Bezirksrat Linden-Limmer 28.03.2001

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zuletzt: 15.04.2001

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 Das Konzept der Verwaltung
vorgetragen von Herrn Fellmann (Tiefbauamt)

1. Die Wiedereinrichtung der geteilten Fußgängerzonen Limmerstraße erfolgt im Mai, so wie sie bereits im Oktober/November 2000 erfolgt war, jedoch diesmal mit veränderter, deutlicherer Beschilderung.
Dazu werden im Vorfeld die Flächen in der Velbertstraße und in der Elisenstraße als Parkplätze ( fast 100) eingerichtet.
Das Parken in den Fußgängerzonen wird verboten, der Anlieferverkehr in bestimmten Zeiten erlaubt. Anlieger können jederzeit zu ihren Häusern fahren, wenn die Fahrzeuge in den Häusern verschwinden.
An allen Einmündungen der Seitenstraßen werden Behinderten- und Kurzzeitparkplätze (Parkscheibe) eingerichtet, insgesamt ca. 40-50.
Möglichst viele Seitenstraßen werden in beiden Richtungen befahrbar gemacht.
Die Limmerstraße kann von den Seitenstraßen aus gequert werden.

2. Das Umwidmungsverfahren für die Teilstücke, die noch keine Fußgängerzone sind, wird durch den Rat der Stadt eingeleitet. Das wird ca. 6 Monate dauern, wenn keine Einsprüche vorliegen. Bei Einsprüchen ist keine Zeitangabe möglich.
Das Parken in den für den PKW-Verkehr erlaubten Stücken wird verboten, damit die Fußgängerzone insgesamt besser funktioniert als beim letzten mal.
Nur, wenn die Ersatzparkplätze in der Velbert- und Elisenstraße nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen, dann bleibt das Parken vorübergehend noch erlaubt.

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Grafik in Groß (200 KB)
(Hinweis: Diese Grafik der Verwaltung wurde bearbeitet)

Bemerkenswerte Beiträge (sinngemäß):

Stadtbezirksrat Euler (SPD):
"Wenn 62% der Kunden die Fußgängerzone wollen, so sollten die Geschäftsleute sich darauf einstellen.
Handel bedeutet Wandel.
Ich vermisse bei den Geschäftsleuten ein gemeinsames Marketingkonzept.
Es ist eine Arroganz der Geschäftsleute gegenüber den Bürgern hier im Stadtteil die Fußgängerzone nicht zu akzeptieren."

Stadtbezirksrätin Steingrube (CDU):
"Die Bewohner ignorieren die Geschäftsleute. Beim Einkaufen kommt das nicht immer den Geschäftsleuten zu gute.
Nach der Einführung der beiden bisherigen Fußgängerzonen machten Geschäfte zu."

Stadtbezirksrat Seidel (CDU):
Frage:
"Ob denn nun die Stadtbahn durch die sogenannte Fußgängerzone mit Schrittgeschwindigkeit durchfährt und wenn ja, welche Auswirkungen denn das auf die Taktfrequenzen der ÜSTRA hat ?"
Antwort Herr Fellmann (Tiefbauamt):
"Nein, Tempo 30 Km/h, aufgrund einer Genehmigung der techn. Aufsichtsbehörde."
Frage:
"Ob Maßnahmen für Geschäftsleute geplant sind, die ihr Geschäft wegen Umsatzeinbußen aufgeben müssen. Gibt es eine Entschädigung ?
Gibt es für die dann leerstehenden Geschäfte schon Planungen, z.B. die Umwandlung in Wohnraum ?"
Antwort Herr Fellmann (Tiefbauamt):
"Keine Entschädigung und Planungen, da Geschäftsaufgaben nicht erforderlich sind, wie die Erfahrungen mit den Fußgängerzonen in der Innenstadt zeigen."