Bericht 119

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Sa., 02.11.2002, Pressekonferenz vom Die., 29.10.2002:
Ergebnisse der Bürgerbefragung Linden-Nord
einerseits: Rücksichtslosigkeit, Beliebigkeit und Gleichgültigkeit - andererseits: 77% leben gerne hier

Dokumentation:
Erläuterung und Kommentierung
Auswertung der Bewohnerbefragung
Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord
Die nächsten Schritte - Arbeitsschwerpunkte


Bürgerbefragung Linden-Nord in der Kochstr.
Bild: befragter Bürger und Esra Tunakan (Derman Bazar-Freie Sozialarbeit, Kochstr)

© Copyright

Erläuterung und Kommentierung
unter Berücksichtigung der Beobachtungen und Eindrücke der Befragerteams

1. Auffällig ist, dass die Zahl der hier seit längerer Zeit (>10 Jahre) Wohnenden mit 70 Parteien und der seit kürzerer Zeit (< 5 Jahre) Wohnenden mit 68 Parteien annähernd gleich hoch ist und dass die Kinderlosen die grösste Gruppe darstellen.
Ursächlich dafür könnten die individuellen Lebensumstände und die Wohnungsgrößen sein. Es gibt viele kleine Singlewohnungen. Daher ist anzunehmen, dass Studenten und junge Leute sowie auch ältere Singles für einen bestimmten Lebensabschnitt hier wohnen aber dann wieder wegziehen. Die Personen, die schon lange hier wohnen, haben meistens die Kindererziehungsphase abgeschlossen oder sind Rentner, Frührentener, Vorruheständler. Offensichtlich bieten diese Strassen eher keine guten Lebensmöglichkeiten für Familien mit Kindern, insbesondere nicht für deutsche Familien mit Kindern.

2. Hinsichtlich der Frage zur Staatsangehörigkeit ist anzumerken, dass lediglich eine Person pro Wohnung und nicht die Zahl der Familienmitglieder berücksichtigt worden ist. Die deutsche Staatsangehörigkeit überwiegt daher deutlich.
Einige Anwohner äußern, dass zu viele Ausländer hier wohnen würden. Bemerkenswert ist, dass diese Antwort ausschließlich von türkischen Anwohnern kommt.

3. 118 Personen sagen, dass sie in ihrer Strasse gerne leben, aber 99 Personen empfinden ihre Wohnzufriedenheit als mittel bis schlecht und 121 Personen sagen, die Lebensqualität sei gleich geblieben bis schlechter geworden. Auch unter Berücksichtigung der Punkte, die die Anwohner ärgern oder belästigen, stellt sich die Frage nach dem "warum". Liegt hier ein Widerspruch vor?
Möglicherweise wohnen viele Menschen aus finanziellen Gründen hier. Auch die Lage im Grünen und die Nähe zur Innenstadt sowie die noch vorhandene vielseitige Infrastruktur (Limmer-Strasse) sprechen für dieses Wohngebiet.
Ältere oder seit längerer Zeit hier wohnende Menschen ziehen wohl nicht mehr fort (Heimatgefühl); viele ausländische Anwohner bleiben wegen der ausländischen Nachbarn (Sprachproblematik, Infrastruktur). Viele gerade jüngere Menschen werden die Wohnsituation für den jetzigen Lebensabschnitt als optimal ansehen.

4. Hauptärgernisse:
Lärm. Dabei ist die Wohnsituation im Vorder- oder Hinterhaus zu berücksichtigen. Der Strassenverkehr spielt eher eine geringere Rolle als der direkt von Menschen hervorgerufene Lärm, wenn man die entsprechenden Nennungen addiert.
Müll. Damit ist nicht nur die Einzelnennung Müll gemeint, sondern die insgesamte Vermüllung und Verschmutzung der Strassen auch durch Hundkot, Taubenkot, Dreck und Glasscherben auf den Spielplätzen usw. Alkoholiker, Penner. Dieses Problem wird schon bei der Einzelnennung von Störfaktoren von vielen Anwohnern genannt. Dieser Punkt wird aber auch in Verbindung gebracht mit Müll (Urinieren,Scherben), Lärm und der hohen Kioskdichte im Stadtteil. Insgesamt werden die Belästigungsfaktoren von den Anwohnern auf rücksichtsloses Verhalten, Beliebigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber ihren Mitmenschen zurückgeführt.

5. Zusammenfassend lassen sich die Stör- und Belästigungsfaktoren auf Rücksichtslosigkeit, Beliebigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen zurückführen. Alleine sehen wenige der Befragten Möglichkeiten Veränderungen herbeizuführen, zusammen mit anderen schon eher. Eine Aktivierung der Menschen erscheint daher durchaus möglich, obwohl gerade die hohe Anzahl derjenigen, die keine Angaben zu "Ideen und Wünsche für die Wohnumgebung" gemacht haben, darauf schliessen lassen könnte, dass eine gewisse Resignation  bereits eingetreten ist.
 

Die Inhalte angeführter Links und Quellen werden von diesen selbst verantwortet.


Die Pressekonferenz wurde professionell vorbereitet und durchgeführt. Neben Dieter Schaefer (NIL), ...


... trugen auch Mercedes Menke (AWO), Marion Latzke (Präventionsrat, NIL ) - our women in black - ...


 ..., Thomas Ganz (Präventionsrat),  ...


Marion Humpfler (NIL) und Renate Dinser (NIL) ...


 ... der anwesenden Presse und den Mitgliedern die Ergebnisse vor.

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Auswertung der Bewohnerbefragung in der
Otten- Koch- und Stärkestraße

In der ersten Hälfte des Jahres wurde der Präventionsrat Linden-Limmer von der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord über die aus ihrer Sicht problematischen Verhältnisse in dem Gebiet Koch-, Stärke,- Otten- und Albertstrasse informiert. Um sich ein genaueres Bild machen zu können, wurde entschieden, dass Präventionsrat und Nachbarschaftsinitiative gemeinsam eine Anwohnerbefragung durchführen.
Termin dieser Befragung war die Woche vom 16. bis 20. September 2002.
Am 13. und 14.09. erfolgte die Ankündigung per Aushang in den entsprechenden Häusern.
Insgesamt befragten 7 Teams ungefähr 400 Wohneinheiten.
Befragt wurden in der Kochstraße die Häuser: Nr. 4 bis 18; in der Stärkestraße die Häuser:5 bis 23; in der Ottenstraße die Häuser 1-9, und 14,16,18; und in der Alberstraße die Häuser 22 und 17.
Bei den Mieterinnen, die nicht erreichbar waren, wurde der Fragebogen in den Briefkasten geworfen.
Insgesamt wurden 136 Mietparteien direkt befragt, 15 Mietparteien füllten den Fragebogen aus und gaben ihn im Jugendtreff Linden-Nord ab.

Ergebnisse:

Alter: 
Unter 30 (43)
30-40 J. (34)
40-50 J. (34)
50-60 J. (14)
über 60 J. (21)

Geschlecht:
Männlich (79)
Weiblich  (70)

Kinder:
kein Kind (82)
1Kind (23)
2Kinder( 27)
3Kinder (8)
4Kinder (2)
5Kinder (0)
mehr als 6 Kinder (1)

Staatsangehörigkeit:
deutsch (98)
türkisch (28)
italienisch, spanisch, marrokanisch, griechisch, irisch, schwedisch, ägyptisch, französisch, argentinisch, kosovo-albanisch, kroatisch, englisch, vietnamesisch, iranisch.

Wie lange wohnen Sie in der Otten-, Koch-, Stärke- und Albertstraße ?
über 20J. (36)
10-20J. (34)
5-10J. (14)
2-5J. (33)
unter 2J. (35)

Leben Sie gerne in Ihrer Straße?
-Ja (118)
Nein (25)
Jein (12)

Wie ist Ihre Wohnzufriedenheit?
Hoch(39)
Mittel(77)
Schlecht(22)

Wie hat sich Ihrer Meinung nach die Lebensqualität in Ihrer Straße entwickelt?
Besser geworden(26)
Gleich geblieben(74)
Schlechter geworden(47)

Werden Sie durch Lärm belästigt ?
-ja  (85)-nein   (67)

wenn ja, durch welchen ?
1.Straßenverkehr / Autos (Alarmanlage/hupen/zu schnell/Musik) (39)
2.Alkoholiker/Penner (28)
3.Kinder und Jugendliche (25)
4.Hauslärm/Treppenhaus/Musik durch Hausbewohner (14)
5.Trinkertreff (10)
6.Kinderspielplatz, Prügeleien, Stadtwerke/Straßenreinigung, Hellhörigkeit der Wohnung, Fährmannsfest, Kneipengäste, Rock und Technomusik von Jugendlichen, Menschen, Fußballspiel, Nachtlärm, Radio, Gespräche auf der Parkbank, Jugendtreff

Worüber ärgern Sie sich ?
1.Müll (62)
2.Alkoholiker (Treff, Dirne, Urin, Lärm) (31)
3.zu viele Autos/ zu schnell / Rücksichtslosigkeit (25)
4.Hundekot (16)
5.Parkplatzsituation (zu wenig Parkplätze) (15)
6.Jugendliche (9)
Wohnungsqualität, Hausverwaltung, zu viele Ausländer, Drogendealerei, Spucken/kotzen,
Vandalismus, Taubenkot, zu viele Kioske, schlechte Image, Straßenlärm, soziale Schieflage, schlechte Stimmung, Kinderlärm Situation Limmer-Straße (Fußgängerzone), verdreckte Spielplätze, Kinder spielen nicht auf den Spielplätze, Jugendliche/Spielplatz, Dreck und Scherben auf d. Spielplatz, bemalte Häuser, Nachbarn, Umbaumaßnahmen, Hauslärm, Handy-Shops (zu viele), Punker/Hunde, Angst, Obdachlosigkeit, ausländische Jugendgruppen, keine Angebote für Jugendliche, Bettelei vor Geschäften, fehlende Fahrradständer, Rechtsradikalismus, Straßenbeleuchtung, Ratten, zu wenig Auslaufzonen für Hunde, zu dichte Bebauung.

Wodurch/ Wie können, Ihrer Meinung nach, die Punkte die Sie ärgern geändert werden ?
1.Mehr Sauberkeit und konsequente Müllentsorgung(22)
2.Verkehrsberuhigung / Parkplatzsituation regeln(21)
3.Verkehrsschilder/Anwohnerausweis für Parkplatz(16)
4.Mehr Rücksichtnahme, Engagement, Gespräche(13)
5.Pergola (Ecke Otten- und Albertstraße) / Spielplätze /Bänke(13)
Regeln aufstellen für Nutzung, Überprüfung, mehr Kontrolle durch Polizei mehr soziale Ausgewogenheit und Entgettoisierung, mehr Elternverantwortung, Beschäftigung für Jugendliche / Treffs / Projekte Hausverwaltung in die Pflicht nehmen, Überprüfung der Öffnungszeiten der Kioske, mehr Verantwortung bei Ausländern, Betreuung der Alkoholiker, weniger Ausländer, Öffentliche Toiletten, Kneipe Linden-Eck schließen, Kinderfreundlichere Umgestaltung der Spielplätze, Auflagen für Hundehalter, mehr politische Einmischung (Bezirksrat/Rat) Öffnung Limmer-Straße, ein zweiter Müllcontainer für Stärkestraße 10 Junkies raus

Was gefällt Ihnen in der Otten- Koch- Stärke,- und Alberstraße ?
1.Gute Atmosphäre / Vielfalt / Multikulturalität (42)
2.Zentrale Lage (31)
3.Grüne Flächen (28)
4.Nachbarschaft (27)
5.Gute Einkaufsmöglichkeiten (21)
6.Lage an der Dirne (10)
Keine Antwort, Gar nichts, Heimatgefühl, Alles, Off. Verkehrsmittel Cafes, Kinderlärm / Spielplätze, Ruhe, Eine Person, die auf alles achtet, Türkische Nachbarn, Toleranz, Lebendigkeit, Mietpreis, Kioske, schöne Fahrradwege, Gewohnheit, Kontakte, Dienstleistungen, schöne Wohnung Sicherheitsgefühl, Hinterhofgärten / Grün, Einbahnstraße, gute Parkplätze, Dörflicher Charakter, gut für Hunde, Solidarität, Altersstruktur.

Haben Sie Ideen/ Wünsche für Ihre Wohnumgebung ?
1.Keine Angaben (60)
2.Mehr Sauberkeit / Mülleimer (15)
3.Gebäuderenovierung und Ausbau (12)
4.Mehr Begrünung (8)
5.Mehr Parkplätze (8)
6.Geschwindigkeitsbegrenzung durch Pollern (6)
7.Mehr Ruhe und Rücksicht (6)
Sichere und saubere Spielplätze, Hunde-WC, Rückbau der Fußgängerzone Limmerstraße, mehr Einkaufsmöglichkeiten Taubenschlag soll weg, Straßenfest, mehr Bolzplätze für Jugendliche, mehr Deutsche, mehr Gemeinsamkeiten, mehr Angebote für Kinder weniger Kriminalität, mehr Fahrradbügel, mehr Bäume in der Kochstraße, Kochstraße soll eine Sackgasse und Spielstraße werden, kein Interesse Ideen ja aber kein Geld, Fußball auf d. Spielplatz, kein Glauben an Veränderung, mehr Sicherheit, mehr Prävention, mehr Beteiligung an Planungsprozessen, Wegziehen, keine Alkoholiker im Straßenbild, mehr Kontrolle der Kioske, Parkplatzregelung durch Anwohnerausweis, Wohnumfeldverbesserung, Telefonzelle, schönere Hinterhöfe, bessere Schulen, Politiker sollte in diese Straßen wohnen, Beschwerden sollen ernst genommen werden, mehr Nachtkontrollen an der Pergola, keine zusätzlichen Wohnungsbauten, Abriss von Altbauten, U-Bahn, öffentliche WC's, mehr Treffpunkte, mehr Fahrradwege, Balkone, weniger Jugendliche, Erhaltung der Grünanlagen, bessere Verwaltung durch die Wohnungsgenossenschaft, mehr Betreuung der Ausländer, Patenschaften für Baumscheiben

Glauben Sie, dass Sie etwas verändern können ?
-ja  (38)
-nein  (98)

Glauben Sie , dass Sie gemeinsam mit anderen aus Ihrer Wohnumgebung etwas verändern können ?
-ja (92)
-nein  (43)

Können Sie sich vorstellen, an möglichen Verbesserungen mitzuarbeiten ?
-ja  (95)
-nein  (50)
-vielleicht (2)


Ottenstr.


Kochstr.


Stärkestr.

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Nachbarschaftsinitiative Linden - Nord - NIL

Die im März 2002 offiziell gegründete Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord besteht bereits als loser Zusammenschluss von Anwohnerinnen und Anwohnern seit 1999.
Probleme mit Lärm, Strassenvermüllung und Rauschgiftkriminalität im direkten Urnfeld der Initiatoren in der Koch-, Otten-, Stärkestrasse bildeten die Ausgangslage der Diskussionen und Handlungsakivitäten. Zunächst wurden unter dem Dach der "Internationalen Mietergruppe" in der Stärkestrasse die Treffen durchgeführt bevor dieser Verein sich auflöste und eine Neuorganisation erforderlich war.
Die Nachbarschaftsinitiative begreift sich als unabhängige und überparteiliche Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern der Otten-, Koch-, Stärke - und anderer anliegender Strassen, die im Dialog mit möglichst vielen Gruppierungen und Personen tatkräftig notwendige Veränderungen herbeiführen möchte. Dabei sollen nicht nur für, sondern mit Anderen Verbesserungen erreicht werden: Arbeit mit Nachbarn für Nachbarn!
Interessant war zunächst einmal die Erfahrung, dass die subjektiven Empfindungen einzelner von anderen Anwohnern auch wahrgenommen worden sind und dass alle unter der ständigen Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität leiden.
Aber nicht nur die Diskussion, sondern aktives Eingreifen und Mitwirkung an Veränderungen haben die bisherige Arbeit der Nachbarschaftsinitiative geprägt.
Die seinerzeit vorhandenen Problemthemen Müll, Lärm, Alkoholismus und Rauschgiftdealerei wurden gegenüber Vertretern des Abfallwirtschaftsbetriebes, des Grünflächenamtes, der Polizei und mit Repräsentanten des Präventionsrates, des Bezirksrates sowie politischen und sozialen Einrichtungen dargestellt. Durch die Diskussion dieser Themen wurden Aufmerksamkeit und Problembewusstsein bei den genannten Stellen erzielt. Teilweise- insbesondere bei der Rauschgiftproblematik- wurde durch die intensivere Arbeit der Polizei eine spürbare Verbesserung der Situation herbeigeführt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb hat zwischenzeitlich die Altpapierabfuhr wieder in eigener Regie übernommen. Dies sind nur zwei Beispiele für positive Veränderungen bis heute.
Die nunmehr durchgeführte Befragung der Anwohnerinnen und Anwohner der Koch-, Otten- und Stärkestrasse soll zum Ziel haben, die aktuelle Stimmung hinsichtlich der Wohn- und Lebensqualität zu ermitteln. Es handelt sich desweiteren um eine aktivierende Befragung die auch zum Ziel hat den Anwohnerinnen und Anwohnern deutlich zu machen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind, sondern dass es Nachbarn gibt, die sie verstehen und dass zusammen Verbesserungen herbeigeführt werden können. Deshalb ist die Befragung auch als ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln zu verstehen, da die Grosse einer Gruppe auch Stärke und Durchsetzungsvermögen bedeutet. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben bereits erklärt, dass sie an einer Mitarbeit interessiert sind.
Die Nachbarschaftsinitiative trifft sich regelmäßig an jedem dritten Donnerstag im Monat.
Sie beteiligt sich an der Arbeit des Forum für Linden, der Müllgruppe " Wir für ein sauberes Linden " und des Präventionsrates Linden-Limmer für einen lebens- und liebenswerten Stadtteil.
Nachbarschaftsinitiative Linden- Nord

Dieter Schaefer Stärkestrasse 18c 30451 Hannover
Gabriele Baumgart Fortunastrasse 26 30451 Hannover
Renate Dinse Stärkestrasse 18c 30451Hannover

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Die nächsten Schritte - Arbeitsschwerpunkte

  • Kurzinfo an alle Nachbarn der befragten Strassen.
  • Einladung zu einer weiteren Präsentation für alle interessierten Nachbarn mit dem Ziel, über das Ergebnis zu diskutieren und weitere Mitstreiter zu gewinnen. Der Termin wird unter Berücksichtigung der Presseveröffentlichungen und des islamischen Fastenmonats Ramadan nicht vor dem 6. Dez. 2002
    liegen.
  • Mit dem Präventionsrat ist eine Diskussionsveranstaltung mit den Wohnungsgenossenschaften geplant. Gesprächsthemen könnten z. B. sein: Mieterstruktur, baulicher Zustand der Häuser und Wohnungen, Betreuung der Mieter in Problemsituationen, Verantwortlichkeiten.
  • Es ist geplant, Baum- und Spielplatzpatenschaften zu übernehmen, auch als Maßnahme gegen Vermüllung und gegen Abstellmöglichkeiten für z.B. gelbe Säcke aber auch für eine bessere Identifikation mit dem Wohngebiet.
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit der Müllgruppe "Wir für ein sauberes Linden".
  • Die Themen Straßenlärm und Verkehrsberuhigung mit den verantwortlichen Stellen diskutieren und bauliche Maßnahmen anregen.
  • Planung eines Nachbarschaftsfestes. Weitere Schwerpunkte werden sich durch die Diskussion mit den Nachbarn sicherlich ergeben.