Die Zeiten sind schwierig. Sorgen machen sich breit. Das Geschäft läuft schleppend. Seit 1992 wird das Geschäft "Fisch Hampe" am Schmuckplatz in Linden-Nord von Martina Kreinhacke und ihrem Bruder Ingmar Hampe geführt. Fast die gesamte Zeit in all den Jahren ging es
bergauf. Doch dann verloren sie erste Umsätze: Der Verlust an Parkplätzen infolge der Umbauten des Schmuckplatzes und der Einführung der benachbarten Fußgängerzonen Limmerstraße verprellte vor allem Kunden aus dem Westen Hannovers. Seit Januar 2002 kam nun der Niedergang der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sehr deutlich dazu. Gedanken ans Aufgeben tauchten immer wieder auf. Doch Resignation sind eigentlich nicht Martinas und Ingmars Sache. Neue Ideen müssen her. Inzwischen sorgt ein fix aus der Taufe gehobener Partyservice für viele Aufträge und eine Rundumauslastung. Doch damit nicht genug. Der Handwerkermarkt im Hinterhof am letzten Samstag zog
überraschend viele Besucher an und kann als weiterer erster Erfolg gewertet werden. Martinas und Ingmars Geheimnis ? "Man muß mit den Kunden eins werden", "Über den Tresen kommen", "Sich mit den Bürgern verbinden, Hilfe und Freundlichkeit, das Persönliche pflegen." "Wir halten uns so viele Jahre, weil wir hier groß geworden sind." Martina Kreinhacke ist im Stadtteil auch in Bürgerinitiativen sehr engagiert (Wir für ein sauberes Linden, Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine, Aktion Limmerstraße). klaus.oellerer, evi.schaefer letzte Änderung: 23.11.2002 |