriminalität, mehr Fahrradbügel, mehr Bäume in der Kochstraße, Kochstraße soll eine Sackgasse und Spielstraße werden, kein Interesse Ideen ja aber kein Geld, Fußball auf d. Spielplatz, kein Glauben an Veränderung, mehr Sicherheit, mehr Prävention, mehr Beteiligung an Planungsprozessen, Wegziehen, keine Alkoholiker im Straßenbild, mehr
Kontrolle der Kioske, Parkplatzregelung durch Anwohnerausweis, Wohnumfeldverbesserung, Telefonzelle, schönere Hinterhöfe, bessere Schulen, Politiker sollte in diese Straßen wohnen, Beschwerden sollen ernst genommen werden, mehr Nachtkontrollen an der Pergola, keine zusätzlichen Wohnungsbauten, Abriss von Altbauten, U-Bahn, öffentliche WC's, mehr Treffpunkte, mehr Fahrradwege, Balkone, weniger Jugendliche, Erhaltung der Grünanlagen, bessere Verwaltung durch die Wohnungsgenossenschaft, mehr
Betreuung der Ausländer, Patenschaften für Baumscheiben Glauben Sie, dass Sie etwas verändern können ? -ja (38) -nein (98) Glauben Sie , dass Sie gemeinsam mit anderen aus Ihrer Wohnumgebung etwas verändern können ? -ja (92) -nein (43) Können Sie sich vorstellen, an möglichen Verbesserungen mitzuarbeiten ? -ja (95) -nein (50) -vielleicht (2) |